Storyline

Starfleet Operations Con 17

Persönliches Logbuch Commodore Sergej Starkov

 

14.11.2379
„Commodore, Sie sollten vor Beginn der nächsten Mission dringend ein paar Tage ausspannen!“. Mal ehrlich, was dümmeres habe ich in den ganzen Jahren während meines Dienstes für die Flotte nie gehört… Gut, vielleicht abgesehen von einigem Blödsinn, der erzählt wurde, als ich nach meiner Gefangenschaft auf Tonga war.

Aber ich habe mir schon ein passendes Ziel für diese Tage der Langeweile ausgesucht. Eine kleine Kolonie, welche von Arjin geleitet wird. Mal abgesehen davon, dass ich den alten Besserwisser schon Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe, bietet sich auf jeden Fall die Möglichkeit einige interessante Dinge zu erfahren. Immerhin ist er ein Trill.


18.11.2379
Habe doch glatt vergessen, was Terraforming für ein Knochenjob ist. Und das Terraformer per se ein wenig seltsam sind. Aber kann nicht behaupten, dass diese Leute nicht nach meinem Geschmack sind. Viel direkter heraus und immer zu derben Spaß aufgelegt. Ehrlich gesagt wundert es mich ein wenig, das die Truppe hier so gut mit ihrem Chef klar kommt, aber auch Arjin hat sich im Laufe der Jahre merklich verändert. Und nicht unbedingt zu seinem Nachteil. Allerdings habe ich ihre Vorräte an alkoholischen Getränken überschätzt. Hätte vielleicht doch nicht nur 4 Flaschen mitnehmen sollen. Naja, muss ich halt ein wenig haushalten. Vielleicht gar nicht so übel, schließlich hat mich Karen Taylor, die Nummer zwei der Sicherheit auf diesem Felsen, zu einem morgendlichen Übungskampf herausgefordert. Mal schauen, was sie so drauf hat.


19.11.2379
Scheint so als wäre der Urlaub vorbei. Heute morgen sind drei Mann des Teams verschwunden. Doktor Belgrad, sein Assistent und Karen. Vor allem frage ich mich, ob die drei einfach nur leichtsinnig waren, hier ohne Abmelden herauszuspazieren oder ob vielleicht was anderes dahinter steckt. Auf diesem Planeten kann man auch keine drei Meter scannen, da ist rufen einfacher. Also Suchmission auf die alte Art, leider bisher ohne Erfolg. Inzwischen ist Arjin sichtlich nervös und hat Unterstützung angefordert. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, kommen wohl einige Besatzungsmitglieder der Exeter. Na, das passt ja. Die Wege in diesem Universum sind manchmal höchst bemerkenswert.

20.11.2379
Immer noch keine Spur von den Vermissten. Hatte ja schon gehofft, den Leutchen von der Exeter bei ihrer Ankunft freudig mitzuteilen, dass die Suchaktion bereits erfolgreich erledigt ist und sie sich einen gemütlichen Abend mit uns machen sollen… Naja, wäre ja auch zu schön gewesen. So wurde der Abend stimmungsmäßig natürlich von der Sorge um die Verschwundenen getrübt.
Und von seltsamer Musik untermalt. Komische harfenartige Klänge, die aus dem Nichts erschienen und selbst nach Abschaltung aller vorhandenen Lautsprecher immer noch deutlich vernehmbar waren. Weder ich in den letzten Tagen noch die Leutchen aus Arjins Team hatten diese Musik jemals vorher gehört. Irgendwann erschienen dann auch noch zwei Federn, zumindest sahen sie so aus. Allerdings hat Dr. Craddock später herausgefunden, dass diese Dinger aus kristalliner Substanz bestanden und eindeutig mit dieser seltsamen Musik zu tun hatten. Seiner Theorie nach war die Feder sogar von der Musik, bzw. der Energie, welche von der Musik begleitet wurde, erzeugt. Ähnlich wie bei einem Replikator. Wie es sich gehört, verschwand die Musik dann auch wieder so plötzlich, wie sie erklungen war. Ob das im Zusammenhang steht mit unseren Verschwundenen? Keine Ahnung, gibt wohl nur eine Möglichkeit, das heraus zu finden.
Und genau das werden wir, spätestens morgen werden wir Erfolg haben. Ich wage mal die Behauptung, dass mit Wagner und Silok da genau die richtigen von der Exeter gekommen sind. Wobei ich sagen muss, dass ich Lloyd und McCullum vermisse. An sich sind die beiden doch immer mit dabei, wenn es um solcherart Missionen geht. OK, bei McCullum kann ich mir das noch erklären, angesichts dessen, was ich über sein Beinahe-dann-doch-nicht-Ableben gelesen habe. Aber sei’s drum, darum kümmere ich mich später. Eins nach dem anderen!

21.11.2379
Es gibt Tage… Urlaub ja? So, wie ich Urlaub mache, stellen sich wahrscheinlich andere Leute die Hölle auf Erden vor. Aber mal ehrlich, hatte schon schlechtere Tage… viel schlechtere.
Gut, vielleicht fange ich mal vorne an.
Der Tag begann wie geplant, wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Arjin mit Wagner und der einen los, ich mit Silok und der anderen. Irgendwann hörten wir dann wieder diese komische Musik und auch diesmal materialisierte sich etwas. Diesmal war es eine kristalline Kugel. Von da an hörten wie diese Musik immer wieder und es schien fast so, als ob diese uns zu einem bestimmten Ort führen wollte.
Aber noch bevor wir diesen Ort erreichten, fanden wir etwas sehr interessantes, nämlich ein abgestürztes Schiff unbekannter Bauart, bzw. was von diesem übrig war. Schien als hätte es eine ziemlich derbe Bruchlandung hingelegt. Mehrere Spuren führten von dem Schiff weg, also hatte es wohl Überlebende gegeben. Schnell festigte sich die Theorie, dass unsere Verschwundenen wohl den noch aktiven Schiffsinsassen begegnet sein könnten.
Nach einer kleinen Rast folgten wir den Spuren, respektive wieder der Musik und den dadurch entstehenden Kugeln. Irgendwann aber änderte sich die Musik. Es ist ein wenig schwer zu beschreiben, aber die ganze Zeit schien die Musik freundlich, angenehm… und auch irgendwie einlullend, zumindest für einige. Ja, einige unserer Teammitglieder schienen auf einmal ihren Auftrag zu vergessen, behaupteten sie wären schon zu lange unterwegs. Und im gleichen Maße wie um mich herum alle anfingen, Blödsinn zu erzählen, schien es mir, als wenn sich mir ein Dorn in meinen Schädel rammte. T´Lar stimmte mir zu, dass irgendeine Art Beeinflussung in dieser Musik war und ganz offensichtlich hatte sich die Intention der Melodie gewandelt, denn nun schien es so, als wenn uns die Musik von irgendwas fernhalten wollte. Glücklicherweise hatte Dr. Craddock einige mentale Blocker bei sich und konnte die telepathischen Einflüsse damit ein wenig ausbremsen. Aber wenn ihm die ausgehen würden, hätte die Sache schwierig werden können.
Wir erreichten eine größere Gesteinsansammlungen. Die Schmerzen in meinem Schädel waren inzwischen so schlimm, dass mir der Doktor regelmäßig Schmerzmittel injizieren musste. Aber bevor wir uns diese Steine näher ansehen konnten, erschienen Ensign T’Aloviks, Officer Garner und ein fremdartiges Wesen, welches von T’Aloviks als Virone bezeichnet wurde. Was er erzählt, klingt wenig erfreulich. Die Vironen seinen jene Besucher, welche mit dem Schiff abgestürzt waren. Es handelt sich um eine kriegerische und aggressive Rasse und sie haben im Handstreich unser gesamtes Team lahmgelegt, einkassiert und in ihr Lager gebracht. Die Anführerin, welche als Schamanin bezeichnet wird, will mit dem Schamanen unserer Seite sprechen. Von den Vermissten befand sich ebenfalls Karen im Lager, den Doc und seinen Assistenten hatten die Vironen vorher getötet. Sie dulden keine Schusswaffen und hatten sogar sämtliche des Teams zerstört. Im übrigen zeigen die Betäubungsstrahlen unserer Phase bei ihnen eine tödliche Wirkung.
Klang echt entzückend. Als T’Aloviks dann noch Wagners Anweisung vermittelte, dass Silok den Vironen gegenüber als Anführer auftreten sollte und ich mich still und heimlich mit dem Rest des Teams zum Hauptquartier begeben sollte, hab ich ihm diesen Zahn mal schnell gezogen. Die Tante will mit dem Anführer sprechen, also bekommt sie ihn auch. Abgesehen davon habe ich mit kriegerischen Spezies inzwischen einiges an Erfahrung.

T’Aloviks, Garner und der Virone führten mich dann zum Lager. Je weiter wir gingen, desto besser ging es auch dann meinem Kopf wieder, was sich nur positiv äußern konnte. Unterwegs konnten wir einige der Vironen sehen, welche eine Art Körpertarnfeld benutzen. Also, sehen war in diesem Falle eher relativ, da man nur ein Flimmern sehen konnte. Überhaupt scheinen die vironischen Körpertarnfelder nur auf optische Wahrnehmung Einfluss zu nehmen. Wobei, auf einem Planeten wie diesem mit arg eingeschränkten Sensoren, reicht das völlig aus.
Was folgte, war die Verhandlung mit ihrer Schamanin. Wie oft bei Anführerinnen kriegerischer Spezies erwies sie sich als stolz, willensstark, gehorsamsgewohnt und mit keinerlei Toleranz, was Schwächen angeht. Auch gut, darf man halt keine zeigen. Ein Umstand der für Sternenflottenoffiziere nicht immer ganz einfach ist. Blinder Gehorsam im extremen Sinne steht ja bei uns nicht an der Tagesordnung. Zum Glück.
Ein Glück war auch, dass ich recht schnell herausfand, welche Sprache man der Schamanin gegenüber sprechen musste. Hinzu kam auch die Tatsache, dass sie sich ihrer mehr als bescheidenen Situation sehr wohl bewusst war. Mit Schläferschiff unterwegs gewesen, abgestürzt auf einem Planeten, der sich dann aber als idealer Lebensraum entpuppt und dann kommen Wesen daher die mit feigen Strahlenwaffen kämpfen und behaupten dieser Planet gehöre nicht nur ihnen, er wäre auch von ihnen geschaffen worden.
Da Egoismus noch nie eine Tugend unserer Föderation war und das erforschen neuer Spezies eine unserer vorrangigsten Aufgaben, habe ich ihnen kurzerhand den halben Planeten zugesprochen. Arjin wirkte zwar etwas geschockt, konnte sich dann aber auch mit dem Gedanken anfreunden. Weniger anfreunden, aber immerhin tolerieren konnte er sich mit der Tatsache, dass ich ihn als meinen Schamanen-Lehrling präsentiert habe. Ich gebe zu, ich konnte einfach nicht widerstehen… Aber ich kenne ihn, irgendwann wird er sich dafür noch revanchieren. Auf freundschaftliche Art natürlich, aber es wird irgendwie garstig sein. Vielleicht sollte ich in Zukunft Empfänge und offizielle Anlässe meiden, wo er auch zugegen sein könnte.
Aber zurück zu den Vironen. Hatte ich vorhin gesagt ‚Neue Spezies’. Waren sie im übrigen nicht. Es gab bereits einen Erstkontakt. Dazu aber später mehr. Da sieht man mal, wie blöd man dastehen kann, wenn man keinen Computer zur Hand hat, der einem so was mitteilen kann. Erwähnenswert ist auch noch, dass die Schamanin nicht nur als Befehlshaberin der Vironen agiert, sondern auch über mentale Fähigkeiten verfügt, die sich vorwiegend darauf beziehen, die in ihrem Volk genetisch vorherrschende Aggression zu kontrollieren. Eine von vielen Stärken, welche man dieser Frau nicht auf den ersten Blick zutraut. Aber große Anführer zeichnen sich selten dadurch aus, dass sie einfach nur lauter Brüllen als andere.

Kritisch war dann der Punkt bezüglich der Bestrafung von Karen, denn die hatte 6 Vironen erschossen und dafür forderte man nun Vergeltung. Es klingt beinahe wie ein Witz, aber die vironischen Alternativen der Bestrafung wären Hochzeit oder Zweikampf auf Leben und Tod. Klang jetzt nicht direkt nach einem Unterschied... Na egal, jedenfalls wäre es eine blöde Idee gewesen, den Vironen gegenüber darauf zu bestehen, dass hier Föderationsrecht gilt, schließlich ist dies ja ein Föderationsplanet. Und darauf zu bestehen, dass Karen nach Sternenflottenansicht völlig korrekt gehandelt hatte, hätte auch nicht funktioniert. Letztendlich ist es mir dann gelungen, der Schamanin die Möglichkeit einer Bestrafung durch Unfreiheit näherzubringen. Ist schon manchmal erstaunlich, dass Dinge, welche für uns selbstverständlich sind, anderen Kulturen im Laufe ihrer ganzen Entwicklung noch nie in den Sinn gekommen sind. Und so existierte darauf hin eine weitere Alternative: Karen sollte bei den Vironen bleiben, dort wie eine von ihnen leben und zwar so lange bis diese von ihrer Ehrenhaftigkeit überzeugt wären. Es überraschte mich nicht, dass sie nicht lange zögerte und diese Möglichkeit wählte. Im Grunde hätte sie so was wie eine Botschafterin abgegeben, etwas anders zwar als man es normalerweise kennt, aber warum nicht.

Sofern schien erst einmal alles in Butter, das Team wurde freigelassen und wir wollten uns gerade wieder aufmachen zur Basis zurück zu kehren, als plötzlich ein Flugkörper über uns hinweg flog und in ziemlicher Nähe landete. Kurz darauf erschien ein vogelartiges, augenscheinliches weibliches, Wesen auf der Bildfläche und erklärte, dass es von diesem Planeten stamme. Wirklich toll… der Plan, den Planeten mit den Vironen zu teilen, erschien plötzlich wesentlich komplizierter geworden zu sein, aber dann stellte sich heraus, dass dieses Wesen nur hierher gekommen war um eine Suche zu beenden. Eine Suche, bei welcher sie einer Melodie gefolgt war… da ging mir doch gleich wieder die Musik durch den Kopf. Und die Erinnerung an die Kopfschmerzen. Anscheinend hatten wir diejenige gefunden, für welche diese musikalische Spur gelegt worden war.
Als wir uns dann wieder den Felsen nährten, setzte wieder der abweisende Effekt ein. Einige wollten partout nicht weitergehen, einige bekamen Angstzustände, die uns begleitenden Vironen wurden immer gereizter und mein Kopf schien zu explodieren. Leider hatte Nox nicht besonders viele Mentalblocker in seinem Medi-Kit. Er verpasste Wagner und Vaughn einen, damit wir eine Vorhut bilden konnten und an dem Vogelwesen dranbleiben, die natürlich davon nicht betroffen war, und T’Aloviks bekam den Auftrag, dafür zu sorgen das der Rest nachkam. Als Vulkanier wäre er in der Lage, telepathische Angriffe abzublocken. Die Schamanin wiederum beruhigte mittels mentaler Kräfte ihre Begleiter und so gab es keine Zwischenfälle mehr, als wir dann endlich das andere Team erreichten.
Die waren in der Zwischenzeit nicht untätig gewesen und hatten eine Höhle freigelegt, in welcher sich ein weiteres Exemplar dieser Vogelrasse befand, welche sich später als Ahmriâl bezeichneten. Offenbar waren sie die letzten Exemplare ihrer Rasse. Anhand eines Logbuches konnte festgestellt werden, dass die Ahmriâl einst von den Jem’Hadar nahezu ausgelöscht wurden und irgendeiner ihrer Wissenschaftler diese beiden Exemplare retten konnte und sie trennte, bis sie zu einem bestimmten Zeitpunkt wieder zusammen finden würden. Eigentlich eine rührende Geschichte, die aber leider den kleinen Schönheitsfehler hatte, dass diese beiden Wesen den Auftrag hatten, sämtliche Jem’Hadar auszulöschen.
Ganz ehrlich, ich mag die Jem’Hadar nicht besonders und während des Krieges habe ich mir, wie wahrscheinlich so ziemlich jeder, hin und wieder gewünscht, dass sich die ganze verfluchte Brut in Luft auflösen solle. Aber die Vorstellung, dass diese beiden Wesen zu einem Rachefeldzug aufbrechen würden um sie auszulöschen… Und irgendwie erweckten sie in mir das Gefühl, dass sie zumindest einen gewaltigen Schaden hätten anrichten können. Aber wie sollte man sie davon abbringen? Da halfen mal wirklich nur noch gute Worte und Argumente und ich war froh bei diesen Verhandlungen nicht alleine auf mich gestellt gewesen zu sein, sondern Leute wie Arjin, Manon, Masterson und Gardner mit von der Partie waren. Ich frage mich, wie ein Gründer reagieren würde, wenn er wüsste, dass am heutigen Tag einige Angehörige der Föderation seine ach so tolle Kriegerrasse vor Ausrottung oder zumindest drastischer Reduzierung bewahrt haben.

Nein, die Probleme des Tages waren noch nicht erschöpft, denn auf dem Rückweg zur Basis habe ich dann von der Tatsache erfahren, dass Karen auf der Erde einen Mann und ein Kind hatte. Hatte sie vorher nichts von erwähnt und in ihrer Akte stand’s auch nicht. Das schmälerte selbstredend die Begeisterung bezüglich der Aussicht, einige Jahre bei den Vironen zu bleiben und auch als die Schamanin einige Zeit später mit den Ihren bei uns auftauchte, war die davon nicht wirklich begeistert und empfand es sogar als grausam, Karen von ihrer Familie zu trennen. Da die Umsiedelung auf diesem Planeten aber keine Option für Karen war, entschied sie sich dann doch für den Zweikampf. Und zwar gegen eine Kriegerin, deren Mann sie am Tag vorher getötet hatte.
Als ich dieses dann den Angehörigen der Föderation mitteilte, war die Reaktion natürlich entsprechend. Einige reichten offiziellen Protest ein. Sollen sie. Ich war zu jenem Zeitpunkt und bin auch jetzt noch der Meinung, dass Karens Entscheidung richtig war. Sie vertraute auf ihre kämpferischen Fähigkeiten und angesichts unseres Trainings zwei Tage vorher wusste ich das sie einen verdammt harten Schlag am Leibe hatte. Natürlich bestand der Zweifel, ob das ausreichen würde gegen ein Wesen, welches von klein auf nur für den Kampf gelebt hat und am Ende hat sich ja auch herausgestellt, das dem nicht so war. Meine Hoffnung, das dieser Kampf keinen tödlichen Ausgang nehmen würde, schwand mit jeder Minute, welche die beiden Frauen kämpfen… und dann war es am Ende die Vironin, die uns allen eine Lektion erteilte. Auf diese Kriegerin kann ihre Schamanin stolz sein und das war sie auch. Oder hatte sie vielleicht mittels ihrer mentalen Kräfte Einfluß auf ihre Kriegerin genommen und so Karens Tod verhindert? Vielleicht werde ich das irgendwann mal aus ihr heraus kriegen…

Inzwischen befindet sich die Exeter im Orbit, die meisten des Teams sind wieder an Bord und genau dort werde ich mich gleich auch mal hinbegeben. Muss schließlich meine Vorräte auffüllen und die Ereignisse des Tages in einem Bericht verfassen. Ich hasse solche Dinge, aber es muss wohl sein. Na gut, alles in Allem soll sich mal keiner beklagen…
Diejenige, welche von den Verschwundenen noch lebte, wird ihre Familie wieder sehen, wir haben den Grundstock für eine freundschaftliches Miteinander zu den Vironen geknüpft, dafür gesorgt das die Jem’Hadar nicht ausgerottet werden… so gesehen eine ganz brauchbare Leistung für einen Commodore auf Urlaub und ein Team, welches eigentlich nur hier war um bei einer Suchmission zu helfen.
OK, eine Sache liegt noch vor mir und das will ich erledigt haben, bevor die Föderation offiziell einen diplomatischen Vertreter hier hin schickt. Ich muss den Vironen noch beibringen, was in der Zwischenzeit zwischen ihrem Volk und den Klingonen vorgefallen ist. Könnte ein haariger Tanz werden, aber ich habe da schon eine Idee, insbesondere da ja diese Taten gegenüber den Vironen gar nicht offiziell vom klingonischen Rat kam. Aber darüber mache ich mir später Gedanken. Jetzt will ich erst einmal dafür sorgen, dass die Exeter nicht mit allen meinen dort noch lagernden Vorräten verschwindet.

Aufzeichnung Ende!

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