Storyline

Starfleet Operations Con 10

Persönliches Logbuch Cadett 1st Class Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit 54824.0 (28.10.2377, 1.42 Uhr)
Bei DS9

Alle Crewmitglieder haben sich wieder an Bord der Exeter eingefunden und wir haben einige sehr hohe Gäste zu Besuch... 1 Admiral und mehrere Captains... Die Admiral nimmt mehrere Beförderungen durch: Captain Starkov wird Commodore, und zum Sektorkommandanten, Commander Stafford wird Captain, bekommt aber ein anderes Schiff, Lt. McCullum wird Lt. Commander und 1. Offizier, Lt. Silok wird 2. Offizier, PO T’Aloviks wird Chief. Die letzte Beförderung ist zugegeben diejenige, der ich am meisten Applaus schenken kann, Chief T’Aloviks kenne ich von den Beförderten nun mit am besten und (das werde ich Az’ra nicht erzählen) ich mag ihn nun einmal und halte ihn für extrem fähig!

Ansonsten sind wieder an Bord: Lloyd als Offizier für taktische Analyse und Lt. Drake von JAG. Ich traue Lt. Lloyd noch immer nicht so ganz, schließlich habe ich bislang eigentlich nur sein Spiegeluniversums-Pendant richtig kennengelernt. Lt. Drake dagegen entpuppt sich als recht nett und hilfsbereig: Er hilft mir bei Lernproblemen und der Definition einiger Direktiven.
Lt. Mulligan und Lt.Cmdr. McCullum lassen kaum eine Gelegenheit aus, zu betonen, dass die Abschlußprüfung schwierig wird.
Ansonsten führe ich eine interessante Unterhaltung mit Ens. Nash und Lt. Mulligan über irdische Kriegstaktiken und die Marine der Erde.

Computer – Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Cadett 1st Class Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54825.4 (28.10.2377, 14.13 Uhr)
Im Gamma-Quadrant, Kurs auf Sternbasis Gamma 31

Habe meinen Brückendienst für heute hinter mir und die Medizinische Jahrehauptuntersuchung ebenfalls. Beim Brückendienst gab es Kampfsimulationen... Ens. Nash ist katastrophal geflogen, vermutlich Nervosität nehme ich an. An meiner Arbeit gab es wenig auszusetzen. Commodore Starkov und Cpt. Stafford sind noch an Bord, Commander Reuter habe ich noch nicht gesehen. Lt.Cmdr. McCullum hat das Kommando und scheint aus irgendeinem Grund schlecht gelaunt zu sein.

Wir haben Gäste an Bord: Ein Archäologisches Forschungsteam bestehend aus einem Captain der Bajoranischen Miliz, einer Bajoranischen und einer Cardassianischen Wissenschaftlerin und deren Assistenten. Insgesamt 8 Personen, für die ich Crewquartiere bereitgestellt habe.
Die Mission, auf der wir uns befinden, beinhaltet archäologische Ausgrabungen auf einem Planeten, der wohl einmal von Ikonianern bewohnt war. Ein Eisplanet, der von 95% Wasser (bzw. eben Eis) überzogen ist. Ob es dort noch Ikonianer gibt war aus dem Missionsbriefing nicht herauszuhören. Da es aber um archäologische Ausgrabungen geht, gehe ich nicht davon aus. Die Crew soll den Archäologen helfen und sie unterstützen.
Lt.Cmdr. McCullum und Lt. Silok waren mehr als vage bei der Beschreibung der Missonsparameter. Was zu tun ist, wenn wir auf das Dominion treffen, wie wir reagieren... alles hängt von der Situation ab. Lt. Mulligan ist ziemlich unzufrieden darüber. Fakt ist, dass dieser Ikonianer-Planet ausserhalb der demilitarisierten Zone und ausserhalb von Dominion-Gebiet liegt also quasi in neutralem Gebiet. Ich hoffe, unsere Führungsoffiziere sind Meister der spontanen Diplomatie, denn wir wurden über kein Vorgehen gebrieft.

Aber immerhin: Es gibt auch ein positive Nachricht! Chief T’Aloviks hat in einer Nachricht von Starfleet Engineering erfahren, was aus der QWSS-Absturzuntersuchung herausgekommen ist: Es war kein Fehler unsererseits, sondern vielmehr erscheint es so, als hätten wir entdeckt, dass es sogenannte „Subraum-Untiefen“ gibt... Der Subraum hat also nicht überall die gleiche Tiefe und wir sind in einer weniger großen Tiefe des Subraums (eben bei 25 GeV) durch die Subraum-Grenze zum Parallel-Universum gestoßen.
Das bringt mich zu der Überlegung, ob es nicht möglich ist, Langstreckensensoren auf GeV-Werte zu programmieren und sozusagen nach Subraum-Echolot zu fliegen. Aber darüber werde ich mir nach der Prüfung Gedanken machen.

Ich muß mir jetzt ein paar Stunden Zeit nehmen um mich auf die Prüfung vorzubereiten.

Computer – Eintrag Ende


Persönliches Logbuch Cadett 1st Class Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54825.5 (28.10.2377, 15.25 Uhr)
Vorstellung des neuen Captains

Captain Reuter hat sich endlich der Crew vorgestellt, Commodore Starkov hat ihm die Commandocodes übertragen.
Es besteht der Verdacht, dass die Cardassianische Wissenschaftlerin sich Zugang zu den Frachträumen verschafft hat, aber zumindest war sie nicht in der Nähe der gesicherten Ladung. Es gibt irgendein Problem zwischen Lt. Masterson und Lt. Drake. Ich gehe jetzt wirklich lernen.

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Cadett 1st Class Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 28.10.2377, 17.58 Uhr)
Erster Teil der Prüfung

Es gab einige Male gelben Alarm.
Einmal war es ein Frachter der Parada, einer Händlerrasse des Gamma-Quadranten, die Replikanten-Hersteller sind. Doch der Kontakt war nur kurz.

Einige Minuten später kam der erste Teil der Prüfung. Der praktische Teil. Natürlich ohne Vorwarnung... Lt. Wagner rief ein Außenteam zusammen bestehend aus Cdt. Speren, Cdt. Maxwell, Crewman Vaughn, PO Stiles, sich selbst und mir. Es ging auf einen cardassianischen Frachter hinüber, der anscheinend schwer beschädigt war. Aufgabe: Bergung der Verletzten.

Direkt nach dem Hinüberbeamen wurden Lt. Wagner und PO Stiles verwundet und wurden ohnmächtig. Als einzige mit einem Tricorder kümmerte ich mich sofort um die Verletzten, konnte ihnen jedoch nicht helfen. Die Strukturelle Integrität des Schiffes ließ schnell nach, ein unbekanntes Alien blockierte den Weg zu den verletzten Cardassianischen Zivilisten und wurde betäubt und dann erschossen. Die Cardassianischen Zivilisten waren hochgradig panisch, Transport war von diesem Teil des Schiffs nicht möglich, das einzige Computerpanel konnte von uns nicht richtig bedient werden. Während also Vaughn, Maxwell und Speren versuchten, die Cardassianer zu beruhigen und ich Schach zu halten ging ich zurück um PO Stiles zu holen.

Crewman Vaughn schaffte es, ihn wieder zu Bewusstsein zu bringen und Stiles erklärte, dass man mithilfe rollierender Kraftfelder, die von der Computerkonsole aus gesteuert werden mussten, Kraftfelder im Gang lange genug aufrecht erhalten konnte um die Zivilisten und die Crew von Bord zu beamen. Da ich die einzige mit ausreichenden Comuterkenntnissen war, übernahm ich den Platz an der Konsole und programmierte die Kraftfelder. Dies tat ich solange, bis der Rest sich in Sicherheit gebracht hatte... wäre dies eine reelle Situation gewesen, wäre ich gestorben. Aber immerhin ist es gelungen, den Rest des Teams und die Zivilisten in Sicherheit zu bringen. Ein Glück war es eine Übung. Mit Überraschung stelle ich fest, dass ich bis zuletzt davon ausgegangen war, irgendwie noch gerettet zu werden. Es beruhigt mich allerdings irgendwie, die Erfahrung gemacht zu haben, mich im Zweifelsfalle für meine Kameraden und Zivilisten opfern zu können, so makaber dies auch erscheint. Bedeutet das nicht, dass ich ein ein guter Offizier werden könnte, wenn ich die Prüfung schaffe?
Wir haben noch ein wenig Freizeit bis zur schriftlichen Prüfung. Kadett Speren übt Harfe auf dem Holodeck und ich bin mir unschlüssig, was ich tun soll. Ich bin nicht wirklich nervös aber auch nicht wirklich gelassen.

Computer – Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Cadett 1st Class Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54826.5 (29.10.2377, 00.10 Uhr)
Die Prüfung ist vorüber

Das Interessante an dieser Prüfung ist irgendwie, dass wir während des Ablaufes tatsächlich recht wenig vom Schiffsbetrieb mitbekommen haben. Es hat wohl eine Aussenmission auf ein beschädigtes Schiff gegeben (diesmal ein real beschädigtes Schiff, keine Simulation) und es wurden Verletzte geborgen. Viel habe ich davon nicht mitbekommen, Ensign O’Kenner hatte Brückendienst während dieser Zeit und auch die Anfrage von den Bajoranischen Wissenschaftlern habe ich an Lieutenant Mulligan weitergeleitet, weil ich mich auf die Prüfung vorbereiten musste.

Aber zur Prüfung: Die schriftliche Prüfung fand irgendwann gegen 18.30 Uhr statt. Ich hatte mich ja wirklich sorgfältig vorbereitet... ich fand die Prüfung seltsam. Es waren sehr viele Fragen (12 Seiten, knapp 40 Fragen) mit anderthalb Stunden Zeit, sie zu beantworten. Um die Statistik weiterzuführen: Nur etwa 30% der Fragen konnten durch gelerntes Wissen beantwortet werden, der Rest war durch Datenbankrecherche zu beantworten, was viel Zeit in Anspruch genommen hat. Es waren auch einige typische „Was würden Sie tun, wenn...“ Fragen dabei. Aber alles in allem waren es zu viele Fragen für die Zeit und sie waren auch teilweise zu komplex um sie zufriedenstellend beantworten zu können. Lt. Mulligan sagte später (was ich irgendwie schon fast vermutet hatte) dass die Prüfung auch eine Prüfung war, welche Prioritäten man bei den Fragen stellen würde. Das hat ja auch funktioniert, genauso bin ich vorgegangen. Ich hoffe nur, dass es nicht allzu negativ bewertet wird, dass ich einige reine Datenbankfragen nicht beantwortet habe. Dazu kam noch, dass die Prüfungsoffiziere mehrere Zwischenfragen gestellt haben, um die Prüflinge durcheinander zu bringen. Das fand ich zugegeben nicht ganz so schlimm, so lang lasse ich nicht aus der Konzentration bringen (nicht mehr), dennoch bin ich auf die Bewertung gespannt. Ich fand es nur ein wenig schade, dass so wenig Fragen zum Thema OPS dabei waren...

Die Wartezeit zwischen der schriftlichen Prüfung und dem Referat war wieder langatmig. Die Anweisung war, sich ein wenig zu entspannen... ich hoffe, die Offiziere hatten ein Bild davon, wie schwierig so etwas ist!
Ich half lieber, die Messe für das Abendessen vorzubereiten. Währenddessen gab es anscheinend noch eine weiter Rettungsmission... ein Vadi-Frachter, der von Piraten überfallen worden war. Ein Außenteam beamte hinüber und barg zwei verletzte Crewmitglieder.

Dann, nach dem Abendessen, kamen die Referate an die Reihe. Als erster war Kadett Maxwell dran, er hielt sein Referat als einziger nicht vor der versammelten Crew sondern nur vor den Offizieren, die die Prüfung abnahmen und den Counselorn. Danach war ich an der Reihe. Ich hielt mein Referat zum Thema Sensorik vor fast der ganzen Crew... so kam es mir zumindest vor. Die Messe war voll besetzt! Das Referat war recht erfolgreich, die Kritik sehr gut. Ich bin dahingehend guter Dinge.

Kadett Sperens Referat war ... interessant... er hat in der Theorie eine neue Waffe entwickelt. Ein sehr kurzes, angeblich unglaublich leistungsstarkes kleines Gewehr, das mit Pulsen funktioniert und keine Stun-Einstellung hat. Ich bin zum Glück nicht die einzige, die es bedenklich findet, dass ein Kadett, der bekannterweise ein Kriegstrauma hat (oder hatte), lethale Waffen entwickelt, die keine serienmäßige Stun-Einstellung haben. Lt. Tohkinen hat uns zum Glück versichert, dass diese Theorien rein technisch sehr am Anfang stehen.

Nach dem Ende der Referate war die Prüfung dann endlich beendet! Lt. Mulligan, Chief T’Aloviks, Lt. Tohkinen und ich stießen auf die Prüfung an, dann zogen sich die Abteilungsleiter wieder einmal zur Besprechung zurück.
Ich hatte noch ein sehr interessantes Gespräch mit der Bajoranischen Wissenschaftlerin und Lt. Tohkinen zum Thema meiner Architektonischen Programme. Die Programme stoßen auf Interesse, ich glaube, sie könnten für die Mission nicht unnützlich sein.
Bevor ich noch mehr andorianischen Brandy trinke, sollte ich besser ins Bett gehen. Morgen bin ich vermutlich bei der archäologischen Untersuchung dabei.

Computer – Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Cadett 1st Class Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54828.8 (29.10.2377, 20.20 Uhr)
Archäologische Ausgrabungen

Ein aufregender Tag...
Wir sind am Planeten Costra 3 angekommen, dem Ort, an dem die archäologischen Ausgrabungen stattfinden werden. Das Archäologenteam war morgends ziemlich aufgeregt, Lt. Silok hatte die Missionsführung von Seiten der Exeter und sollte alles vorbereiten.

Gestern abend nach meinem Referat war ich von den Wissenschaftlern noch gefragt worden, ob ich an der Ausgrabungsmission teilnehmen möchte und habe mich natürlich gerne bereit erklärt. Ich wurde also dem Archäologischen Team zugeteilt.
Apropos Referat: Es ist jetzt ziemlich genau 24h nach dem Ende der Prüfungen und es liegen noch immer keine Ergebnisse vor. Am Morgen nach dem Frühstück gab es noch eine abschließende Unterhaltung (Beurteilung) des ersten Prüfungsteils mit Ensign Navarre, die noch einige Fragen zu meinem Vorgehen bei dieser Mission hatte. Offenbar hatte sie den Eindruck, dass ich streckenweise das Kommando übernommen habe. Vermutlich hat sie recht... ich habe es nur nicht ausgesprochen, weil das Team meiner Ansicht nach koordiniert und zielgerichtet vorgegangen ist. Ich gebe allerdings zu, dass ich durchaus - sagen wir – koordinierend auf den Missionsverlauf eingewirkt habe.

Wie dem auch sei.
Als Vorab-Analyse von Costra 3 kamen einige der Sensoren zum Einsatz. Wir scannten den Planeten mit Geologischen Sensoren und schickten zwei spezialisierte Sonden um Daten zu sammeln. Das Ergebnis war hochinteressant: Es gibt dort unten einiges an intakter Architektur, die meisten Gebäude weisen Ähnlichkeit mit der Gebäudestruktur der Mayas und Azteken der irdischen Geschichte auf.

Recherche über Costra 3 ergab, dass es ein Klasse O-Planet mit atembarer Atmosphäre ist. Es befindet sich allerdings irgendetwas dort unten, dass unsere Sensoren stört, denn wir waren zwar in der Lage, optische Scans von den Gebäuden zu machen und zu erkennen, dass es dort unten anscheinend Lebensformen gibt, doch genaueres konnte nicht erfasst werden. Auch eine planetare Sonde und ein direkter Überflug mit dem Shuttle durch Lt. Sias blieb weitestgehend erfolglos.

Das Archäologische Team betrachtete sich die Bilder der Planetenoberfläche auf dem Hauptschirm und die Cardassianische Professorin suchte recht gezielt eine bestimmte Gegend und Gebäudegruppe heraus, die sie für die archäologischen Ausgrabungen in Betracht zog. Die Stimmung zwischen den Bajoranischen Forschern und der Cardassianerin ist im übrigen leicht angespannt und auch hier an Bord herrscht ein gewisses Misstrauen gegen die Professorin.

Nachdem der Ausgrabungsort festgelegt war, beamte ein erstes aus Sicherheitsleuten und Lt. Silok bestehendes Vorab-Team an den Ort hinunter um diesen zu sichern. Sie fanden Gebäudereste, einen Obelisken aber keine Zeichen von Lebensformen oder Gefahr. So folgte das zweite Team, das bedeutend größer war zusammen mit einigen Kisten an Ausrüstung. Der Beginn der Ausgrabungen war durchaus aufregend! Ich konnte zahlreiche Scans an den Gebäuderesten vornehmen, die ich alle bereits in den Computer überspielt habe. Nach den Scans nahm ich Ausgrabungen in einer alten Holzhütte vor, in der ich ein Skelett samt Schädel und einige hölzerne Geometrische Figuren fand. Ausserhalb der Hütte fand ich zudem eine schwarze Figurine mit spitzen Ohren. An dem anderen Ausgrabungsort fand das Team zudem einen iconianischen Datenchip.

Kurz darauf entdeckte Lt. Rakal einen künstlich angelegten Höhleneingang. Die Forscher entschieden, dass dieser erforscht werden sollte und ein kleiner Teil des Teams begab sich zu dem Eingang. Da die Höhle sehr klein und eng war, übernahm ich die Vorhut. Ich nahm extensive Tricorder-Scans der Struktur vor und entdeckte dabei einen Stein mit eingemeißelten Schriftzeichen, eine Schriftrolle und – ganz besonders interessant – eine bislang unbekannte Lebensform, die die Form einer kleinen, farbiges Licht absondernden Kugel mit haarartigen Fortsätzen hatte. Die Lebensform verhielt sich jedoch nicht feindselig.

Bei weiterem Vordringen in die Höhle entdeckten Lt. Rakal, Kadett Maxwell und ich zwei cardassianische Skelette und eine weitere unbekannte, skelettierte Leiche. Ich nahm extensive Scans vor, entdeckte ferner die Überreste einiger Tonfiguren und Gefäße, einige davon zerstört oder beschädigt. Gerade als ich um eine Ecke vordringen wollte, wurde ich allerdings von einem Pfeil getroffen, der ein betäubendes Gift abgesondert hat. Ich erinnere mich nur noch, zunehmend müde geworden und auf dem Weg zum Ausgang der Höhle eingeschlafen zu sein, während ich Direktiven rezitierte um mich wachzuhalten... da war die Lernerei doch für etwas gut!

Ich bin dann auf der Krankenstation wieder aufgewacht.
Meine Daten und Erforschungsergebnisse wurden irgendwie weiterverwendet... aber nach allem, was ich beurteilen kann, verlief die weitere Vorgehensweise zunehmend wirr. Die Bajoraner und besonders die cardassianische Professorin sollten vorerst nicht verständigt werden. Ich machte mich an die Untersuchung der Tricorderdaten aus der Höhle, und anscheinen ordnete Lt.Cmdr. McCullum eine weitere Aussenmission, geleitet von Lt. Silok an. Ich weiß nicht, ob ich meine Kompetenzen überschritten habe, als ich meine Nachforschungsergebnisse über die Zustände in der Höhle dem zweiten Außenteam geradezu aufdränge, aber ich hielt es für wichtig, gerade in Bezug auf die Giftpfeil-Fallen.
Ich hatte aber den Eindruck, dass diese Ergebnisse und die Aufzeichnungen aus der Höhle nur wenige wirklich interessierten.

Wie dem auch sei.
Die Wissenschaftler wurden immer ungehaltener, Lt. Mulligan ebenfalls, hauptsächlich wegen der Cardassianerin, und den auf dem Schiff verbliebene blieb nur eine lange Wartezeit während das Aussenteam in der Höhle war. Immerhin durften wir ab und an Gegenstände hinunter oder Steinhaufen aus dem Weg beamen.
Endergebnis ist: Das Aussenteam ist zurück, es gibt Fragen über Fragen und alle arbeiten mehr oder weniger koordiniert und unter Ausschluß des Forscherteams an den Antworten.

Ich werde später noch eine Weile weiter trainieren gehen, ich muß alleine sein, brauche meine Ruhe und muß mich definitiv abreagieren. Dieses Chaos an Bord treibt mich in den Wahnsinn!! Ich brauche wirklich meine ganze Selbstbeherrschung um nicht unhöflich zu werden. Aber ich will ja Offizier werden, da muß man sich eben unter Kontrolle haben, auch wenn es manchmal schwer fällt. Ich darf mich auch nicht zuweit aus dem Fenster lehnen, ich bin auf einem menschlichen Schiff, keinem Andorianischen. Es ist ein zweischneidiges Chaka. Einerseits ist die Vorgehensweise auf menschlich dominierten Föderationsschiffen teilweise unglaublich wirr und ich wünschte mir manchmal, doch auf einem andorianischen Schiff Dienst tun zu können, andererseits habe ich hier sehr viele Möglichkeiten, an hochinteressanten Projekten teilnehmen zu können.

Weiter mit den Fakten:
Derzeit sieht es aus wie folgt: In der Umlaufbahn des Planeten wurde eine iconianische Sonde zur Wetterkontrolle gefunden, die über 200.000 Jahre alt ist. Auf der Oberfläche des Planeten wurde in den Höhlen eine verborgene Energieeinheit der Iconianer entdeckt, die die Energie von mehreren hundert Warpkernen hat. Bei der Energieeinheit gibt es ein Panel, das jedoch noch nicht entschlüsselt ist.
Ferner gab es eine „Eingeborene“ Zivilisation auf dem Planeten, deren jüngste Gebäude auf ein Alter von 400 Jahren zu datieren sind (die Holzhäuser), aber es gibt auch ältere Gebäude, die bis zu 2000 Jahre alt sind.

Derzeit laufen mit Hochdruck Untersuchungen an den geborgenen Leichen, die Entschlüsselung des Iconianischen Panels und die Erforschung der Artefakte.

Ferner hat Captain Reuter die Crew nach dem Abendessen noch einmal antreten lassen, allen die gegenwärtige Lage der Nachforschungen erläutert und zudem die Beförderung von Crewman Vaughn zum Petty Officer vorgenommen (wurde auch Zeit) und die Beförderung von Ensign Winterson zum Lieutenant Junior Grade. Dann rief er ein Bankett aus zur Feier der Beförderungen. Aufgrund der Tatsache, dass die Auswertung der Kadettenprüfungen jetzt schon über 24 Stunden dauert und es noch immer keinen Hinweis gibt, ob wir bestanden haben oder nicht, habe ich Lust, an der Feier teilzunehmen. Ich beschäftige mich lieber noch eine Weile mit meinem Archäologie-Architektur-Programm.

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Ensign Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54830.4 (30.10.2377, 10.10 Uhr)
Bestandene Prüfung

Lt. Mulligan hat mir heute Nacht über PADD eine Nachricht geschickt, dass die Prüfung bestanden ist. Immerhin etwas. Ich muß gestehen, dass mich die Ergebnisse momentan nicht mehr wirklich interessieren... die Phase der Spannung ist vorbei.

Immerhin bin ich dazu gekommen, heute morgen vor der Schicht endlich wieder einmal ausgiebig zu trainieren. Ich bin ausser Übung, werde aber künftig versuchen, regelmäßig vor dem Dienstbeginn zu trainieren, damit sich das vor meinem nächsten Heimaturlaub wieder bessert, sonst bekomme ich von meinem fünfjährigen Brudersohn eine Tracht Prügel mit dem Chaka.
Wie dem auch sei. Ich habe heute den ersten Brückendienst, ich habe mit Ensign O’Kenner getauscht, der an der Erforschung der Iconianischen Technologie beteiligt ist.

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Ensign Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54830.5 (30.10.2377, 11.08 Uhr)
Das Architektur-Programm funktioniert!


Ich habe endlich meinen Rangpin und meine neue Uniform. Der Captain hat alle in der Messe antreten lassen und die Beförderungen von Kadett Speren und mir offiziell gemacht. Es gibt allerdings noch immer keine Noten. Die Tatsache, dass bei der Beförderung angemerkt wurde, dass die Leistungen von Kadett Speren mit meinen Leistungen gleich bewertet werden, zeigt mir, wie meine Leistungen bewertet werden. Ich gestehe, dass ich an den Noten nicht mehr wirklich interessiert bin. Vielleicht hätte ich die Prüfung doch an der Akademie ablegen sollen.

Es gibt auch etwas positives, dass mich diese Prüfung vergessen lässt!!
Mein Programm zur Rekonstruktion antiker Architektur anhand von geologischen Scandaten funktioniert schon zum zweiten mal in sehr zufriedenstellendem Rahmen! Ich habe über Nacht eine komplette Rekonstruktion der Gebäudereste auf Costra 3 vorgenommen, die ich gestern bei der Aussenmission gescannt habe, und das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend! Interessant ist jedoch, dass alle telepatisch Begabten Crewmitglieder, die gestern auf dem Planeten waren, von genau diesen Gebäuden geträumt haben, und zwar exakt so, wie ich sie rekonstruiert habe.
Derzeit arbeitet Chief Röhrich auf Holodeck 2 mithilfe des Programms an einer Rekonstruktion der Höhle, die die iconianische Technik beinhaltet. Auch das scheint gut zu funktionieren. Diese persönlichen Erfolge bauen auf!

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Ensign Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54830.8 (30.10.2377, 12.45 Uhr)
Warten auf Ergebnisse


Meine erste Brückenschicht als Ensign gestaltet sich recht ruhig. Wissenschaft und Forschungsteam forschen mit Hochdruck an der Iconianischen Technologie und den Archäologischen Funden und der Rest der Crew wartet auf die Ergebnisse.
Es gab lediglich einen kleinen Vorfall im Maschinenraum und eine kurze Schwäche im Kommunikationssystem aufgrund eines Energieengpasses... Das Holodeck benötigt derzeit sehr viele Ressourcen wegen der Höhlensimulation und der Energieengpass durch den Vorfall im Maschinenraum hat für eine Störung der Schiffsinternen Kommunikation geführt.

Lt. Lloyd, Ens. Navarre und PO T’Aloviks meditieren über ihre Träume, die sie über den Planeten haben... auf das Ergebnis bin ich sehr gespannt.

Ansonsten hatte ich noch ein kurzes Gespräch mit Lt.Cmdr. McCullum, der mir mitgeteilt hat, dass mein Prüfungsergebnis vorraussichtlich bei ca. 1,6 liegt, wobei das Referat am besten bewertet worden ist und die schriftliche Prüfung am schlechtesten. Zudem habe ich anscheinend von allen Prüflingen am besten abgeschnitten. Ich habe Lt.Cmdr. McCullum von meinen künftigen Plänen in Kenntnis gesetzt: Perfektionierung des Architektur-Rekonstruktions-Programmes und Initiierung eines Nachfolgeprojektes zum QWSS-Projekt: Eine Forschung im Bereich Subraum-Sensorik zur Bestimmung der Subraumtiefe bzw. Subraumuntiefe. Lt. Mulligan hatte die Idee, dass ich die Projektleitung für dieses Projekt übernehmen könnte, ich werde das gerne tun!

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Ensign Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54830.9 (30.10.2377, 14.08 Uhr)
Angriff durch unbekanntes Schiff


Wir haben einen Notruf durch einen bajoranischen Frachter erhalten, der von einem unbekannten Schiff angegriffen wurde. Leider kamen wir zu spät um den Frachter vor der Zerstörung zu retten, wurden zudem mehrfach in Gefechte mit dem stark überlegenen Schiff verwickelt, das sich in eine nahen Nebel zurückzog.
Analyse des Nebels war nicht konkret möglich, er beinhaltet Stoffe, die die Sensoren stören.
Der Bajoranische Frachter befand sich auf dem Weg nach New Bajor, eine spätere Analyse der Waffensignaturen des Feindes aufgrund einer Analyse der Trümmerstücke ergab, dass auch der Frachter, der am Vortag angegriffen wurde, durch ein Schiff dieser Waffensignatur angegriffen wurde.
Ansonsten können wir nur sagen, dass die Datenbank keine Schiffe diesen Bautypus gespeichert hat. Wir haben es also mit einem Erstkonktakt mit einer fremden Spezies zu tun, der leider nicht sonderlich diplomatisch verlief.
Das Schiff ist derzeit verschwunden.

Immerhin gibt es aus der Wissenschaft Fortschritte: Die Schriftrolle aus der Höhle wurde entziffert und ergab eine sehr verworrene Prophezeihung, über die wir nur mutmaßen können. Es deutet aber einiges darauf hin, dass die einheimische Bevölkerung tatsächlich Kontakt mit der Iconianischen Kultur oder Technik hatte und von Außerhalb des Planeten angegriffen worden ist.

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Ensign Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54831.6 (30.10.2377, 20.05 Uhr)
Temporale Verschiebung!

Wir befinden uns im Jahr 2077 in einer Stabilen Umlaufbahn um Costra 3 und alle sind reichlich verwirrt und ratlos. Wir empfangen ständig Kommunikation aus anderen Zeitlinien der USS Exeter, Funksprüche von Commander O’Reardon, Commander Stafford etc. Ich habe sogar einen Funkspruch von mir mitbekommen.

Aber eins nach dem anderen, quasi temporal geordnet:
Während des Mittagessens, als die Gamma-Schicht im Dienst war, hat Captain Reuter autorisiert, dass das Shuttle mit dem bajoranischen Forscherteam und vier Mann Sicherheit auf den Planeten fliegt. Nebenbei ohne Lt. Mulligan oder Lt. Wagner Bescheid zu sagen, was bei beiden für etwas Verstimmung gesorgt hat. Nur kurze Zeit später empfingen wir einen Notruf eines Föderationsschiffes, dass von mehreren cardassianischen Schiffen bedrängt wurde... und nur sehr kurz darauf kam eine Energiewelle auf uns zu, die uns erfasste und für mehrere Stunden die Energie auf dem gesamten Schiff lahm legte. Während die Techniker also mit Hochdruck arbeiteten, arbeiteten Wissenschaft, Counseling und OPS mit Hochdruck an der Entschlüsselung der Schriftrollen von Costra 3 und der Entschlüsselung des Datenkristalls. Die Entschlüsselung des Datenkristalls ergab eine Reihe von einzelnen Würfeln mit Symbolen unterschiedlicher Schrift darauf, deren Sinn uns noch immer nicht klar ist.
Ferner gab es ein Schriftstück mit einem Auszug aus der Iconianischen und Costrianischen Schriftart, das exakt denselben Inhalt hatte und einen Teil der Costrianischen Geschichte betitelte.

Das interessante für mich ist, dass wir herausfinden konnten, dass die Kultur der Costrianer der der Mayas und Azteken zu Erdzeiten extrem ähnlich ist. Sogar die Schriftzeichen, die die Kulturen benutzen, weisen eine 46%ige Ähnlichkeit auf. Die Architektur ist fast identisch, laut den Träumen, die Ens, Navarre und Lt. Lloyd hatten die Kultur, Kleidung und Religion ebenfalls. Die Kultur verfügte vermutlich über einen ausgedehnten Totenkult.
Querreferenzen zu der Prophezeihung ließen darauf schließen, dass die Iconianische Technologie über eine Art künstliche Intelligenz verfügen könnte. Ich ziehe sogar in Betracht, dass die Iconianer die Kultur der Mayas mittels Gateway-Technologie auf Costra 3 verbracht und dort beobachtet haben. Es gibt auch Vermutungen, dass die Iconianer auf Costra 3 Terraforming betrieben haben. Die Prophezeihung lässt darauf schließen, dass es einen religiösen Austausch zwischen den Costrianern und der Iconianischen Technologie gegeben haben kann, gegebenenfalls sogar soweit, dass Iconianische Seelen in irgendeiner Form mit der Iconianischen Technologie in Zusammenhang standen. Aber das ist reine Spekulation.

Nachdem die Energieversorgung wieder hergestellt war, stellte die Brückenbesatzung fest, dass die Exeter ca. 300 Jahre in die Vergangenheit versetzt war. Zwar wurde zunächst ausgegeben, die temporale Direktive in jedem Falle zu wahren, zu einem späteren Zeitpunkt wurde jedoch festgestellt, dass die Exeter in mehreren Zeitrahmen existiert und Kommunikation mit den anderen Versionen der Exeter wurde aufgenommen.
Offenbar verschwinden auf den anderen Schiffen beständig Crewmitglieder und bei uns kann Lt. Tohkinen nur durch ein Stasisfeld vor molekularer Auflösung bewahrt werden.

Ein Außenteam soll noch einmal auf den Planeten hinunter um den Verbleib des Außenteams zu verifizieren. Allerdings wird dies erst morgen möglich sein, da die Transporter noch immer nicht funktionieren. Wir werden sehen.

Lt. Mulligan hat mich dazu überredet, noch eine Art kleiner Feier zur bestandenen Prüfung zu machen. Ich bin zwar nicht direkt in Feierstimmung aber wenn nicht jetzt wann dann. Also auf ins Gefecht...

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Ensign Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54834.2 (31.10.2377, 19.32 Uhr)
Zurück von der Aussenmission

Was für eine Aussenmission! Später ist man immer klüger und es wäre viel klüger gewesen, einfach an Bord zu bleiben. Und Gesünder. Die Gruppe war viel zu groß und zu unkoordinert... und... egal.
Wir sollten um 11.00 Uhr aufbrechen auf den Planeten hinunter um nachzusehen, ob die bajoranischen Wissenschaftler mit uns in der Zeit zurückgeworfen worden sind.
Wir sind mit einer Stunde Verspätung gestartet und eine Viertelstunde vor Abflug wurde meine Teilnahme am Außenteam noch einmal durch Lt. Conway in Frage gestellt aufgrund meiner blauen Hautfarbe und der Antennen. Das ist ihr früh eingefallen, denn dieses Thema war eigentlich schon am Vorabend geklärt.

Wie auch immer, gut getarnt durch eine Kapuze von Crewman Speren bin ich mit auf den Planeten gegangen. Wir sind mit einem Shuttle hinuntergeflogen und haben uns auf einen Zielpunkt nahe der Ausgrabungsstätte transportieren lassen.
Nach dem Herunterbeamen standen wir auf einer Lichtung. Die Sortierung der Marschformation dauerte bestimmt zwei Minuten während derer wir in offenem Sichtfeld am Rande der Lichtung standen.
Wir bewegten uns einige hundert Meter weiter in offenem Gelände, bewegten uns dann endlich in eine tiefergelegene Bodenwelle im Wald, wo wir dann Bewegung entdeckten. Es handelte sich um Cardassianer... und es kamen keine Befehle! Zumindest keine, die bis zu mir durchgedrungen wären. Bestimmt fünf Minuten lang nicht... Wir bewegten uns nicht von der Stelle, wir suchten keine weitere Deckung, griffen auch nicht an. Wir warteten, bis die Cardassianer sich um uns verteilt hatten. Dann bemerkte jemand des Teams eine Einheimische, die sich über die Wiese auf uns zubewegte, genau in unsere Richtung. Erneut keinerlei Befehle, in tiefere Deckung zu gehen oder sich an einen anderen Ort zu bewegen. So kam es dazu, dass in einem Feuergefecht mit den Cardassianern Ens. O’Kenner, Lt. Winterson und ich verletzt wurden und die Einheimische betäubt werden musste.
Es kam noch besser: Aufgrund mangelnder Information verabreichte mir Ens. Navarre ein extrem starkes Sedativum anstelle eines Schmerzmittels, das PO Vaughn für die mittlerweile gefangenen Cardassianer ins Hypospray geladen hatte. Zum Glück haben sie mich mit einem sehr starken Adrenalinmittel wieder wachbekommen, sonst hätte ich mehrer Stunden geschlafen... Aber gut für den Kreislauf ist etwas anderes.
Wir liessen also die Cardassianer zurück, orderten ein Shuttle, das sich nähern und die Cardassianer an Bord beamen sollte (trotz gesichteten Einheimischen... Hat jemand daran gedacht, dass ein Einheimischer den Transport beobachten könnte?)

Es kam eine Gruppe von Einheimischen auf uns zu, Lt. Silok beschloß, mit ihnen zu kommunizieren. Offensichtlich fragten sie ihn, ob wir von diesem Planeten seien... und kaum zu glauben, er antwortete mit nein. Ich finde, die Frage allein implizierte, dass diese Kultur von anderen Planeten weiß und man hätte zumindest dahingehend vorsichtig nachfragen können.
Lt. Silok und Ens. Navarre (glaube ich) gingen ein gutes Stück mit den Einheimischen, die ihnen laut späteren Berichten wohl sagten, wir wären zu früh gekommen, und noch einiges anderes, das darauf hindeutete, dass sie quasi von unserem Erscheinen gewusst hatten! Dennoch ließ Lt. Silok die Einheimischen mit Phasern betäuben und danach einfach liegen. Ich habe hier offiziell Protest zu Protokoll gegeben bezüglich der Vorgehensweisen... dass Cpt. Reuter etwas in dieser Art quasi befohlen hatte, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht, aber ich verstehe die Logik hinter diesem Vorgehen noch immer nicht.
Wir bewegten uns schnell weiter in Richtung der Höhlen und kamen auch unbehelligt dort an. Das Shuttle beamte derweil die Cardassianer an Bord.
Bei der Höhle angekommen, kamen auf einmal wieder die Einheimischen auf uns zu... sie waren wach geworden und ungehalten und wurden direkt ein zweites Mal betäubt. Die Priesterin musste sogar ein drittes Mal betäubt werden, bevor die Entscheidung fiel, mit den Eingeborenen zu kommunizieren.


Lt. Silok erteilte Lt. Lloyd die Erlaubnis, die Kommunikation voranzutreiben und Lt. Lloyd schaffte es tatsächlich irgendwie, die Eingeborenen soweit zu zu beruhigen und dazu zu bringen, dass sie uns nach irgendeinem Ritual in die Höhle lassen wollten, die ihnen offenbar sehr heilig war. Dann luden die Eingeborenen uns zum Essen ein, und Lt. Lloyd und ungefähr die Hälfte des Aussenteams folgte ihnen (Die Eingeborenen mahnten uns zur Eile, es war schon später Nachmittag) und die andere Hälfte verblieb in der Nähe von Lt. Silok, der noch mit Cpt. Reuter auf der USS Exeter kommunizierte. Offenbar wollte Cpt. Reuter, dass das Aussenteam zurückkehrte, und Lt. Silok schien nicht in Gänze mitbekommen zu haben, was Lt. Lloyd mit den Eingeborenen vereinbart hatte, jedenfalls wäre die Gruppe um ein Haar auseinandergerissen worden uns es gab (erneut) einiges an Verwirrung.

Schließlich aßen wir mit den Eingeborenen und Lt. Lloyd willigte ein, sich dem Ritual zu unterziehen, das ihm erlauben sollte, in die Höhle zu gehen. Ich fand es schade, dass ich für diese Prozedur nicht in Frage kam, es war schwierig genug, den Eingeborenen meine blaue Haut zu verbergen, trotz der Kapuze und den Handschuhen.
Wie auch immer, es genügte nicht, dass wir an einem Eingeborenen-Ritual teilnehmen sollten, nein, wir sollten sogar noch die fehlenden Zutaten suchen! Was tut man nicht alles um guten Willen zu beweisen. Wir gingen also und holten die blauen Augen Umu-Ululukes (ein paar Blumen), das gelbe Blut Umu-Ululukes (Honig... die Bienen betäubt zu halten war ein gutes Stück Phaserarbeit und einige wurden sehr schmerzhaft gestochen) und noch irgend etwas rotes von Umu-Ululuke. Kristalle, glaube ich.

Mit allen Zutaten zurück am Höhleneingang begann das Ritual... Mit eines der skurrilsten Erlebnisse, das ich mit der Exeter-Crew jemals hatte. Man bedenke: Ein Haufen Sternenflotten-Offiziere und Unteroffiziere tanzt im Trommelrythmus mit Pfeilen in der Hand um eine art Tonkrug und singt „Row, row, row your boat...“ zweistimmig im Rhythmus. Die Eingeborenen zumindest waren begeistert! Einige von uns, darunter Lt. Lloyd und PO Vaughn unterzogen sich dem Ritual (ein kleines Blutopfer mit minderen Verletzungen am Handgelenk) und durften daraufhin in die Höhle. Der Rest von uns wartete außerhalb der Höhle.

Als der kleine Trupp wieder aus der Höhle kam, ging der Rest ziemlich schnell. Die Eingeborenen dankten uns vielmals, dass wir ihnen geholfen hatten, den Schutz, der sie vor irgendwelchen wilden Monstern namens „Urq“ oder so ähnlich, bewahrte und dann verschwanden sie sehr schnell, da es dunkel wurde.
Nur kurz wurde berichtet, dass es innerhalb der Höhle eine Projektion aus dem grünen Datenkristall an die Decke des Raumes gegeben hatte, den PO Vaughn mit dem Tricorder aufgezeichnet hatte, und von der man sich nun eine Lösung des Rätsels erhoffte.

Wir beamten an Bord des Shuttles zurück und flogen dann zurück zum Schiff, wo die Verletzten unter uns endlich Medizinisch versorgt werden konnten!

Dann verschwanden alle Abteilungsleiter recht lang in einer Besprechung... Und dort sind sie noch immer.

Computer - Eintrag Ende

Persönliches Logbuch Ensign Inoi Jedatha, USS Exeter,
Sternzeit: 54834.6 (31.10.2377, 23.47 Uhr)
Wieder Zuhause


Wir sind wieder zurück. Zurück in unserer Zeit, meine ich, und vagen Gerüchten zufolge waren wir mehrere Wochen weg.

Tja, nun. Ich wünschte, ich hätte etwas mehr zu des Rätsels Lösung beitragen können, aber nachbetrachtend hätte ich besser daran getan, es nicht so vehement zu versuchen. Ich glaube, ich habe mehr im Weg herumgestanden und die falschen Fragen zur falschen Zeit gestellt oder Andere bei wichtigen Gesprächen unterbrochen.
Dass ich jetzt Ensign bin bedeutet nicht, dass ich mich überall einzumischen habe... aber das werde ich auch noch lernen, schätze ich.

Wie dem auch sei, diese ganze Würfelsache ist irgendwie aufgelöst, und ich glaube, alle sind einfach nur glücklich, dass es glimpflich ausgegangen ist. Ich weiß nicht, ob jemand wirklich verstanden hat, was wir (bzw. sie) da getan haben.
Falls ich das hier später noch einmal lese, und weil klare Niederschreiben ja den Geist ordnen soll (hoffentlich hilft es) hier nocheinmal ein kurzer Abriß:

Während die Abteilungsleiter in ihrer Besprechung waren, konnte ich herausfinden, was während der Aussenmission an Bord vorgefallen war.

Man hatte eine Begegnung mit einem Schiff der Hurq gemacht (wohl jenen Monstern, vor denen die Eingeborenen solche Angst gehabt hatten)... Die Hurq, die in der heutigen Zeit... also unserer heutigen Zeit... schon lange ausgestorben sind.
Und dann war auf einmal ein silberner Würfel mit gläsernen Scheiben an den Seiten auf der Brücke erschienen... Einige Crewmitglieder versuchten also, den Würfel, die zuvor aus dem kleinen Kristallwürfel ausgelesenen Daten (die man ebenfalls zu einem kleinen Würfel zusammengebastelt hatte) und die Projektion aus dem Datenwürfel in der Höhle auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Sie hatten irgendwie Erfolg. Augenscheinlich.
Parallel wurde gefachsimpelt, wie man mit potenziell auftauchenden Hurq umgehen sollte, da das Schiff im Moment der Rückkehr ohne Energie sein musste... Auch hier bin ich über das Ergebnis nicht sicher, aber es war ohnehin hinfällig, da keine Hurq aufgetaucht sind.

Nunja, wir sind zurück.
Es gab dann noch ein Abschlussbankett, Captain Stafford kam auch wieder an Bord zu Besuch und noch einige andere hochrangige Offiziere. Ich zog mich lieber mit Lt. Mulligan und einigen anderen etwas zurück um dem Trubel zu entgehen und gemütlich noch ein Gläschen Andorianischen Brandy zu trinken.
Ich denke, ich habe einiges aus dieser Mission gelernt...
Und ich habe vor, noch einiges mehr zu lernen.
Und nicht zuletzt hoffe ich, dass wir trotz all diesem Zeitgereise und Iconianischen Technikrätseln noch etwas Zeit haben werden, die fremde Lebensform, die wir auf Costra 3 entdeckt haben, zu untersuchen und die Ruinen ebenfalls. Es gibt so viele ungeklärte Details zu Costra 3... Zum Beispiel, ob die Eingeborene Zivilisation nun wirklich mit den Mayas und /oder Azteken verwand ist oder nicht, was genau die Cardassianer auf Costra 3 verloren hatten... Ich hoffe, wir werden die Zeit dazu haben!

Computer - Eintrag Ende

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