Storyline

Starfleet Operations Con 9

Offizieller Bericht von Ens. Nash an Lt. Sias

An: Lieutenant Junior Grade Joran Sias, Leitender Flugkontrolloffizier, U.S.S Exeter
Von: Ensign Alfred Nash, Flugkontrolloffizier, U.S.S Exeter
Sternzeit: 54204.62 (15.03.2377; 20.00 Uhr)
Betreff: Dienstbericht, Mission der U.S.S. Seine

27.11.2376

Nach der Entführung von PO1 T’Aloviks aus seinem Quartier begann die Crew der U.S.S Curie sofort Nachforschungen einzuleiten um den Tathergang zu ermitteln. Ich nahm Zugriff auf die Flugpläne der Starbase 514 um zu ermitteln welche Raumschiffe als Zielpunkt des Transports in frage kamen - ich leitete das Ergebnis an das Ermittlungsteam weiter. Die Starbase schickte uns Personal des JAG Corps unter Leitung von Lt. (jg.) Drake zur Unterstützung. Dieser beauftragte mich damit die Leitung einer erneuten Untersuchung des Shuttles zu übernehmen, in dem Lt. Lloyd Ens. Richards erschossen hatte. Zu meinem Team gehörten Lt. (jg.) Conway und Cdt1 Speren. Ich ging noch einmal den Flugschreiber des Shuttles durch und erstellte eine möglichst exakte Rekonstruktion des Kurses und der Manöver des Shuttles. Da die internen Sensoren den Großteil des Fluges abgeschaltet waren, gelang es nicht genau zu verifizieren was sich an Bord abgespielt hatte. Lt. (jg.) Conway analysierte in der Zwischenzeit die organischen Spuren an Bord. Anhand dieser Daten und aufgrund der anderen forensischen Spuren stellten wir schließlich den Tathergang nach und kamen dabei zum Ergebnis das Lt. Lloyd Richards mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Notwehr, sondern mit Vorsatz getötet hatte. Auch die Aussage Lloyds Richards habe ihn als Geisel genommen erschien Angesichts unserer Ergebnisse als Äußerst fragwürdig. Im Anschluss an die Untersuchung leitete ich die gesammelten Daten an Lt. (jg.) Drake weiter und beauftragte das Hangarpersonal eine Ebene Fünf Diagnose der Computersysteme des Shuttles durchzuführen, um sicherzustellen das wir keine Manipulationen übersehen hatten. Kurz vor Dienstende wurde ich von Cmdr. Reuter darüber informiert dass die U.S.S Curie ein neues Runabout der Danube-Klasse mit Sensormodul von der Starbase erhalten sollte, und wies mich an dieses noch vor Dienstbeginn am nächsten Morgen zu überführen.

28.11.2376

Ich begab mich noch vor dem Frühstück auf Starbase 514 und meldete mich dort im Hauptshuttlehangar um das Runabout, die U.S.S Seine, zu übernehmen. Nach dem ich dem Deckoffizier den Erhalt quittiert hatte, stellte ich fest dass das Schiff zwar wie angefordert mit einem Sensormodul ausgerüstet war, sich dieses jedoch demontiert im Frachtraum des Schiffes befand. Meine Beschwerde wurde zur Kenntnis genommen, man sagte mir jedoch dass es unmöglich sei das Modul jetzt zu montieren. Ich erbat Starterlaubnis und steuerte das Runabout in den Hangar der U.S.S Curie. Dort erhielt ich das Ergebnis der Computerdiagnose - die Techniker hatten keine Hinweise auf weitere Manipulationen finden können. Ich begab mich zum Frühstück in die Offiziersmesse und informierte dort Cmdr. Reuter über den Zustand der U.S.S Seine. Lt. Tohkinen wies sofort ein Team an das Sensormodul zu installieren. Nach dem Frühstück wurde eine Besprechung der Abteilungsleiter anberaumt, der ich in Ihrer Vertretung beiwohnte. Lt. Silok informierte uns darüber das es ihm und Lt. Tohkinen gelungen war das Transportersignal zu verfolgen - es bewegte sich entlang der QWSS Testflugstrecke. Er schlug vor die Strecke mit der U.S.S. Seine abzufliegen, das Signal zu verfolgen und so dessen Zielpunkt zu ermitteln. Die Mission wurde von Cmdr. Stafford genehmigt und Lt. Silok mit dem Kommando betraut - außerdem nahmen Lt. Tohkinen als stellvertretender Teamleiter, Lt. (jg.) Rakal, Lt. (jg.) Conway, Lt. (jg.) Masterson, Ens. Navarra, PO2 O’Kenner, PO2 Styles, Crwm1 Vaughn, Cdt1 Speren, Cdt3 Maxwell und ich selbst an der Mission teil. Das Team wurde aufgrund der Natur der Mission bewaffnet. Nach Beendigung der Installation des Sensormoduls begannen PO2 O’Kenner und ich mit den Startvorbereitungen.

Nach dem Start steuerte ich die U.S.S Seine entlang der QWSS Testflugstrecke. Dabei folgte ich einem genau berechneten Suchmuster, bei dem ich den Warpantrieb im Abstand zwischen fünf und fünfzehn Minuten deaktivierte damit die Sensoren bei ihrer Suche nach der äußerst schwachen Transporterspur nicht behindert wurden. Lt. Tohkinen hatte den Deflektor so modifiziert das er die Sensoren des Runabouts zusätzlich verstärkte. Nach zwei Stunden Flugzeit erreichten wir eine Subraumspalte, die sich am Ende der Transporterspur befand. Beim Scannen der Spalte vergrößerte diese plötzlich ihren Radius und dehnte sich dabei über die Position der USS Seine aus - das Schiff wurde auf die andere Seite der Spalte versetzt. Wir sahen nichts als einen sehr hellen Lichtblitz. Als ich wieder ausreichend sehen konnte um die Sensoranzeigen abzulesen, erkannte ich das sich ein Klingonischer Schlachtkreuzer der Vor’cha-Klasse direkt vor uns befand. Dessen Kommandantin, die sich bei uns als D’Reya Winterson vorstellte forderte uns auf unsere Schutzschilde zu senken. Als wir dem nicht sofort nachkamen eröffnete der Kreuzer das Feuer. Ich hatte keine Chance dem Beschuss auszuweichen, unsere Schutzschilde wurden auf 15% Leistung reduziert. Lt. Silok gab den Befehl die Schilde zu senken und die USS Seine wurde mit einem Traktorstrahl an Bord des Kreuzers gezogen. Es gelang Lt. Silok noch den Computerzugang zu sperren, bevor das Runabouts von Klingonischen und Cardassianischen Soldaten geentert wurde. Da die Angreifer Körperpanzerung trugen waren unsere auf Betäubung gestellten Waffen nicht sehr effektiv, weswegen Lt. Silok den Befehl erteilte die Phasereinstellung auf thermisches Schadensniveau zu erhöhen. Wir schlugen die erste Angriffswelle zurück doch dann wurde eine Betäubungsgranate ins innere des Runabouts geworfen, die alle Besatzungsmitglieder außer mir selbst ausschaltete. Ich hatte gerade so außerhalb des Explosionsradius gestanden. Als die Angreifer dass Schiff erneut enterten hatte ich nicht die geringste Chance gegen ihre Übermacht, und war gezwungen mich zu ergeben. Ich wurde entwaffnet, gefesselt und in den Hangar des Kreuzers geführt, wo ich von einem der Cardassianer bewusstlos geschlagen wurde.

Ich erwachte in einer recht geräumigen Gefängniszelle, in der sich außerdem noch fünf weitere Besatzungsmitglieder befanden - die sechs anderen waren wie ich später erfuhr in einer Zelle daneben untergebracht. Da während unserer Gefangenschaft die Belegung der Zellen ständig durchgetauscht wurde, werde ich im Zuge dieses Berichts die genau Raumbelegung nicht darlegen, auch da ich selbst bald nicht mehr in der Lage war etwas davon mitzubekommen. Lt. (jg.) Rakal war der höchstrangige Offizier im Raum - er befahl uns keinerlei Fragen zu beantworten. Dann betrat ein Bajoraner namens Yxen die Zelle in Begleitung zweier Cardassianischer Wachen und begann uns Fragen zu stellen. Dabei wurden wir mit vorgehaltenen Waffen dazu gezwungen unsere Hände hinter den Nacken zu legen. Eine Nichtbeantwortung der Fragen wurde mit brutaler Gewalt beantwortet. Als wir uns im Zuge der Befragung weiterhin unkooperativ zeigten richtete Yxen seinen Phaser auf mich und drohte damit mich zu erschießen wenn ich ihm nicht antworten würde. Ich sagte nichts, und im nächsten Augenblick hatte ich das Gefühl das Yxen abdrücken würde. Ich warf mich zur Seite, hatte aber im Endeffekt viel zu früh reagiert, denn er schoss nicht und verspottete mich nur. Bevor ich wieder aufstehen konnte richtete er die Waffe erneut auf mich und drückte ab. Ich wurde von einem Phaserstrahl auf tödlicher Einstellung in die Brust getroffen und war wohl für einen gewissen Zeitraum klinisch tot - nach dem Schuss erinnere ich mich erst wieder daran dass ich unter starken Schmerzen zu mir kam. Ich lag auf einem Bett in einer anderen Zelle und wurde von Lt. (jg.) Conway behandelt, der es gelungen war mich wieder zu beleben und zu stabilisieren. An die nächste Zeit erinnere ich mich nur bruchstückhaft - ich hörte dass mehrmals Bewacher die Zelle betraten, Mitglieder des Teams abholten und andere hereinbrachten. Man sagte mir ich solle mich bewusstlos stellen wenn sie kamen, was mir nicht schwer fiel. Mehrmals dämmerte ich weg und sank wieder in die Bewusstlosigkeit. Nach und nach wurde mir anhand der Gespräche die ich mithörte klar das wir uns in jenem Spiegeluniversum befanden, in das der berühmte Captain James T. Kirk im 23. Jahrhundert zum ersten Mal versetzt worden war. Der Klingonische Kreuzer war offenbar ein Schiff der Allianz, jener Vereinigung zwischen Klingonen, Cardassianern und Bajoranern die in diesem Universum das Terranische Imperium besiegt und die Menschheit versklavt hatte.

Ich bekam mit das eine gewisse Valerie Colt mit uns gefangen war, das Spiegeluniversumsgegenstück der ehemaligen Sicherheitschefin der USS Exeter, die während des Dominonkriegs gefallen war - sie wurde bei den Besuchen der Wachen besonders schwer misshandelt und gefoltert. Vinzenz Lloyd war ebenfalls unter den Offizieren des Kreuzers, was den Verdacht nahe legte das es eben dieser Spiegeluniversums Lloyd gewesen war, der T’Aloviks entführt hatte. Ich selbst erholte mich langsam und ich konnte nach Einnahme einiger Schmerztabletten wieder vorsichtig aufstehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Zustand der Teammitglieder bereits stark verschlechtert. Zwar waren noch alle am Leben, doch die meisten waren bereits gefoltert worden. Es gab zwar mehrere Fluchtpläne, doch das Verhalten der Wachen war äußerst professionell - uns war klar dass es schwer werden würde sie zu überwältigen. Schließlich betrat Yxen die Zelle und fügte Colt mit einem Laserskalpell schwere Verletzungen am Bein und an der linken Schulter zu. Sie drohte zu verbluten, und da kein Arzt anwesend war, war ich gezwungen meine rudimentären Kenntnisse in der Notfallmedizin die ich während des Dominionkriegs erworben hatte zu nutzen, um sie zu versorgen. Es gelang mir die Blutung zu stoppen, allerdings musste ich dazu die verletzte Arterie abklemmen. Mir war klar, dass dies binnen weniger Stunden zum Verlust von Colts linkem Arm führen würde wenn sie keine weitergehende Medizinische Versorgung erhielt. Nachdem ich ihr das gesagt hatte, erzählte sie mir dass sie eine der Anführer einer Widerstandsgruppe war, und dass sie einen Weg zu einem sicheren Versteck, der Basis der Gruppe kannte. Lt. Silok hatte mittlerweile die Entscheidung getroffen einen Ausbruchsversuch durchzuführen. Wir hatten nur einen Typ-1 Phaser dessen Energiezelle fast leer war, ein Hypospray und ein Laserskalpell als Waffen, aber dennoch wussten wir, dass wir es versuchen mussten wenn wir nicht alle sterben wollten. Ich erhielt den Phaser, legte mich auf mein Bett und stellte mich tot. Lt. Silok rief unter dem Vorwand dass Colt im Sterben liege die Wachen. Als sie den Raum betraten schlugen wir zu - ich sprang auf und schoss einem Cardassianer auf kürzeste Entfernung in den Kopf, die anderen schalteten den Rest aus. Wir rüsteten uns mit den Waffen aus, ich selbst nahm die Phaserpistole des Cardassianers an mich. Dann befreiten wir schnellstens die Teammitglieder aus der anderen Zelle und bewaffneten diese ebenfalls so gut es ging. Wir wurden in zwei Teams aufgeteilt - eines sollte die Brücke stürmen und dort die Kraftfelder und Traktorstrahlen deaktivieren, dass andere den Hangar einnehmen und die USS Seine Startbereit machen.

Ich nahm am Sturm auf den Hangar teil - wir sprengten uns den Weg mit auf Überlastung gestellten Phasern frei und es gelang uns das Runabout nach einem kurzen Feuergefecht zu sichern. Während ich die Leiche eines Cardassianers aus der U.S.S. Seine zog, erteilte ich PO1 O’Kenner den Befehl die Bordsysteme zu überprüfen und die Startvorbereitungen einzuleiten. Was ich nicht wusste war, dass Lt. Silok der den Sturm auf die Brücke befehligte zu diesem Zeitpunkt die Selbstzerstörung des Runabouts aktiviert hatte, um die Kommandantin des Kreuzers unter Druck zu setzen. Zusätzlich dazu aktivierte der noch immer gesperrte Bordcomputer eine Sicherheitsschaltung - das Schott wurde geschlossen und die Atmosphäre abgepumpt. Mir war klar, dass PO1 O’Kenner und die anderen Teammitglieder die bereits an Bord waren sterben würden wenn ich nicht schnell etwas unternahm, daher erteilte ich die Anweisung mit den Phasern ein Loch ins Schott zu schneiden, in der Hoffnung diesen Hüllenbruch später wieder versiegeln zu können. Ich selbst machte mich allein auf den Weg zur Brücke, um Lt. Silok zu suchen - ich wusste dass wir ohne ihn keine Chance haben würden zu entkommen. Als ich ihn fand war er schwer verletzt und kaum noch bei Bewusstsein, der Rest seines Teams lag unter schwerem Feuer und saß fest. Ich habe keine Ahnung wie ich es geschafft habe ihn zum Hangar zu bringen. Das Schott war mittlerweile aufgeschweißt, und ich zog Lt. Silok an Bord, wo er die Sperre des Computers aufhob, mir das Kommando übertrug bevor er endgültig das Bewusstsein verlor. Mittlerweile waren alle Teammitglieder bis auf die auf der Brücke eingeschlossenen an Bord, doch noch immer war das Hangartor geschlossen. Plötzlich wurde der Kreuzer von Waffenfeuer getroffen und ein Plasmafeuer brach im Hangar aus, das durch das automatische Feuerlöschsystem dadurch bekämpft wurde dass das Hangertor zum All geöffnet und das Kraftfeld deaktiviert wurde - unser Fluchtweg war frei. Ich versiegelte das aufgeschweißte Schott mit einem Notkraftfeld, fuhr den Antrieb hoch und leitete die Startvorkehrungen ein. Dann erfasste ich die restlichen Teammitglieder mit dem Transporter und beamte sie an Bord, wobei ich zuletzt einen auf Überlastung geschalteten Phaser auf die Brücke des Kreuzers beamte. Ich startete, und stellte fest, dass der Kreuzer von drei Jägern angegriffen wurde, die laut Colt zu den Rebellen gehörten. Da die Waffensysteme und Schutzschilde der U.S.S Seine ausgefallen waren griff ich nicht in das Gefecht ein und setzte einen Fluchtkurs, der uns vom Kreuzer und der Subraumspalte die auch in dem Universum in dem wir uns gerade befanden vorhanden war, wegführte. Nachdem einer der Jäger zerstört worden war, zogen sich die beiden anderen zurück. Ich folgte Colts Kursangaben in Richtung des Rebellenstützpunkts, wobei ich etliche Kurskorrekturen und sehr nahe Vorbeiflüge an Planeten und Monden durchführte um die Sensoren des Kreuzers zu verwirren und unsere Antriebssignatur zu verbergen. Währenddessen versorgte Lt. (jg.) Conway die zahlreichen verwundeten Teammitglieder wobei sie alle Hände voll zu tun hatte. Wie durch ein Wunder war es gelungen alle lebend von dem Kreuzer herunter zu bekommen. Nach zwei Stunden Flugzeit erreichten wir den Planeten mit dem Stützpunkt. Colt gab mir Landekoordinaten die sich inmitten einer zerstörten Stadt befanden. Die Landung selbst gestaltete sich aufgrund unseres Lecks im Außenschott und der Tatsache das sich der Landeplatz inmitten eines halb eingestürzten Gebäudes befand und kaum auszumachen war als äußerst schwierig - dennoch gelang es mir das Schiff ohne weitere Beschädigungen herunter zu bringen. Kurz nach der Landung erlitt ich aufgrund der Nachwirkungen meiner Phaserwunde einen Kreislaufzusammenbruch und verlor das Bewusstsein.

Lt. (jg.) Conway stellte mich soweit wieder her dass ich aufstehen konnte. Colt und der andere Widerstandskämpfer den wir gerettet hatten, ein Mann namens Stark, führten uns zu ihrem Stützpunkt. Dort trafen wir auf die Spiegeluniversumsgegenstücke von Lt. (jg.) Mulligan, MCPO Westwood, PO1 Castle, einem gewissen Admiral Dawson und eine Trill die den Sias Symbionten in sich trug. Außerdem stellte sich heraus das sich PO1 T’Aloviks und Lt. Lloyd, die sich als der T’Aloviks und Lloyd unseres Universums herausstellten, ebenfalls auf dem Stützpunkt befanden. Dr. Dawson, der Arzt der Rebellen stellte uns seine Hilfe und Ausrüstung bei der weiteren Behandlung unserer Verwundeten zur Verfügung. Auch ich erholte mich langsam. Wir führten Reparaturen an der U.S.S Seine durch, wobei auch das Loch im Einstiegsschott geflickt wurde. Ich sprach längere Zeit mit Dawson, während dem ich erfuhr, dass die Rebellen bereits seit längerem Kontakt durch ein Ferengischiff mit unserem Universum gehabt hatten. Dieses Schiff hatte wohl die Möglichkeit von einem Universum zum anderen zu reisen und die Rebellen hatten Ausrüstung aus unserem Universum mit Latinum bezahlt das sie in einer Mine in der Nähe des Stützpunkts geschürft hatten. Dawson zeigte mir einige der Gegenstände, unter anderem seinen Medizinischen Trikorder, bei dem es sich eindeutig um ein Modell der Sternenflotte unseres Universums handelte. Ich notierte mir die Seriennummern dieser Gegenstände. Währenddessen überlegten wir, wie wir in unser Universum zurückkehren könnten. Der Subraumspalt schien die einzige Möglichkeit darzustellen, allerdings hielt der Schlachtkreuzer noch immer seine Position vor dem Spalt und ein Angriff auf das Schiff kam in Anbetracht seiner Feuerkraft auch mit der gesamten Flotte der Rebellen nicht in Frage. Wir fanden jedoch heraus, dass die Rebellen über eine gestohlene klingonische Tarnvorrichtung verfügten, mit deren Hilfe wir unbemerkt an dem Kreuzer vorbeikommen könnten. Das Problem waren die Rebellen - diese hatten wie wir herausfanden PO1 T’Aloviks gegen sein Spiegeluniversumsgegenstück ausgetauscht um an den QWSS Antrieb heran zu kommen. Die Allianz hatte wiederum ihrerseits mit Hilfe des falschen Lloyd und der Orionerin den falschen T’Aloviks entführt, allerdings im Glauben es wäre der Richtige - ebenfalls um an den QWSS Antrieb heran zu kommen. Da ein Bruch der Ersten Direktive für Lt. Silok natürlich nicht in Frage kam, war er sehr vorsichtig was den Austausch von Technologie mit den Rebellen anging, vor allem unter dem Eindruck das diese bereits versucht hatten sich illegal Sternenflottentechnologie aus unserem Universum anzueignen. Ich selbst muss zugeben dass ich die Handlungsweise der Rebellen durchaus nachvollziehen konnte und sogar in gewisser Hinsicht mit ihnen sympathisierte - immerhin kämpften sie in ihrem Universum für die Freiheit aller Individuen. Ich vertrat gegenüber Lt. Silok den Standpunkt dass die meiste Sternenflottentechnologie im Spiegeluniversum ebenfalls bekannt war, und dass ein begrenzter Technologieaustausch daher keinen Bruch der Ersten Direktive darstellen würde. Schließlich gelang es Lt. Silok mit den Anführern der Rebellen, Castle und Colt eine Abmachung zu treffen - die Tarnvorrichtung würde an Bord der U.S.S Seine installiert werden, dafür würden die Rebellen deren genaue Konstruktionspläne und den Replikator des Runabouts erhalten, der im Vorfeld so konfiguriert werden sollte, das er gewisse Teile und Komponenten nicht mehr herstellen kann. Wir hatten zwar wegen der Tarnvorrichtung Bedenken was den Vertrag von Algeron angelangte, waren uns allerdings sicher nicht dagegen zu verstoßen da die Tarnvorrichtung nicht in unserem Universum eingesetzt werden würde. Nach einem gemeinsamen Abendessen mit den Rebellen ruhte ich mich aus um am nächsten Tag wieder einigermaßen fit zu sein.

29.11.2376

Nach dem Aufstehen nahmen wir gemeinsam mit den Rebellen das Frühstück ein und trafen dann die Startvorbereitungen. Die Tarnvorrichtung war erfolgreich installiert worden und arbeitete einwandfrei - bis auf die Tatsache dass sie sehr viel Energie verbrauchte. Nachdem wir uns von den Rebellen verabschiedet hatten ging das Sternenflottenteam sowie Lt. Lloyd und PO1 T’Aloviks an Bord. Bevor wir starteten überprüfte PO2 Styles bei jedem von uns den Kernspin - ein Verfahren mit dem ermittelt werden kann aus welchem Universum eine Person oder ein Objekt kommt. Nachdem bestätigt war das wir alle den richtigen Kernspin besaßen startete ich, wobei ich auf Befehl von Lt. Silok den Planeten zunächst im Tiefflug umrundete bevor ich die Atmosphäre verließ um den Standort des Rebellenstützpunkts nicht preiszugeben. Nach dem Verlassen der Atmosphäre wurde die Tarnvorrichtung aktiviert und ich setzte Kurs auf den Subraumspalt. Der Schlachtkreuzer hielt noch immer seine Position und beschoss den Spalt mit Tachyonenstrahlung, die den Spalt anscheinend expandieren lies. Es sah ganz so aus als wollte der Kreuzer den Spalt vergrößern bis er in der Lage wäre ihn zu passieren. Die Sensoren orteten außerdem drei Forschungsschiffe der Allianz die sich dem Spalt näherten. Lt. Silok erteilte mir den Befehl auf Abfangkurs zu den Schiffen zu gehen und einen Angriff einzuleiten. dem ich unverzüglich nachkam. Wir enttarnten uns und eröffneten mit Phasern und Microtorpedos das Feuer auf die Schiffe ohne ihnen ernsthafte Schäden zuzufügen. Gleichzeitig sendete PO1 O’Kenner über einen Breitbandkanal Propaganda der Rebellen. Das Ablenkungsmanöver war erfolgreich - der Kreuzer brach den Beschuss des Spalts ab und ging auf Abfangkurs um den Forschungsschiffen zur Hilfe zu kommen. Wir tarnten uns wieder, flogen zurück zum Spalt und passierten ihn. Auf der anderen Seite erwartete uns die U.S.S Crazy Horse. Gemeinsam projizierten dann beide Schiffe einen umgekehrten Tachyonenimpuls in den Spalt, den Lt. Tohkinen durch unsere Tarnvorrichtung leitete. Dadurch gelang es den Spalt zu versiegeln, wobei die Tarnvorrichtung ausbrannte. Cmdr. Stafford, der sich an Bord der U.S.S Crazy Horse erteilte uns den Befehl an Bord zu kommen. Ich landete die U.S.S Seine im Shuttlehangar des Schiffes. Wir wurden einzeln von Angehörigen der Sicherheit von Bord gebracht, unser Kernspin wurde überprüft wonach wir in einen Konferenzraum gebracht wurden wo uns Cmdr. Stafford erwartete. Nach der Abschlussbesprechung, während der Lt. Silok unser aller Leistung in Bezug auf die Mission lobend hervorhob, erhielten wir die Anweisung stillschweigen über die Vorgänge zu bewahren, bis diese offiziell freigegeben werden. Lt. (jg.) Drake verkündete noch das die Anklage gegen Lt. Lloyd fallen gelassen würde, da nun klar war das nicht er, sondern sein Gegenstück aus dem Spiegeluniversum den Mord begangen hatte. Ich gab Lt. (jg.) Drake noch die Seriennummern der Geräte die ich bei den Rebellen gefunden hatte und erzählte ihm von der Latinummine. Ich merkte an das sich Latinum mit falschem Kernspin in Umlauf befinden musste, mit dessen Hilfe es gelingen könnte den Ferengi Schmugglern das Handwerk zu legen.

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