Storyline

Starfleet Operations Con 9

Persönliches Computerlogbuch - Lieutenant Silok

28.11.2376

Computer Aufzeichnung beginnen. Die internen Sensoren hatten aufgezeichnet wie Lieutenant Vinzenz Lloyd und die Orionerin Petty officer First Class T'Aloviks entführten. Dabei verschwanden sie in einem hellen Licht zusammen mit einem Gerät Referenz Silok K45564. Ich befand mich zu dem Zeitpunkt auf der Brücke. Teile der Crew begaben sich an Bord der Raumstation um dort nach Spuren zu suchen. Folgende Theorien wurden von mir in Erwägung gezogen. Die Aufzählung erfolgt in Reihe der statistischen Relevanz.

1. Einsatz einer konventionellen Transportervorrichtung mit unbekanntem Ziel.
2. Einsatz einer Tarnvorrichtung um das Schiff im Verborgenen zu verlassen.
3. Einsatz einer Transportervorrichtung zum Wechsel der Facette des Multiversums.
4. Einsatz einer Transportervorrichtung um zu einer Subraumblase zu gelangen.
5. Einsatz einer Transportervorrichtung zur Bewegung entlang der Zeitachse.

Ich führte einen Scan mit den internen Sensoren durch. Das Signal entsprach einer Transportersignatur. Die Transportersignatur ließ sich weder einem bekanntem Tranportertyp zuordnen, noch ließen sich die einzelnen Komponenten des Transportersignals identifizieren. Durch Lieutenant JG Julie Conway wurde verifiziert, dass sich die drei Personen tatsächlich zum Tatzeitpunkt in der Kabine befanden. Ein Tricorderscan durch Lieutenant Eljas Tohkinen am Tatort ergab eine Messreihe von 5 Werten, durch mathematische Extrapolation konnte ich den 6. Wert errechnen. Daraus ergab sich der Signalkoeffizient f. Am Ort der Entführung wurde eine Energiespur mit 25 GeV gefunden. Dies entsprach der Subraumtiefe die das QWSS Shuttle in der 50. Sekunde des Testfluges erreicht hatte. Ein Scan der Schiffssensoren, über einen zylinderförmigen Bereich Referenz Silok K45565, in der Subraumtiefe von 25 GeV ergab eine lineare Veränderung im Subraum 500 m vom Tatort entfernt. Der Startpunkt entsprach dem Eintauchpunkt des QWSS-Shuttle. Die lineare Veränderung setzte sich in Richtung des Flugendpunktes fort, Referenz Silok K45566. Ich errechnete für eine Möglichkeit eine Wahrscheinlichkeit die nicht im subdezimalen Bereich lag. Die QWSS-Spur diente den Entführern als Tarnung für ihre eigene Spur.

29.11.2376

Der Captain hatte eine Besprechung anberaumt. Ich schlug eine Suche entlang der QWSS Spur vor, wobei nach der gleichen Energiespur Ausschau gehalten werden sollte, in einer Entfernung, die der Distanz vom Tatort zum QWSS Eintrittspunkt entsprach. Der Captain hat eine Suchmission befohlen. Ich wurde mit der Leitung der Mission betraut. Lieutenant Eljas Tohkinen wurde als mein Stellvertreter eingesetzt. Folgende Personen nahmen an der Mission teil: Lieutenant Eljas Tohkinen, Lieutenant JG Julie Conway, Lieutenant JG Ian Masterson, Lieutenant JG Rakal, Ensign Alfred Nash, Ensign Lieanne Navarre, Petty Officer Second Class Patrick-Fitzgerald O'Kenner, Petty Officer Second Class Faron Styles, Crewman First Class Michael Vaughn, Cadet First Class Speren, Cadet First Class James Maxwell. Die Suche erfolgte zweigeteilt. Mithilfe der Sensoren der Sternenbasis wurde die QWSS -Strecke bis zur Auflösungsgrenze der Stationssensoren untersucht. Ab der Auflösungsgrenze wurde die Suche mit dem Runabout Seine fortgesetzt. Der Deflektor des Runabout wurde zu diesem Zweck durch die technische Abteilung angepasst. In Abweichung vom Standardprozedere habe ich, auf anraten von Kadett First Class Speren, befohlen dass jedes Crewmitglied sich mindestens mit einem Typ 1 Phaser bewaffnet. Das Suchmuster wurde nach folgenden Parameter gestaltet, Referenz Silok K45567. Am Ende der Subraumspur, Referenz Silok K45668, befand sich ein Subraumspalte, Referenz Silok K45669. Durch den Scan wurde ein Lichtblitz ausgelöst. Der Spalt hatte sich nach dem Lichtblitz vergrößert, Referenz Silok K45670. Wir wurden von D'Reya Winterson von Bord eines klingonischen Schiffes der Vor'cha gerufen. Sie war durch das Erscheinen des Runabout nicht überrascht. Sie fordert uns auf, die Schilde zu senken. Als der Aufforderung nicht sofort entsprochen wurde, hat uns die Vor'cha beschossen. Durch den Beschuss fiel die Leistung unserer Schilde auf 15 %. Zu dem Zeitpunkt gab ich den Befehl, die Schilde zu senken. Die Vor'cha hat uns mit einem Traktorstrahl an Bord geholt. Ich deaktivierte den Computerzugang und habe die Selbstzerstörung so eingestellt, dass sie durch einen Funkimpuls aktiviert werden kann. Klingonische und cardassianische Soldaten haben das Runabout geentert. Die erste Angriffswelle konnte abgewehrt werden. Auf Anraten von Kadett First Class Speren habe ich befohlen die Phaser auf Verbrennung zu stellen. Durch den Einsatz einer Betäubungsgranate wurde die Crew überwältigt, dabei verlor ich das Bewusstsein. Ich erwachte in einer Zelle zusammen mit Valerie Colt. Bis auf meinen zweiten versteckten Kommunikator wurde mir alle Ausrüstung abgenommen. Die Besatzung der Vor'cha setzte sich aus Klingonen, Cardassianern, Betazoiden und Bajoranern zusammen. Die Klingonen hatten die führende Rolle. Aufbauend auf den Geschehnissen kam ich zu dem Zeitpunkt zu dem Schluss, dass wir uns in einer anderen Facette des Multiversums befanden.

Die Crew war auf zwei Zellen verteilt die sich in unmittelbarer Nähe befanden. Lageplan Referenz Silok K45571. Die Zellen verfügten jeweils nur über einen Ausgang und keine Möglichkeit die Zellentüren von innen zu öffnen. In der einen Zelle befand sich ein Datenbankterminal. Lieutenant Eljas Tohkinen gelang es, das Terminal zu reaktivieren. Das Terminal gehörte zu einem isolierten Datenbanksystem mit Crewakten. Die Crew wurde verhört. Die Verhöre der Crew wurden durch vier Personen durchgeführt Commander Korak, Mr. Yxen, Mr. Lloyd und dem Captain der Vor'cha D'Reya Winterson. Das Betreten der Zellen folgte einem feststehenden Muster, eines der Hauptbestandteile war, einen der Zelleninsassen zu schlagen. Miss Colt griff 6 mal die Wächter an und wurde 6 mal zusammengeschlagen und 3 mal misshandelt. Alle Personen, die verhört wurden, wurden gefoltert. Mr. Yxen hat mich berührt, in der Hoffnung Unwohlsein hervorzurufen. Er hat mich gefragt ob es stimmt, dass Vulkanier es als unangenehm empfinden, berührt zu werden. Ich habe dies bejaht, in der Hoffnung dabei Einsicht in seine Gedanken zubekommen. Die Gelegenheit ergab sich aber nicht wieder. Lieutenant JG Julie Conway wurde durch Mr. Yxen ein Experimentalstoff verabreicht um ihre telepathischen Fähigkeiten zu steigern. Petty Officer Second Class Patrick-Fitzgerald O'Kenner wurde in den Fuß geschossen. Lieutenant JG Julie Conway hat seine Verletzung behelfsmäßig versorgt. Ich habe die Schmerzunterdrückungstechnik eingesetzt um seine Schmerzempfindung zu reduzieren. Ensign Alfred Nash wurde in einem Kampf getötet, da er sich den Bewachern zufolge tapfer geschlagen hatte, wurde uns Lieutenant JG Julie Conways medizinische Ausrüstung überlassen. Lieutenant JG Julie Conway konnte Ensign Alfred Nash wiederbeleben. Mister T'Aloviks wurde in die Zelle gebracht. Dieser T'Aloviks und Miss Colt waren ein Paar. T'Aloviks versuchte einen Katra-Tranfer mit Miss Colt zu initiieren und starb. Miss Colt offenbarte mir, dass sie meinen Miniphaser an sich genommen hatte. Aus Berichten der Crew konnte ich extrapolieren, dass Ensign Lieanne Navarre im Beisein von Lieutenant Ian Masterson gefoltert wurde. Durch Kontaktaufnahme durch die Zellwand zur Nachbarzelle mit Lieutenant JG Rakal konnte ich verifizieren, dass alle Crewmitglieder die Enterung des Runabout überlebt haben.

Der allgemeine Gesundheitszustand der Crew verschlechterte sich ständig. Es war abzusehen, dass in spätestens 12 Sunden eine Flucht nicht mehr möglich sein würde. Lieutenant Eljas Tohkinen wollte eine elektrische Türfalle konstruieren. Bevor er dies in die Tat umsetzen konnte, wurde er in die andere Zelle verlegt. Die für die Elektrofalle notwendigen Komponenten verblieben in dieser Zelle. Mr. Stark aus dieser Facette des Universums ließ sich in die andere Zelle verlegen zusammen mit den notwendigen Komponenten. Ich rief den Bewachern zu, dass Miss Colt im Sterben liegt, worauf diese zu zweit die Zelle betraten. Mithilfe des Phasers, Hyposprays und chirurgischen Lasern wurden die Wächter überwältigt und entwaffnet. Die andere Zelle wurde geöffnet und die restlichen Crewmitglieder befreit. Zu diesem Zeitpunkt habe ich zugelassen, dass mehrere Personen gleichzeitig und teilweise widersprüchlich Anweisungen geben. Zwei Ziele mussten erreicht werden. Das Runabout musste zurückerobert werden und die Steuerung für den Traktorstrahl musste ausgeschaltet werden. Mister Vaughn hat den Sturm auf die Brücke geführt. Die Crew wurde in zwei Gruppen geteilt. Ich habe mich dem Sturm auf die Brücke beteiligt. Dabei wurde ich zweimal von einem Brandphaser getroffen. Ab diesem Punkt war meine Wahrnehmung inkohärent. Wer noch in welcher Form verletzt wurde, konnte ich nicht feststellen. D'Reya Winterson forderte uns auf zu kapitulieren. Ich habe die Selbstzerstörung des Runabout aktiviert und und den Luftdruck im Runabout auf Null reduzieren lassen. Captain Winterson fragte uns was wir wollen und sagte, dass wir keine Chance hätten. Ich sagte ihr, dass sie mir nichts anbieten könnte da ich ihr Leben und das ihrer Crew bereits besitzen würde. Zu diesem Zeitpunkt wurde ich durch Ensign Alfred Nash zum Runabout gebracht um die Verriegelung des Runabout aufzuheben. Ich habe die Verriegelung aufgehoben. Durch meine Verletzung war ich in der Bewegung und Wahrnehmung eingeschränkt. Der Flüssigkeitskreislauf in meinem Herzkreislaufsystem befand sich 30 Minuten vor einem Totalausfall. Ich übergab das Kommando an Ensign Alfred Nash, da Lieutenant Eljas Tohkinen zu dem Zeitpunkt nicht einsatzbereit war und konzentrierte meinen Bewußtseinsfokus auf die Wiederherstellung meiner Verletzung. Lieutenant JG Julie Conway hat mich medizinisch versorgt. Während sich die Crew in das Runabout begab, wurde die Vor'cha von Kampfjägern angegriffen. Durch die Beschädigungen kam es zu einem Brand im Hangardeck und das Hangardeck wurde automatisch belüftet, wodurch das Runabout die Vor'cha verlassen konnte. Miss Colt und Mr. Stark aus dieser Facette begleiteten uns. Miss Colt nahm mit den Jägern über eine offene Frequenz Kontakt auf. Einer der Jäger wurde durch die Vor'cha zerstört. Mister Stark hat unser Kommunikationssystem benutzt, um Propagandamaterial zu senden. Ich habe mittels einer teilweisen Geistesverschmelzung in das Herzkreislaufsystem von Cadet First Class Speren eingegriffen um eine Blutung zu vezögern. Nachdem mich Lieutenant JG Julie Conway medizinisch versorgt hatte, habe ich wieder das Kommando übernommen. Miss Colt dirigierte uns zu der Position einer Rebellenbasis. Die genaue Route ist in der Schiffsdatenbank verzeichnet, Referenz Silok K45672. Diese befand sich in einer Stadt die bereits einmal durch die Allianz zerstört worden war. Die Einflugöffnung war nur aus einem bestimmten Blickwinkel zu sehen, Referenz Silok K5673. Mister Dawson, der Arzt der Rebellen, versorgte zusammen mit Lieutenant JG Julie Conway unsere Verwundeten. Der technische und medizinische Standard der Rebellen und der Allianz entsprach nicht dem der Sternenflotte. Aus Schrottmetall wurde durch die Techniker eine Versiegelung für das beschädigte Schott gebaut. Ich habe die Crew angewiesen, keine Informationen weiterzugeben die nicht dem technischen oder wissenschaftlichen Standard dieser Facette des Multiversums entsprechen.

In der Basis der Rebellen trafen wir Petty Officer First Class T'Aloviks aus unserer Multiversumsfacette. Er wurde von den Rebellen entführt. Crewman First Class Michael Vaughn wurde in dieser Facette des Multiversums als Kriegsheld verehrt. Der Mister Vaughn dieser Facette war tot. Die Rebellen drängten darauf unseren Mister Vaughn zu filmen um diese Aufnahmen als Propagandamaterial einzusetzen. Ich habe Crewman First Class Michael angewiesen sich diesem Verfahren so lange wie möglich zu entziehen. Petty Officer Second Class Patrick-Fitzgerald O'Kenner hat erfahren, dass es in der Nähe der Rebellenbasis eine Latinummine gibt. Mit Hilfe dieses Latinums haben die Rebellen mit den Ferengi Handel getrieben und eine alte klingonische Tarnvorrichtung erworben. Zumindest die Ferengi verfügen über die Mittel in unsere oder in diese Facette des Multiversums vorzudringen. Angesichts der Mittel, die die Rebellen eingesetzt haben, bestand jederzeit die Möglichkeit, dass sie versuchen sich gewaltsam Zugang zum Wissen des Runaboutpersonals zu verschaffen, daher habe ich der Sicherheitsabteilung besondere Wachsamkeit befohlen. Ich habe einen Handel mit den Rebellen abgeschlossen. Als Gegenleistung für die Hilfe die sie uns geleistet haben, haben Lieutenant Tohkinen, Lieutenant Rakal und Mister Styles zwei Transporter, die Tarnvorrichtung repariert und den Rebellen die technischen Unterlagen der Tarnvorrichtung zur Verfügung gestellt. Die Tarnvorrichtung war nicht mit dem Scoutschiff klingonischer Bauart der Rebellen kompatibel. Lieutenant JG Rakal hat in die Transporter eine Fernbedienung eingebaut, so dass er sie fernsteuern konnte. Da Lieutenant JG Rakal freien Zugriff auf die Computerdaten der Rebellen hatte, hat er nach Rücksprache mit mir, auf meine Anweisung hin, die komplette Datenbank der Rebellen heruntergeladen. Im Besitz der Rebellen befinden sich ein Sternenflottenkommunikator und ein Sternenflottentricorder älterer Bauart. Ensign Nash hat die Seriennummer notiert, Referenz K45674.

Wir haben das weitere Vorgehen im Runabout abgesprochen. Mr. Woody klopfte außen am Runabout an. Um die Rebellen zu täuschen habe ich Petty Officer Second Class Faron Styles befohlen, den hydraulischen Druck für das Runaboutschott so zu reduzieren, dass ich das Runaboutschott aufdrücken kann. Ich sagte den Rebellen, dass wir uns eingesperrt hätten und auf die Frage warum wir nicht um Hilfe gerufen hätten, dass es uns peinlich gewesen wäre. Petty Officer First Class T'Aloviks fragte mich inwieweit der längere Verbleib einer Person aus einer Facette des Multiversums in einer anderen Facette sich negativ auf die Facette auswirkt in der er verbleibt. Ich informierte ihn dass es keine gesicherten Erkenntnisse hinsichtlich der Auswirkungen gibt. Aufgrund der Massen und Energieunterschiede erscheint mir eine Auswirkung einer einzelnen Person vernachlässigbar. Ensign Lieanne Navarre wies mich darauf hin, dass Petty Officer First Class T'Aloviks in Erwägung zog in dieser Facette des Multiversums zu verbleiben. Angesichts dieser Information verschob sich die Relevanz der durch Petty Officer First Class T'Aloviks gestellten Frage. Cadet First Class Speren hat mich gefragt ob ich bereit wäre, sein Lehrer zu sein. Ich habe mit den Hinweis zugestimmt, dass ich kein Kohlinahrmeister bin. Die Rebellen haben einen Funkspruch aufgefangen über einen Gefangenenausbruch auf einer Vor'cha und dass die Vor'cha vor Ort bleibt. Angesichts der expansiven aggressiven Ausrichtung der Allianz und des Interesses an einem Vordringen in unsere Facette des Multiversums, errechnete ich für den Wahrheitsgehalt der Meldung eine erhebliche statistische Relevanz. Durch das Verbleiben der Vor'cha vor Ort ergab sich für uns das Problem, dass wir nicht mehr zum Spalt vordringen können. Ein Versuch unter diesen Bedingungen zum Spalt vorzudringen hätte mit relevanter Wahrscheinlichkeit zur Zerstörung des Runabouts und zur erneuten Gefangennahme von Teilen der Runaboutcrew geführt. Selbst wenn es uns gelungen wäre, der Vor'cha erneut zu entkommen, so wären wir wegen der erlittenen Schäden und aufgrund mangelnder Ressourcen nicht zu einem erneuten Versuch in der Lage gewesen. So wäre es mit relevanter Wahrscheinlichkeit zu einem erneutem Kontakt mit den Rebellen oder der Allianz und zu einem Bruch der ersten Direktive gekommen. Ein längerer Verbleib bei den Rebellen war nicht möglich da dies mit signifikanter Wahrscheinlichkeit zu einem Verstoß gegen die erste Direktive geführt hätte, da die Rebellen als Gegenleistung für ihre Unterstützung weitergehende technische Hilfe gefordert hätten. Aufgrund der Bereitschaft der Rebellen Petty Officer First Class T'Aloviks zu entführen, bestand eine relevante Wahrscheinlichkeit dafür, dass sie ab einem bestimmten Zeitpunkt versucht hätten, weitere Unterstützung zu erzwingen. Ich ging und gehe davon aus, dass sich die Föderation im nicht erklärten Krieg mit der Allianz befindet. Ich habe Lieutenant JG Ian Masterson davon in Kenntnis gesetzt, dass ich zum Schutz der Föderation und zur Einhaltung der ersten Direktive gezwungen sein könnte, von der kompletten Crew die Selbsttötung zu fordern. Seiner Einschätzung nach hätte die Crew dem Befehl Folge geleistet.

Der einzige alternative Lösungsweg war der Erwerb der Tarnvorrichtung von den Rebellen. Ich habe den Rebellen als Austausch gegen die Tarnvorrichtung den Replikator des Runabout angeboten. Diese wurde durch Lieutenant Eljas Tohkinen so modifiziert, dass er keine komplexen technischen Geräte replizieren kann und auf Wunsch der Rebellen wurde die Alkoholsperre deaktiviert. Der Einbau der Tarnvorrichtung erfolgte durch Lieutenant Eljas Tohkinen, Lieutenant JG Rakal und Petty Officer Second Class Faron Styles. Der Einsatz einer Tarnvorrichtung war ein Verstoß gegen den Geist des Vertrages von Algeron, da der Einsatz aber nicht in unserem Universum stattfand nicht gegen den Wortlaut des Vertrages. Petty Officer First Class T'Aloviks versicherte mir, dass kein Katra-Transfer zwischen Valerie Colt und dem T'Aloviks dieser Facette stattgefunden hat. So besteht nicht mehr die Gefahr, dass das von T'Aloviks in unserer Multiversumsfacette erworbenen Wissen weitergegeben wird. Lieutenant Vinzenz Lloyd wurde von Mr. Woody aus dieser Facette aus einem Gefangenentransporter der Allianz befreit. Wir haben mit den Rebellen zu Abend gegessen. Die Rebellen boten uns an bei ihnen zu übernachten. Angesichts der Erschöpfung der Crew, habe ich eingewilligt den Abflug auf morgen zu verschieben. Petty Officer Second Class Faron Styles übernachtet im Runabout um zu verhindern, dass sich die Rebellen des Runabouts bemächtigen. Aus den Berichten der anderen konnte ich folgenden Handlungsablauf rekonstruieren. Die Rebellen haben mit Unterstützung der Ferengi Petty Officer First Class T'Aloviks vor dem letzten Testflug entführt und ihn durch T'Aloviks aus ihrer Facette des Multiversums ersetzt. Mr. Lloyd und die Orionerin von der Allianz haben nach dem Testflug T'Aloviks aus ihrer Facette des Multiversums entführt. Es ist daher davon auszugehen, dass beide Fraktionen über die Mittel verfügen zumindest eine Person in unsere Facette des Multiversums zu versetzen.

29.11.2376

Wir haben uns von den Rebellen verabschiedet und an Bord des Runabouts begeben. Crewman First Class Michael Vaughn hat unsere Abreise abgesichert. Während die Besatzung sich an Bord des Runabouts begab, hat Petty Officer Second Class Faron Styles eine Kernspinanalyse der Runaboutcrew vorgenommen. Der Analyse zufolge wiesen alle Crewmitglieder einen mit dem Runabout identischen Kernspin auf. Beim Abflug habe ich Ensign Alfred Nash den Befehl erteilt, den Startpunkt des Runabout zu verschleiern, indem das Runabout nicht direkt die Atmosphäre verlässt. Lieutenant Vinzenz Lloyd hat die rückwärtigen Sensoren dafür eingesetzt, die Runaboutsignatur zu verschleiern. Während des Fluges zum Spalt gab ich Crewman First Class Michael Vaughn folgenden Befehl: Niemand darf noch einmal in Gefangenschaft geraten, niemand. Das Runabout flog getarnt von der Position des Rebellenstützpunktes, Referenz K45575, zum Spalt zurück. Der Flug erfolgte getarnt. Die Vor'cha befand sich vor den Spalt, Position Referenz Silok K45576, und beschoss den Spalt mit Tachyonen. Durch den Beschuss vergrößerte sich der Spalt ständig. Aufbauend auf den vergangenen Ereignissen kam ich zu folgender relevanter Schlussfolgerung: Die Vor'cha versuchte in unsere Facette des Multiversums vorzudringen. Die Schilde der Vor'cha waren aktiv. Nach Einschätzung von Lieutenant Eljas Tohkinen war das Runabout der Vor'cha nicht gewachsen. 3 weitere Schiffe befanden sich im Anflug auf den Spalt. Den Sensorenergebnissen zufolge handelte es sich um Forschungsschiffe. Die Runaboutcrew konnte nicht in dieser Facette des Multiversums verbleiben. Ich habe den Angriff auf die Forschungsschiffe befohlen, mit der Maßgabe die Schiffe nur zu beschädigen. Gleichzeitig hat Petty Officer Second Class Patrick-Fitzgerald O'Kenner, auf meinen Befehl hin, Parolen in der Art gesendet wie sie die Stimme der Freiheit, ein Radiosender der Rebellen, senden würde. Ausgehend von der mir zur Verfügung stehenden Datenbasis hatte ich eine 60 % Wahrscheinlichkeit dafür berechnet, dass ein Angriff auf die Forschungsschiffe die Vor'cha dazu bewegen würde den Beschuss mit Tachyonen einzustellen und den Forschungsschiffen zur Hilfe zu eilen. Die Aktion war erfolgreich. Der Spalt musste verschlossen werden. Ein inverser Tachyonenimpuls wurde eingesetzt, um den Spalt zu verschließen. Die Energie des Runabouts reichte nicht aus, durch einen Energietransfer von der USS Crazy Horse Referenz Silok K45577 wurde der Spalt verschlossen. Ich habe die Crew angewiesen zusammen zu bleiben, bis jeder erneut auf seinen Kernspin überprüft wurde. Auf Befehl von Commander Reuter hat die Crew einzeln und unter Bewachung das Runabout verlassen. Der Captain hat eine Abschlußbesprechung angesetzt. Ich habe meinen Bericht abgeliefert, die versammelte Runaboutcrew belobigt und gesagt, dass es mir eine Ehre war diese Crew zu kommandieren. Hinsichtlich der Belobigung bin ich mir nicht sicher ob ich die angemessene Form gewählt habe. Nach wie vor fehlt mir eine ausreichende Datenbasis. Gemäß Lieutenant JG Drake von JAG wird die Anklage gegen Lieutenant Vinzenz Lloyd fallen gelassen und es werden keine Anklagen als Konsequenz dieser Mission erhoben. Computer Aufzeichnung beenden.

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