Storyline

Starfleet Operations Con 9

Offizieller Bericht von Cadet Speren an Lt.jg. Wagner

An: Lt. (jg) Bruce Wagner, Chief of Security/Tactics, USS Exeter
Von: Cadet Speren, Cadet Security/Tactical, USS Exeter
Sternzeit: 53911.885245 (29.11.23776, 1800h)
Betreff: Bericht

Zu Sternzeit 53906.989981 (die Nacht des 27.11.2376) fanden ausgedehnte Untersuchungen von Lt.Lloyds Quartier und des Shuttles, in dem er einen gewissen Richards erschoß, statt. Die Station sandte ein J.A.G.Team, welches die Ermittlungen teilweise übernahm. Aufgrund der (meines Erachtens nach) recht unhöflichen Vorgehensweise des Teamleiters entstand schnell eine gewisse Antipathie, wobei sich jedoch niemand zu einem Protokollbruch hinreissen ließ. Die genauen Ergebnisse der Untersuchungen sind mir nicht bekannt. Es erging am darauffolgenden Morgen der Befehl die U.S.S.Seine (Danube-Klasse) zu bemannen, um entlang der Strecke des QWSS-Testflugs nach einem möglichen Aufenthaltsort der Entführer zu suchen. Offenbar hatten die Untersuchungsergebnisse des unbekannten Transporters zu diesem Befehl geführt.

Der Runabout wurde unter dem Kommando von Lt. Silok wie folgt bemannt:

Lt. Silok befahl standardmäßiges Vorgehen, das von mehren Seiten vorgebrachte Argument, man suche eine Person, die bereits ein Leben ausgelöscht habe, veranlasste ihn jedoch, jedem der aufgeführten einen Phaser zuzuteilen. Phasergewehre wurden nicht ausgegeben.

Nach ca. 1.53 Stunden Flugzeit fanden wir ein (mit meinem Kenntnisstand nicht definierbares) stellares Phänomen, eine Art Riss im Raum. Wir wurden meines Erachtens nach wider Willen durch diesen Riss transferiert, was sich im Ausfall von Instrumenten und einem grellen Lichtblitz äußerte, der zumindest mich kurzzeitig außer Gefecht setzte, weswegen meine Erinnerungen an diesen Zeitpunkt bedingt durch mangelhafte Wahrnehmungskapazitäten zu einer gewissen Ungenauigkeit neigen. Unmittelbar nach dem Transfer orteten wir ein offenbar klingonisches Schiff der Vor'Cha-Klasse, welches uns nach einer (eher der Form halber erfolgten) Kapitulationsaufforderung zuerst kampfunfähig schoß, um uns anschließend mittels Traktorstrahl an Bord zu nehmen. Lt. Silok befahl höchste Verteidigungsbereitschaft, was sich nur Sekunden später als sinnvoll erwies, als das steuerbordwärtige Zugangsschott gesprengt wurde. In den ersten Momenten des nun sich ereignenden Feuergefechts erkannte ich klingonische und cardassianische Soldaten, welche offenbar schwer gepanzert waren, sodass ich Lt. Silok dazu riet, den Befehl zu geben, die Phaser auf Verbrennung zu schalten, was er auch tat.

Es gelang uns, die erste Angriffswelle zurückzuschlagen. Im Verlauf der zweiten Angriffswelle wurde eine Betäubungsgranate an Bord geworfen, welche (scheinbar auf Aufprallzündung geschaltet) explodierte, ehe Crwm1 Vaughn oder ich Gelegenheit hatten, sie außenbords zu werfen. Da ich direkt neben der Granate stand, verlor ich beinahe augenblicklich das Bewusstsein. Unmittelbar zuvor registrierte ich, dass Ens. Nash als einziger nicht betroffen war und sich gezwungener Maßen den Angreifern ergab. Schätzungsweise 7,62 Minuten später erwachte ich in einer stählernen Zelle klingonischer Bauweise. Bei mir befanden sich (vermutlich, aufgrund ständiger Gefangenenverlegung war es schwer, den Überblick zu behalten) Lt. Silok, Lt. Tohkinen, Lt. Conway, Ens. O'Kenner und eine offenbar schwer gefolterte Terranerin, die sich mir als Valerie Colt vorstellte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt vergegenwärtigte ich mir das Faktum eines Aufenthalts im Spiegeluniversum, denn wie ich aus den zugänglichen Berichten über die Exeter entnehmen konnte, war Lt. Cmdr. Colt im Krieg gefallen und hätte ergo nicht mehr am Leben sein dürfen. Ferner stellte ich das Fehlen meiner sämtlichen Ausrüstung fest, mit Ausnahme eines Zweitkommunikators, den ich in den Falten meiner Unterwäsche verborgen hatte. Kurz nachdem alle Anwesenden wieder bei Bewusstsein waren und wir die Lage sondiert hatten, betrat Lloyd (den wir später dem Spiegeluniversum zuordneten) eskortiert von Klingonen und Cardassianern die Zelle und erläuterte uns, dass wir Gefangene seien und dass wir Regeln zu befolgen hätten, wollten wir uns "unnötiges Leid" ersparen. Er wies uns an, jedesmal einzeln auf den vorhandenen Pritschen zu sitzen, die Arme auf dem Kopf verschränkt, wenn er oder andere "Gastgeber" den Raum beträten. Die Unbeherrschheit Colts ließ er quittieren, indem er erst Lt. Silok, dann mich und zuletzt Ens. O'Kenner niederschlagen ließ, als Colt verbal Widerstand leistete. Er ließ sie ebenfalls zusammenschlagen und ihr die Nase brechen, was wir in diesem Moment nicht verhindern konnten. Als zusätzliche Machtdemonstration schoß er Ens. O'Kenner in den Fuß. Einstweilen verließ er den Raum und wir beratschlagten die Situation, während Lt.Conway die Verletzten mit improvisierten Bandagen aus meinem Unterhemd zumindest oberflächlich behandelte.

In der kommenden Stunde wurden scheinbar wahllos, aber zumindest grob nach Spezies sortiert, Gefangene ausgetauscht. Von einem der hinzukommenden Offiziere erging der Vorschlag, die Rangabzeichen zu entfernen, um unseren "Gastgebern" eine Identifizierung zu erschweren. Während wir die Situation weiter beratschlagten, fielen uns die Einzelteile eines klingonischen PADDs auf, welches (nach zusammensetzen durch Lt.Tohkinen) einen Lageplan des Decks unserer Zelle anzeigte. Wenige Minuten später wurde Ens. Nash tot in unsere Zelle geworfen und man händigte uns, da er sich "tapfer geschlagen" hatte ein Medkit aus, um ihn zu behandeln. Lt. Conway gelang es, ihn wiederzubeleben. Während wir noch versuchten, mit der klingonischen Beschriftung zu arbeiten, betrat ein Bajoraner die Zelle und ließ einen schwer misshandelten T'Aloviks hineinwerfen, woraufhin wir Colt nur mit Mühe von einem tätlichen Angriff auf ihn abhalten konnten, ein Umstand, der ihn offenbar sehr zu amüsieren schien. T'Aloviks verstarb kurz darauf unter den Händen von Lt. Conway, die Trotz des Medkits nichts mehr für ihn tun konnte. Colt, die im Spiegeluniversum offenbar mit T'aloviks verlobt war, erlitt einen Schock. Wir forcierten erneut unsere Anstrengungen, das klingonische PADD zu reparieren, insbesondere, weil wir hinter einer defekten Wartungsklappe ein aktives Terminal entdeckt hatten und in dem PADD hinweise auf ein Passwort zu finden. Erneut betrat der Bajoraner die Zelle und brachte einen weiteren Gefangenen und leiß mich, der ich dabei als "Mischling" identifiziert wurde, aus der Zelle holen. Man verbrachte mich in eine andere Zelle und schlug mich mehrfach, da ich mich aufgrund einer Phaserverbrennung am rechten Oberschenkel offenbar zu langsam bewegte.

In der (schwer verwüsteten Zelle) fand sich neben den noch Fehlenden eine gewisse Menge an Ausrüstung, die (wohl als Schrott deklariert) dort zurückgelassen worden war:

Als der schwer misshandelte Crwm1 Vaughn später zu uns gebracht wurde, kamen noch sein PADD und mehrere Föderationsenergiezellen hinzu, die bei der vorhergegangenen Durchsuchung wohl übersehen worden waren. Wir versuchten soviel wie möglich der gefundenen Ausrüstung in Stand zu setzen, wobei wir mehrfach durch den Bajoraner oder Lloyd unterbrochen wurden, die einzelne zur Folter holten oder zurückbrachten. In der Zeit zwischen diesen Auftritten versuchte der hinzugekommene PO2 Stiles eine der defekten Deckenleuchten soweit zu demontieren, wodurch wir Zugang zu einer aktiven Energieleitung bekamen. Etwa drei Stunden nach unserer Ankunft wurden wir einzeln aus der Zelle geführt und bekamen außerhalb eine Schale mit Suppe und Brot ausgehändigt, wobei man uns mitteilte, wir sollten essen, um "bei Kräften" zu bleiben. Mehrfach bekamen wir auch "Besuch" von der Spiegeluniversumsentsprechung Ens. Wintersons, welche unter dem Namen D'Reya das Klingonenschiff offenbar befehligte. Als "besondere Gnade" wies sie uns darauf hin, dass es nicht unbedingt allzu notwendig sei, bei ihrem Erscheinen mit erhobenen Händen auf den Pritschen zu sitzen, was mir jedoch beim nächsten Besuch des Bajoraners zum Verhängnis wurde: Als dieser kurz darauf die Zelle betrat und wir nicht auf den Pritschen saßen, schickte er sich an, Cdt3 Maxwell das Knie zu verkrüppeln, was mich veranlasste, Ihn darauf hinzuweisen, dass derart drastische Maßnahmen unnötig sein, da wir die Anweisungen nun verstanden hätten. Freundlich, beinahe fürsorglich versicherte er Cdt3 Maxwell, meine Worte hätten ihm die Kniescheibe gerettet, nicht jedoch die meine. Er schoß mich nieder und verließ den Raum, ich hingegen brach getroffen zusammen.

Nachdem ich mich aus eigener Kraft an einer Pritsche hochgezogen hatte, befahl mich Lt. Masterson energisch auf die nächste Pritsche, wo Lt.Conway mir das Bein abband, da der Phaser eine schlecht gerinnende Wunde erzeugt hatte, die sich nur schwer verschließen ließ. Mittels Meditation gelang es mir jedoch mit einiger Mühe, die Blutung zu stoppen. Die folgenden Ereignisse sind für mich aufgrund des hohen Blutverlusts nur noch schwer rekonstruierbar, sodass ich mich auf jene Fakten stützen muss, welcher ich mir sicher bin. Als bestätigt sehe ich an, dass wir spätestens nach diesem Besuch begannen, aktiv unsere Flucht zu planen. Wir überprüften Waffen, reparierten sie wenn möglich und versuchten soviele Verletzungen wie möglich zu behandeln. Zwischenzeitlich kam der Bajoraner zurück mit Lt. Masterson. Er erläuterte uns, dass Lt. Masterson durch seine Tapferkeit (Oder war es Sturheit? Aus meinen Erinnerungen nicht belegbar.) uns eine weitere Zuteilung Brot beschert hätte, welches Masterson mit einem seeligen Lächeln an uns verteilte. Ich stufte ihn zu diesem Zeitpunkt als "mit hoher Wahrscheinlichkeit durch Folter gebrochen" ein und strich ihn einstweilen aus der Liste unserer Aktivposten. (Bei unserer späteren Flucht konnte ich diesen Eindruck revidieren.) Wenig später kam erneut der Bajoraner und teilte uns mit, dass (ich meine mich zu entsinnen) aufgrund seiner "unerschöplichen Gnade" uns erlaubt sei, mit "unseren Liebsten" Kontakt aufzunehmen. Er bot jedem von uns an, mit Gefangenen aus der anderen Zelle zu tauschen. Niemand nahm an. Kurz darauf (so meine ich) brachte D'Reya eine(n) weitere(n) Gefangenen. Nachdem sie die Zelle verlassen hatte, bekundete Lt. Rakal, dass hätten alle nicht so ungünstig gesessen (z.B. zwischen zwei Betten) hätte er D'Reya ohne Probleme das Genick brechen können und weitere Wächter ausschalten können. Er empfahl, für den nächsten "Besuch" D'Reyas oder eines anderen kampftaugliche Positionen einzunehmen. Er selbst positionierte sich unmittelbar hinter der Tür, ich setzte mich der Erreichbarkeit wegen auf meinen Phaser. Lt. Conway erfuhr inzwischen von der(/m) Neuzugang, dass Valerie Colt in der anderen Zelle schwerst verletzt sei und den Arm verlöre, sollte sie nicht umgehend behandelt werden. Sie begann damit, auf die Zellentür einzuschlagen, bis diese geöffnet wurde. Sie verlangte, in die andere Zelle gebracht zu werden, weil sie es "mit diesem Sauhaufen" nicht aushielte. (Erinnerungsgemäßes Zitat, zumindest inhaltlich korrekt) Nach kurzer Diskussion wurde ihr der Wunsch gewährt, uns anderen erging jedoch der Hinweis, der nächste, der an die Tür schlüge, würde umgehend erschossen.

Etwa 20 Minuten später, als wir meinten, nun für einen Angriff gerüstet zu sein, erschienen der Bajoraner und D'Reya erneut, um uns allen eine "Gute Nacht" zu wünschen, wir sollten uns ausruhen, "um bei Kräften" zu bleiben. Zu meinem Verdruss bewegten sie sich jedoch nicht weit genug in den Raum hinein, um Lt. Rakal einen Angriff zu ermöglichen, sodass wir auf einen Fluchtversuch verzichteten. Einstweilen. Denn kurz darauf hörte ich stimmen und Kampfgeräusche und die Gefangenen aus der anderen Zelle, geführt von Lt. Silok und Crwm1 Vaughn öffneten unsere Zelle. Wir bewaffneten uns nach Kräften, sammelten unsere Ausrüstung ein und marschierten wider die Brücke. Crwm1 Vaughn erteilte mir den Befehl einen Teil der Gruppe zum Runabout zu führen, in erster Linie Techniker, um das Schiff flugfähig zu bekommen. Erselbst leitete den Angriff auf die Brücke, um die Traktorstrahlen unbrauchbar zu machen. Unter anfangs noch leichtem Feindfeuer kämpften wir uns zum Runabout durch und brachen den dortigen Widerstand mittels zu Granaten umfunktionierten Phasern. Im Schiff selbst befand sich ein mit Mek'leth und D'K'tagh bewaffneter Klingone, den ich niederzuschießen versuchte, wobei meine Waffe jedoch den Dienst versagte. Während er mir mit seinen Waffen schwerste Verletzungen an Oberschenkel und Schulter zufügte, schmetterte ich ihm meinen unbrauchbaren Phaser an den Kopf, betäubte und entwaffnete ihn. Wir warfen ihn außenbords und leiteten die Reparatur ein. Immer weitere Besatzungsmitglieder erreichten den Runabout, doch es fiel schnell auf, dass noch wenigstens zwei Personen auf der Brücke des Feindschiffes im Kreuzfeuer festsaßen. Ich schickte mich an, die Brücke aufzusuchen, wobei Valerie Colt mir befahl, stehenzubleiben. Da sie jedoch über keinerlei Rang oder Befehlsgewalt verfügte, setzte ich meinen Weg fort, bis Lt. Masterson mich zurückbefahl. Ich gehorchte umgehend, was ihm jedoch offensichtlich nicht völlig bewußt wurde, denn er entwaffnete mich und schickte mich an Bord. Kurz darauf erkannte er seinen Irrtum, händigte mir meine Waffen wieder aus und ich schloss mich dem erneuten Angriff auf die Brücke an. Dieser endete an einem Kraftfeld, dass die Brückenzugänge versperrte. Ich assistierte (meines Wissens nach) PO2 Stiles beim Abschalten der Kraftfelder (auch wenn dies [aus mir völlig unverständlichen Gründen] später von mehreren Anwesenden allein mir zugerechnet wurde), woraufhin es uns gelang, alle noch Fehlenden zu bergen und nach dem Transfer eines sich überladenden Phasers auf die Brücke mit der U.S.S. Seine zu entkommen. Einen Teil unserer Fluchtroute wurden wir von Raumjägern terranischer Rebellen eskortiert, die bereits während unserer Flucht das Klingonenschiff angegriffen hatten, um die an Bord gefangenen terranischen Rebellen zu befreien. Einer der Terraner, die wir bei unserer Flucht ebenfalls befreit hatten, ein gewisser Mr. Stark, nutzte unser Kommsystem zur Verbreitung pro-terranischer Propaganda. Einer der Jägerpiloten begrüßte uns via Kommsystem, wurde jedoch abgeschnitten, als vermutlich vom Klingonenschiff stammendes Geschützfeuer seinen Jäger vernichte. Wir drehten mit den verbliebenen beiden Jägern ab und suchten den Schutz eines nahen Asteroidenfeldes, durch welches wir mit vielen Schleifen und ähnlichen Manövern die Basis der Rebellen ansteuerten. Lt. Conway behandelte zusammen mit anderen die Verletzten, wobei ich wenig Beachtung bekam, da ich offenbar einen minderverletzten Eindruck machte. Gerade, als Lt. Masterson sich an mich wandte, raubte mir der Blutverlust das Bewusstsein und ich brach zusammen. Später rekonstruierte ich, dass Lt. Silok meinen Geist kontaktierte, um meine Blutung zu stillen, bis ich behandelt werden konnte, Lt. Rakal unterstützte ihn dabei. Eine mir unbekannte Zeit später erlangte ich das Bewusstsein zurück und übernahm kurz darauf die Wissenschaftsstation, um den Anflug auf den Rebellenstützpunkt mitzukoordinieren. Ich erhielt den befehl, nach Gewittern o.Ä. Ausschau zu halten.

Nach einiger Zeit erreichten wir den fraglichen Planeten und steuerten eine alte Lagerhalle in einer Ruinenstadt an, über die (so Colt) die Allianz "einmal kräftig drübergebügelt" war. Das Kraftfeld, dass das zerstörte Zugangsschott ersetzte, hielt glücklicherweise. Nach der Landung verließen wir das Schiff und wurden von den Rebellen freundlich, wenn auch misstrauisch aufgenommen. Ein gewisser Dr. Dawson behandelte unsere verbliebenen Verletzten, wobei ihm Lt. Conway assistierte. Unterdessen reparierten unsere Techniker unseren Runabout, wobei ich Lt. Rakal half, mittels Phasern aus alten Stahlcontainern Rohmaterial für die Versiegelung des zerstörten Schotts zu gewinnen. Während der Gespräche mit den Rebellen stellte sich herraus, dass sie durch Handelskontakte mit Ferengi aus unserem Universum an eine alte klingonische Tarnvorrichtung gelangt waren. Nach einigen internen Diskussionen über die Belange der ersten Direktive willigte Lt. Silok ein, den Rebellen einen Replikator sowie angefertigte Baupläne der Tarnvorrichtung zu überlassen, im Gegenzug bekamen wir das funktionsfähige Original. Der Replikator wurde dahingehend manipuliert, dass er keine hochtechnisierten Gegenstände herstellen konnte. Ich assistierte bei der Installation des Geräts in der Rebellenbasis und bei der Installation der Tarnvorrichtung an Bord des Runabouts, welche auf meine Mahnung zur Eile bereits in der Nacht erfolgte. Am folgenden Morgen frühstückten wir gemeinsam mit den Rebellen und verabschiedeten uns. Wir flogen getarnt in Richtung des Raumphänomens, dass uns in dieses Universum versetzt hatte, wobei ich PO2 Stiles an der technischen Station unterstützte. Am Riss angekommen orteten wir sowohl das Klingonenschiff als auch mehrere zivile Einheiten der Allianz in einiger Entfernung dazu. Lt. Silok befahl, das Schiff zu enttarnen und unter Imitation der pro-terranischen Propaganda Starks einen Scheinangriff auf die Zivileinheiten zu fliegen, um so das Klingonenschiff vom Spalt wegzulocken, da dieses gerade dabei war, den Spalt zu vergrößern, um ihn selbst zu passieren. Das Manöver gelang und wir passierten den Spalt unter heftigem Beschuss, wobei es erneut zu Schäden und einem starken Lichtblitz kam, der mich erneut temporär erblinden ließ. Im eigenen Universum angekommen, wurden wir von der (ich meine es war die) U.S.S. Crazy Horse in Empfang genommen, welche versuchte, uns bei der Versiegelung des Risses zu helfen. Der Riss konnte verschlossen werden, indem mit der Tarnvorrichtung eine mir nicht näher bekannte Energiewelle in den Riss projeziert wurde. Die Tarnvorrichtung brannte dabei aus, der Vertrag von Algeron wurde NICHT verletzt.

Die Crazy Horse nahm uns an Bord und wir erhielten die Aufforderung, das Schiff einzeln und unbewaffnet zu verlassen. Lt. Silok ging als erster und gab kurz darauf Entwarnung sowie den Befehl, der Anordnung folge zu leisten. Eskortiert von Flottensicherheitspersonal wurden wir in einen Konferenzraum gebracht, wo wir ausgiebig befragt wurden. Anschließend gestattete man uns, das Holodeck aufzusuchen, wo es später eine Ansprache Cmdr. Staffords gab, wobei er mehrere Personen beförderte. Ich weise darauf hin, dass bedingt durch div. Verletzungen die sachliche Stichhaltigkeit dieses Berichts insbesondere bezüglich zeitlicher Abläufe merklich variieren kann.

Bericht Ende

Verlustmeldung für Ausrüstung:

Bei diesem Einsatz gingen mir durch die Gefangennahme folgende Ausrüstungsgegenstände verlustig:

Folgende Gegenstände fielen mir im Verlauf des Einsatzes zu Händen:

Ich beantrage, dass die beiden letztgenannten Gegenstände in meinen Privatbesitz übergehen. Begründung: Förderung meines Ausbildungsstands in Nahkampf und Waffentechnik, wertäquivalenter Ersatz für mir verlustig gegangene Privatausrüstung ohne die Notwendigkeit der Belastung von Flottenbudgets.

Bericht verfasst nach bestem Wissen und Gewissen von:

Cdt1 Speren, Sohn von T'Linna, Sohn von Sheamous o'Callahan, Sicherheit/Taktik U.S.S. Exeter

Text Ende

Zum Seitenanfang

[ Zurück | Storyline | Weiter ]