Jaqueline Dawson ist tot. Jeden Morgen beim Aufstehen halte ich es mir vor Augen. Ich denke an sie, wie sie war, wie sie gelacht hat, was wir zusammen angestellt haben. Dann nehme ich meine Erinnerung an sie und packe sie in eine geheime Schachtel, die ich in den tiefen meines Gedächtnisses vergrabe, damit ich meinen Dienst weiterhin so verrichten kann, wie ich es der Sternenflotte und auch mir selbst zugestehen kann. Am schlimmsten waren die ersten Wochen, als meine Schuldgefühle noch am stärksten waren. Was hätte ich anders machen sollen? Hätte es etwas genützt, sie dienstuntauglich zu erklären? Wagners Rüge hat in dieser Hinsicht eine deutliche Sprache gesprochen. Aber er sagte auch noch was anderes. Jaq wäre tot und ich würde leben. Ich weiß, was er damit gemeint hat. Dennoch ist es nicht leicht damit umzugehen. Was ich ihm nicht gesagt habe... es war mein klingonisches Denken, was mich davon abhielt, Jaq zu arrestieren, der Mensch in mir schrie, dass ich sie aus dem Verkehr ziehen müsste. Aber Jaq ist... war... eine Kriegerin. Ich wollte ihr die Chance, den Kampf ihres Lebens zu kämpfen, nicht nehmen. Sie hat diese Chance auch genutzt, aber vielleicht hätte sie sich etwas cleverer anstellen können. Dann mein Gespräch mit Korak. Als wir auf sein Schiff trafen war ich an einem Punkt, an dem außer Arbeit nichts mehr eine Bedeutung für mich hatte. Er überzeugte mich davon, dass es nicht meine Schuld war und dass sie einen guten Tod gestorben war. Im Ausgleich stürzte er mich in einen anderen Konflikt. Einen in den ich nicht mehr gedacht hätte zu kommen. Aber damit werde ich mich in nächster Zeit nicht befassen. Es gibt keinen Grund dazu. Und ich habe noch viel zu tun, viel zu lernen. Allerdings hatte ich nicht vor es in einem Assessment Center auf der Erde zu tun. Solche Einrichtungen erinnern mich immer an die Pfadfinderlager in die mich meine Mutter gesteckt hat. Diese Erinnerungen gehören nicht gerade zu meinen liebsten. Bevor wir herunter gebeamt wurden, konnte ich immerhin noch ein kurzes Gespräch mit meiner Schwester führen, die mir meinen kleinen Neffen zeigte. Max ist schon fast ein halbes Jahr alt und ich habe ihn noch nie richtig gesehen. Ich hoffe, nach diesem Trainingscenter bekomme ich ein paar Tage frei um meine Familie zu besuchen. Auch wenn ich eigentlich anderes zu tun hätte.
Wir waren nicht die einzigen, die in den nächsten Tagen im Assessment Center sein und am Training teilnehmen würden. Das war das Erste was wir feststellten, als wir herunter gebeamt wurden. Das und dass wir mal wieder mitten im Wald waren. Bei jeder Außenmission, bei jedem Training, ja sogar bei Holodeckunfällen befinden wir uns im Wald. Das Universum ist so groß, weit und vielfältig, aber wir landen immer in einer Waldlandschaft. Okay, bei einem Trainingscenter mit dem Namen "Wide Forrest" hätte ich nichts anderes erwartet. Immerhin erheiterte mich der Gedanke ein wenig. Was mich nicht erheiterte, war die Ansprache des Captains. Wir sind hier damit man uns besser kennen lernt und wir uns besser kennen lernen. Wir werden sie beobachten und viele Gespräche führen. Die Übersetzung davon ist: Hallo, ihr seid in einem Camp voller Seelenklempner gelandet, wir werden euch auseinandernehmen und etwas finden, was falsch tickt. Ich bin dem Prinzip des Counseling nicht erst seit meiner Auseinandersetzung mit Masterson skeptisch gegenüber. Ich hasse psychoanalytische Versuche, seit ich bemerkt habe, dass meine Mutter das mit mir gemacht hat, um mein Sozialverhalten zu untersuchen und es in vielen veröffentlichten Arbeiten anschaulich zu beschreiben. Sie ist eine Koryphäe auf dem Gebiet "Sozialverhalten von Hybriden". Vor allem Dank mir. Wüsste ich es durch Korak nicht besser, würde ich annehmen, sie hat sich nur ein Kind von einem Klingonen machen lassen, um ein geeignetes Studienobjekt zu haben. Aufgrund dessen kann man meine Stimmung nach der Ankunft bestenfalls als gereizt bezeichnen. Das ändert sich als Wagner mich zu einem Gespräch bittet. Es geht um meine Arbeit am QWSS und darum, dass ich als Mitglied der Sicherheit eigentlich keine Testflüge unternehmen sollte und warum ich im nichts gesagt habe. Gute Frage. Eigentlich hatte ich angenommen ein entsprechender Vermerk stände längst in meinen Akten. McCullum wollte auch mit Wagner reden. Aber warum habe ICH BRUCE nichts gesagt? Vielleicht hatte ein menschlicher Teil Angst in mir, er könne es verbieten. Oder - was ich für wahrscheinlicher halte - ich habe es seit Jaqs Tod vermieden von meiner Arbeit aufzusehen und zu Denken. Denken behindert manchmal die Disziplin. Gerade dann, wenn die beste Freundin stirbt. Ich entschuldige mich und erfahre, dass ich den ersten Testflug als Sicherheitspersonal begleite und den zweiten selbst durchführen darf. Gut, dass meine Disziplin innerhalb der letzten Monate besser geworden ist, sonst wäre ich Wagner um den Hals gefallen. Es fehlt mir. Ich fühle mich in der Sicherheit wohl, aber ich bin immer gerne geflogen. Ein Pilot wird im Inneren seiner Seele immer Pilot bleiben, auch wenn er für andere Aufgaben besser geeignet ist. Zum Glück weiß ich, dass Joran da ist und sich aufopfernd um unser Baby kümmert.
Mit dem zweiten Teil von Wagners Ansprache hatte ich nicht gerechnet. Nicht nach dem Dawson- Zwischenfall. Ich bin seine erste Wahl als Stellvertreter. Nur müsste ich noch eine Menge aufholen, gerade in den diffizileren Bereichen der Sicherheit/Taktik. Ermittlung zum Beispiel. Wenn ich die aufgeholt hätte - was er entscheiden würde - würde ich sein Stellvertreter. Für diesen Teil des Gespräches hatte er sogar Stafford dazu geholt. Wahrscheinlich ist es das erste Mal seit ich erfahren habe, dass ich ein offizielles Mitglied im Haus von Korak bin, dass ich einen solchen Stolz empfinde. Stolz, weil er trotz dem was vorgefallen ist, noch so ein Vertrauen in mich setzt. Ich werde mich dessen als würdig erweisen. Hm, irgendwie benutze ich diese Floskel in letzter Zeit recht häufig. Dennoch meine ich es so, wie ich es sage. Nach diesem Teil fängt Stafford an zu erzählen. Dass wir ja jetzt bald zu fremden Welten fliegen. Dass man als Offizier Distanz wahren muss, aber nicht emotionslos werden darf. Ich würde ihm gerne sagen, dass ich noch nie Probleme mit zu wenig Emotionen hatte. Eher umgekehrt. Aber damit hätte ich wohl die beinahe magische Stimmung zerstört, die bei diesem Gespräch unter den Sternen entstand. Die meisten Leute würden es wahrscheinlich nicht glauben, aber ich bin für eine solche Stimmung sehr empfänglich. Wir sind zur Sternenflotte gegangen, um fremde Welten zu entdecken und dorthin zu gehen, wo noch nie jemand zuvor gewesen ist. Wirklich? Ich bin aus anderen Gründen zur Sternenflotte gegangen, ich bin aus anderen Gründen bei der Sternenflotte geblieben und jetzt? Jetzt bin ich froh hier zu sein und diesen Moment zu erleben und dabei zu sein, wenn die Exeter diese Abenteuer erlebt, die bald beginnenen werden. Allerdings bin ich nicht froh, wenn ich an den morgigen Tag denke und was uns erwartet. Ich nutze den Abend mir die neuen Gesichter anzusehen und Smalltalk zu betreiben.
Nächster Tag. Acht Uhr Antreten. Habe ich jemals erwähnt wie sehr ich frühes Aufstehen hasse? Versuche irgendwie wach auszusehen und frühstücke, bevor der unangenehme Teil beginnt. Gruppenaufteilung und Lösung von Aufgaben. Willkommen zurück an der Akademie. Ich hasse Theorie! Ich hasse das Lösen von Aufgaben. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich wollte ursprünglich Ornithologin werden und als solche hätte ich auch viel lernen müssen. Trotz meines Erbes bin ich nicht dumm und die meisten Dozenten an der Akademie waren erstaunt über meine gute Auffassungsgabe. Nicht zu vergessen Commander O’Reardon, als ich den Einstiegstest an Bord der Exeter als Zweitbeste absolvierte. Es ändert nichts daran, dass ich theoretischen Unterricht hasse. Nicht jede Art. Für meine Aufgaben zu lernen oder über den QWSS finde ich spannend. Aber ich hasse unnütze Sachen ohne Sinn und Zweck um die Leute zu beschäftigen. OK, es gibt Schlimmeres als sich vorzustellen, Commander eines Sektors zu sein und verschiedenste Szenarien zu bearbeiten. Aber zu wissen, dass man dabei beobachtet wird und alle nur auf eine Verfehlung warten, löst in mir das Bedürfnis aus, mit einem Wutanfall diese Wartezeit zu verkürzen. Zum Glück sind Bruce und Joran in meiner Gruppe. Und Julie. Dass die Ränge wegfallen, ist in dieser Hinsicht eigentlich irrelevant. Außer dass dieser komische Kadett Spareribs - eigentlich Speren - meint, sich alles herausnehmen zu können. Seit John Stark ist mir kein solcher Klugscheißer mehr begegnet. Auch wenn er nur Halbvulkanier ist, das ist kein Grund unverschämt zu sein. Die andere Kadettin in unserer Gruppe - Sanders - wirkt freundlich. Sehr ruhig, aber intelligent. Beide sind Sicherheitsanwärter. Jemanden wie Sanders könnten wir bei uns gebrauchen, aber Speren? Ohne Jaq zu nahe zu treten, aber wir sind gerade erst einen Unruheherd losgeworden... Na ja. Erst mal sehen.
Ich überspringe jetzt den Teil mit der Theorie, unsere Diskussionen waren zwar interessant, aber nicht interessant genug, um sie noch einmal zu durchdenken. Der praktische Teil danach war bei weitem interessanter. Neue Gruppenaufteilung. Thomas und Mr. Tohkinen sind in meiner Gruppe. Außerdem ein weiterer Halbvulkanier namens Vonik, der einen irritierenden französischen Akzent spricht. Im übrigen scheinen Akzente wieder in Mode zu kommen. Ein Mr. Rodriguez aus einer anderen Gruppe hat einen entsetzlichen spanischen Dialekt. Keinen andalusischen, ich schätze er kommt aus dem Baskenland. Aber der war nicht in unserer Gruppe. Aber wir hatten eine Counselerin namens Navarre, die sehr freundlich und kompetent wirkt und eine Vulkanierin - diesmal Vollblut - namens T’Lar. Vonik gehört in die Technik, T’Lar in die Sicherheit. Ich unterhielt mich mit ihr, bevor es losging. Sie war im Stab von Starfleet Security, ihre Spezialgebiete sind Ermittlung und Recht. Keine Nahkampferfahrung. Sie scheint genau das zu sein, was in unserer Sicherheitsabteilung fehlt. Wir alle sind erfahrene Kämpfer aber eine Ermittlerin und Juristin... Ich hoffe sie zieht in Erwägung auf die Exeter zu kommen, sie wäre ein Gewinn.
Zu unserer Simulation. Wir sollen annehmen auf einem fremden Planeten abgestürzt zu sein, Relaisstation mit Wohneinheit im Orbit, radioaktive Strahlung auf dem Planeten, die zum Tod innerhalb der nächsten siebzehn Stunden führen würde. Höchste Priorität haben das Finden von Wasser - warum, wenn wir in 17 Stunden tot sind? - Auffinden möglicher anderer Überlebender und das Abschicken eines Notrufsignals, Kommando geht reihum, ansonsten gibt es keine Ränge. Und ich durfte mit dem Kommando führen anfangen. Es machte mich nervös. Das dürfte es nicht. Aber das letzte Mal als ich das Kommando hatte, ist jemand unter meiner Führung gestorben. Meine beste Freundin... Und der Gedanke versagt zu haben, nagt an mir, selbst wenn es nur das Kommando über eine Simulation ist... Es ist erst das zweite Mal, dass ich es habe und das erste Mal bei einer Außenmission. Wahrscheinlich hat man mir meine Unsicherheit an der Stirn ablesen können.
Was gibt es über die Simulation zu sagen? Wir haben Wasser gefunden, ich habe es getrunken, ohne es abzukochen. Ich dachte nur, dass wenn das Wasser gefährlich ist, ich es am ehesten überlebe. Und da Mr. Tohkinen keine Gefahr sah... na ja, irgendwelche Bakterien, so schlimm war es nicht, außerdem war es ja nur eine Simulation. Stundenlange Marschiererei durch den Wald, im Schlamm versunkene Kapseln... Führungswechsel. T’Lar ist an der Reihe. Ruhig, überlegt. Wie man es von einer Vulkanierin erwartet. Irgendwann treffen wir auf eine fremde Lebensform. Etwas Wolfsartiges. Erinnert mich an alte Gruselgeschichten, die Ma uns am Lagerfeuer erzählt hat. Mit Wölfen kenne ich mich nicht sooo gut aus. Aber eines weiß ich: Sie legen Territorialverhalten an den Tag, also warum wundern sich alle, dass er nicht näher kommt? Überhört alle die Halbklingonin, die kann sowieso nur zuschlagen. Ich bin es ja gewöhnt. *seufz*
Vonik will hingehen und das Tier füttern. Ist der von allen guten Geistern verlassen??? Wenn er dem Vieh die Hand hinhält, ist die ab. Ich erinnere mich da an eine Szene im zoologischen Garten von San Diego. Ein anderer Helfer war bei den Tigern sehr unvorsichtig. Und neue Hände sind nicht so leicht. Vor allem soll es sehr unangenehm sein. Endlich entschließt man sich, das Territorium des Tiers zu umgehen. Sehr vernünftig. Denn wo eines dieser Tiere ist, werden noch mehr sein. Auch wenn es nur wolfsähnlich ist, kann man davon ausgehen, dass es ein Rudeltier ist. Viele Raubtiere jagen in Rudeln. Wieder Kommandowechsel. Dieses Mal unser neuer Counselor. Habe ich schon erwähnt, dass sie wirklich süß ist? Navarre führt uns also. Ist auch so weit in Ordnung, bis sie von einer Schlange gebissen wird. Ich könnte sie ja allein tragen, aber wegen meiner leichten - wirklich sehr leichten - Magenkrämpfe, will man das nicht. Zum Glück haben wir ein Shuttle geortet, von dem aus wir mit etwas Glück zur Relaisstation hinaufbeamen und sie mit noch mehr Glück medizinisch versorgen können. McCullum wirft sie sich über die Schulter. Ich wette mir würde das leichter fallen. Stimmt. Minuten später tragen wir sie dann zu viert in einer Plane. Den Berg rauf. Wir erreichen das Shuttle und noch scheint sie zu leben. Und wen beamen sie zuerst mit ihr rauf? Mich. Hurra. Wo ich ja so viel von Medizin verstehe... Die anderen werden zum Glück schnell hinterher gebeamt und haben auch nicht mehr Ahnung als ich. T’Lar und Vonik. Die anderen beiden bleiben unten, da ja mindestens einer da bleiben müsste. Gerade rechtzeitig fällt uns noch ein, dass wir Navarre in Stasis versetzen können. Simulation Ende.
Na ja, war ganz lustig. Aber wie gesagt, Trainingscenter sind nicht so meine Sache. Das Grillen da schon eher. Wagner erfährt, dass ein Camp weiter der liebe Van Houten mit seinen Tacticals ist und möchte ihn gerne herausfordern. Dummerweise nur sind die meisten dagegen. Schade eigentlich. Später gibt es noch eine Nachtübung und ich werde den Verdacht nicht los, dass Wagner sie inszeniert hat um mich und Masterson wieder zu versöhnen. Tatsächlich gelingt es ihm sogar. Masterson kommandiert auf dem Hinweg, ich auf dem Rückweg. Im Dunkeln durch einen von Glühwürmchen erleuchteten Wald. Herrlich. Sehr idyllisch wenn man nicht damit rechnen müsste dass jeden Moment der Feind aus dem Gebüsch springt. Aber das bleibt uns in dieser Übung erspart. Sie sollte uns nur darauf vorbereiten, dass wir immer wachsam sein müssen, auch wenn nichts passiert. Nachdem wir wieder zurück sind vergeht der Abend/Anfang der Nacht recht schnell. Wir schmieden verschiedene Rachepläne gegen Van Houten. Irgendwann Bettruhe. Ich kann mir nicht helfen, aber ich vermisse Jaq besonders an solchen Abenden, wenn wir im Normalfall miteinander getrunken und uns Geschichten erzählt haben. Ich habe das Gefühl, dass ich wieder alleine bin. Natürlich gibt es Leute an Bord dieses Schiffes, die mich schätzen, die mich mögen. Aber keinen wie Jaqueline Dawson.
Nächster Morgen. Wir arbeiten weiter an dieser theoretischen Übung. Dann kommt die Auswertung. Wir liegen alle ziemlich dicht an der Vorgehensweise des Admirals der mit diesem Fall betraut war. Und danach stehen Personalgespräche an. Ja, Wagner will, dass ich dabei bin, wenn wir die neuen Leute - T’Lar, Spareribs und Sanderson - unter die Lupe nehmen. Masterson natürlich auch. Wir sind uns ziemlich einig darüber, dass T’Lar ein Gewinn wäre, weil sie uns hervorragend ergänzen würde. Bei Speren sind wir uns da nicht sicher. Er wirkt noch unausgeglichener als ich in der Zeit nach der Ausbildung. Er ist arrogant, gibt mit seinen Vorzügen an und um ehrlich zu sein: Wenn er bester Phaserschütze seines Jahrgangs war dann möchte ich die anderen nicht sehen. Andererseits verdient jeder eine Chance und der erste Eindruck täuscht manchmal. Ob es ihm gelingen wird sich zusammenzureißen... wir werden sehen. T’Lar soll sich seiner annehmen. Sanderson ist sehr ruhig, sehr überlegt. Wagner will sie auf verdeckte Ermittlungen und Befragungen spezialisieren lassen. Eine sehr gute Idee. Sie sieht sehr harmlos aus. Mir würde keiner eine verdeckte Ermittlung abnehmen. Halbklingonen sind halt immer verdächtig. Und dann - endlich! - ist das Trainingscamp beendet. Okay, es war nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich hätte an tausend anderen Sachen lieber gearbeitet.
Die Route für unseren Testflug. Taktisches Vorgehen in feindlichem Raum weitergelesen. Phasertraining. Ich werde Vaughn da nie schlagen können. Er ist einfach der beste Schütze den wir haben. Mal sehen, ob ich in den nächsten Tagen die Erlaubnis bekomme, meine Familie zu besuchen. Ich würde ja schon gerne meinen Neffen sehen. Okay, meine Mutter ist jetzt nicht wirklich so wichtig. Die habe ich ja erst Anfang des Jahres ausgiebig gesehen. Wie ich höre, hat sie eine neue Arbeit herausgegeben. "Anpassung und Ehrgeiz. Der Weg kriegerischer Kulturen innerhalb von Starfleet". Wird bestimmt wieder ein Erfolg. Vielleicht sollte ich auch einmal was herausgeben. "Meine menschliche Mutter und ich. Von der Verzweiflung ein Forschungsprojekt zu sein". Oder "Leben zwischen Schwächeren. Wie ich es schaffe meine Mutter nicht zu schlagen obwohl sie mir manchmal tierisch auf die Nerven geht". Ich glaube, das sollte ich wirklich tun.