Storyline

Starfleet Operations Con 5

Persönliches Computerlogbuch Lieutenant junior grade Silok

27.08.2375

Die Forschungsgruppe Biotarnfeld ist an der Grenze des Machbaren angelangt. Ohne weitere Unterstützung und Zugriff auf Daten aller registrierten Begegnungen mit Jem'Hadar ist kein weiterer Fortschritt möglich. Die bisherigen Ergebnisse ermöglichen keine Erfassung von Jem'Hadar mittels Tricorder oder anderer tragbarer Sensoren. Alle Versuche Daten von DS9, hinsichtlich der von dem dort stationierten Personal gesammelten Informationen über Jem'Hadar, zu erhalten blieben erfolglos. Dort soll kein leitendender wissenschaftlicher Offizier erreichbar sein. Das OPS-Personal der Station hat bis heute der Anforderung auf Informationsweitergabe nicht entsprochen.

01.09.2375

Meine Anfrage an den Voshon hinsichtlich eventuell vorhandener Daten über den Verbleib von Ensign Leroy Jones oder seiner Frau Lieutenant JG Victoria Jones wurde negativ beschieden. Aus den nach den Schlachten um das T'Khasi-system gewonnenen Daten und geborgenen Datenspeicher konnten keine Informationen über deren Verbleib gewonnen werden, zumindest nicht aus den nicht vertraulichen. Abteilungsleiterin T'Prun hat mir zwei mögliche Alternativen genannt. Ein Mitglied des Hohen Rates müsste den Voshon von der Geheimhaltungspflicht entbinden oder ich müsste mich an das Informationsbüro des Sternenflottengeheimdienstes wenden.

07.09.2375

Heute ist die bestellte Datei „antiautoritäre Erziehung von Kindern im Alter von 5-10 Jahre“ von Amazone Data eingetroffen. Die Empfehlungen der Datei stehen im Widerspruch zu den Empfehlungen des Ausbildungsprogramms „Erziehung von 3-6 jährigen Mädchen nach neuesten Erkenntnissen der Psycho- und Soziologie der Universität von San Francisco“. Mir fehlt die Datenbasis für die Entscheidung, welchen Empfehlungen ich in Bezug auf Susanna Folge leisten soll. Ich habe die Datei an Athina weitergeleitet.

12.09.2375

Crewman First Class Lukas Petrarka und Petty Officer Third Class Ubodai Ramirez haben sich im astrophysikalischen Labor geschlagen. Ich habe die körperliche Auseinandersetzung beendet. Beide waren nicht bereit, mir den Grund für die Auseinandersetzung zu nennen. Aufgrund ihrer Verhaltensmuster besteht eine signifikante Wahrscheinlichkeit dafür, dass eine Frau der Grund für die Auseinandersetzung war. Ihre Reaktion auf meine dahingehend geäußerte Vermutung, bestätigte meine Vermutung. Ich habe beide für 14 Tage auf Doppelschicht gesetzt und ihre Holodeckprivilegien bis auf Widerruf gestrichen. Beide haben die Strafe angenommen. Ich werde nach 30 Tagen ohne weitere Zwischenfälle ihre Holodeckprivilegien wieder zuteilen.

17.09.2375

Der Stress und Frustrationspegel innerhalb meiner Abteilung hat einen Wert erreicht, den ich als kritisch einstufe, gemäß dem Leitfaden über Personalführung. Die Belastungen des Krieges und die als Geringschätzung empfundene Bewertung der Wissenschaftsabteilung für den Erfolg der Kriegsanstrengungen durch das Oberkommando wirken sich negativ aus. Dies manifestiert sich deutlich in der Körpersprache und immer wieder auftretenden kleineren Streitigkeiten. Ich kann nichts gegen den fachfremden Einsatz meiner Untergebenen und die Versetzung auf den letzten Platz der Versorgungsprioritätsliste tun, da dies auf direkten Befehl des Oberkommandos passiert. Von einigen Sektionen erhalte ich gar keine Versorgungsanforderungen mehr da die entsprechenden Personen es aufgegeben haben, Dinge anzufordern die abgelehnt werden.

Crewman First Class Jonas Terwilliger hat mich direkt angesprochen. Er fragte mich, was mit dem verdammten Oberkommando und der Schiffsführung los sei. Die Männer und Frauen der Wissenschaftsabteilung bluteten und starben genauso wie die anderen Sternenflottenmitglieder auch für die Föderation, warum wurden sie dann soweit nach hinten geschoben und so gering beachtet und geachtet. Ich habe ihm gesagt, dass dies aus der Notwendigkeit heraus geschieht, die Kampfeinheiten zu stärken und dass die Schiffsführung Einsatz immer angemessen gewürdigt hat, dass die Arbeit der Wissenschaftsabteilung in der Vergangenheit in diversen Fällen in direkter logischer Linie die Kampfeinheiten gestärkt hat, habe ich dabei unerwähnt gelassen.

22.09.2375

Für heute habe ich einen sportlichen Wettkampf zwischen den einzelnen Sektionen angesetzt. Gemäß dem Leitfaden über Personalführung soll dies zum Stressabbau beitragen. Die Energie die sich bisher in Streitigkeiten entlud, lässt sich dadurch möglicherweise in konstruktivere Bahnen lenken. Die gemeinschaftlichen sportlichen Aktivitäten habe ich als festen Bestandteil in den Dienstplan aufgenommen.

27.09.2375

Der sportliche Wettkampf war ein Teilerfolg. Das Stressniveau ist gesunken und die Anzahl der Streitigkeiten hat abgenommen. Solange der gegenwärtige Zustand andauert, ist keine dauerhafte Besserung in Sicht.

04.10.2375

Athina hat mir Ihre neueste Bouzouki-Aufnahme zukommen lassen mit der Empfehlung die Datei über antiautoritäre Erziehung abzufackeln. Ihre Fertigkeiten auf der Bouzouki haben sich beträchtlich verbessert. Eine exakte Qualifizierung der Klangaufnahmen ist ohne eine Tonanalyse der Aufnahmen nicht möglich. Eine solche Analyse erscheint mir in diesem Fall nicht angezeigt. In meinem Antwortschreiben habe ich Athina zu ihren Fortschritten gratuliert.

09.10.2375

Heute wurde die Exeter wieder Starfleet Command unterstellt. Die Information hat meine Abteilung bereits erreicht, bevor ich diese offiziell bekannt geben konnte. Ist es möglich, dass die Lehrsätze hinsichtlich der Bewegungsgeschwindigkeit von Gerüchten auf Fakten beruhen?

13.10.2375

Angesichts der technischen Überlegenheit des Dominions habe ich meine Vorbehalte eine militärische Anwendung für den Warpkernexplosionsreaktor zu entwickeln aufgegeben. Durch die Umkehrung des Kompensationsfaktors für die exponentielle Progression des 123 Millisekundenfaktors und die Kombination mit der Gegenschwingung zur Eigenfrequenz des Dilithiums sollte es möglich sein die Explosionsleistung des Reaktors, aufbauend auf heutigen Materialien, 34 % über das Niveau eines Mark 1 Quantentorpedos zu heben. Problematisch ist hierbei die Steuerung der Explosion, da nur bei einer exakten Steuerung diese Explosionsleistung zu erwarten ist.

17.10.2375

T'Puwn hat mich aufgefordert in die Kommandolaufbahn zu wechseln, da ich als Raumschiffgeborener die Vorgänge an Bord eines Raumschiffs bereits verinnerlicht hätte, die andere sich erst erarbeiten müssten. Die Logik des Argumentes ist zwar nachvollziehbar, aber nur einer der Aspekte der bei dieser Entscheidung zu berücksichtigen ist.

21.10.2375

Der erste Entwurf der Steuerungseinheit versagt 57 Millisekunden nach Aktivierung. Eine militärische Anwendung ist aufgrund der Anfälligkeit der Steuerungseinheit noch nicht praktikabel.

25.10.2375

Die Sternenflotte hat am 22.10. eine Offensive im Kalandra-Sektor gestartet. Lieutenant JG Rudolf Melrose wurde als getötet gemeldet. Damit erhöht sich die Verlustquote aus meinem Semester auf 24.

04.10.2375

Athina hat mir ein Bild geschickt vom Finnegan's Deep. Die Kellerräume haben den Angriff der Breen unbeschadet überstanden und das Lokal ist bereits wieder geöffnet. Die Wand mit den Bechern ist unbeschadet. 275 schwarze Bänder.

16.11.2375

Am 14.11.2375 hat die Sternenflotte eine Offensive in drei Systemen Chin'toka, Daxura und Zhamur gestartet. Die Ziele der Operationen wurden erreicht. Bei den Kampfhandlungen im Zhamur-System wurde Subcommander Neveris eine der Nachkommen meines Clans die zur Zeit Dienst in der Galae Rihanna tut schwer verwundet. Ihr Name tauchte auf einer medizinischen Evakuierungsliste auf.

Donnerstag, 02.12.2375

Die 8. Flotte wurde nach Betazed beordert, um das System von den Streitkräften des Dominions zu befreien. Die Aktion war erfolgreich. Im Schiff tauchten an verschiedenen Stellen Referenz Silok JK45229 lebende Tribbles auf. Durch eine Analyse der Verteilungsmuster konnte ich die Kabine von Petty Officer Second Class Adrian Khaleb als Quelle der Tribbles ausmachen. Die Kabine war vollständig mit Tribbles gefüllt. Die Tribblesinfektion hatte verschiedene Schiffssysteme negativ beeinträchtigt Referenz Silok JK45230. Die Tribbles wurden in einen isolierten Frachtraum verbracht. Der Captain verkündete personelle Umstellungen. Lieutenant Commander Janara Darim wurde versetzt. Lieutenant JG Thomas McCullum wurde zum Lieutenant befördert und übernimmt die Aufgaben des zweiten Offiziers.

Freitag, 03.12.2375

Ein Einsatzteam wurde nach Betazed entsandt, um einen mir unbekannten Auftrag zu erfüllen. Ein Ziel dieser Mission war es, einen Ferengi gefangen zu nehmen, der mit dem Dominion Handel trieb. Während des Einsatzes erhielt die Exeter den Befehl, Trümmerteile der Schlacht um Betazed zu beseitigen. Ein anderes Schiff wurde zur Unterstützung des Außenteams abgestellt. Mir entzog sich die Logik dieser Entscheidung, da ich aber nicht über einen Überblick der taktischen Lage des Systems verfügte, war mir keine Beurteilung mit akzeptabler Relevanz möglich. Für den Einsatz gegen die Trümmerteile besetzte ich die taktische Station. Die Beseitigung der Trümmerteile gestaltete sich aufwendiger als erwartet. Trümmer von Allianzschiffen sollten nach Möglichkeit geborgen werden, um nach noch verwertbaren Teilen zu suchen.. Eine Danubeklasse Runabout wurde bei einem Bergungsversuch zerstört. Lieutenant Commander Valerie Colt wurde bei dem Bodeneinsatz auf Betazed von einem Jem'Hadar schwer verletzt. Der Ferengi konnte gefangen genommen werden. Der Lieutenant Commander starb als Folge der erlittenen Verletzungen. Am Rande des Betazedsystems befindliche Basen der Cardassianer, Referenz Silok JK45231, wurden von ihnen geräumt. Dort befanden sich Gefangene. Die Exeter erhielt den Auftrag, die Geleitschiffe anzugreifen und die Gefangenen zu befreien. Die Eskortschiffe wurden ausgeschaltet. Ein Team der Sicherheitsabteilung wurde an Bord des einen Transporters Referenz Silok JK45232 transportiert. Der Funkkontakt war unterbrochen und ein weiteres Team wurde zur Unterstützung entsandt. Während des Einsatzes war es erforderlich auf den Transporter zu feuern, um die Schilde inaktiv zu halten, da die Schilde repariert wurden, während sich die Außenteams an Bord des Transporters befanden. Durch den Einsatz des zweiten Teams konnten die Gefangenen gerettet werden. Über das ODN kamen Werbenachrichten. Ich habe Lieutenant JG Vanessa Williams und Lieutenant Thomas McCullum davon berichtet. Sie haben mich beauftragt die Quelle zu ermitteln. Lieutenant Tohkinen hat die externen Nachrichten geblockt. Während meiner Ermittlungen hat eine Gruppe die sich der offene Kanal nennt begonnen Nachrichten zu verschicken. Die Absenderadressen wurden gefälscht. Ich habe die Unterstützung von Lieutenant JG Eljas Tohkinen und Lieutenant JG Arthur Mulligan in Anspruch genommen. Trotz gemeinschaftlicher Bemühungen gelang es nicht den Absender ausfindig zu machen. Der ehemalige cardassianische Befehlshaber von Betazed versucht die verbleibenden cardassianischen Truppen zu sammeln. Die Battlegroup nahm Kurs auf den Versammlungsort Referenz Silok JK45233 und die dort versammelten Schiffe wurden zerstört. Das Schiff des cardassianischen Befehlshabers befand sich nicht unter den zerstörten Schiffen. Die Exeter erhielt den Befehl, mit ihrer Battlegroup Kurs auf Cardassia Prime zu nehmen.

Lieutenant Commander Valerie Colt hat ein persönliches Log hinterlassen, dieses wurde von Petty Officer Third Class Jaqueline Dawson, Lieutenant JG Jaris Lhasa und anderen Offizieren gelesen. In der vom Captain einberufenen Besprechung habe ich gefragt ob die Logs für den kommenden Einsatz relevant sind. Der Captain und Lieutenant JG Jaris Lhasa haben dies verneint. Aufgrund der intensiven Diskussionen die das Log ausgelöst hat, bezweifle ich dies. Ich konnte Teile des wahrscheinlichen Inhalts aus den teilweise lautstark geführten Diskussionen extrapolieren. Das Verhalten der an den Diskussionen beteiligten Personen ließ mit akzeptabler Relevanz den Schluss zu, dass dies gegen ihre erklärte Absicht geschah. Da dies eine der wenigen mir zugänglichen Informationsquellen war, habe ich darauf verzichtet darauf hinzuweisen, dass die Diskussionen teilweise in meinem Wahrnehmungsbereich stattfanden. Mir erschließt sich kein logischer Grund warum Lieutenant JG Jaris Lhasa als leitender medizinischer Offizier informiert wurde und ich, als leitender Wissenschaftsoffizier, der in der Kommandoabfolge vor ihr steht, nicht. Ist dies erneut ein Hinweis auf mangelhaften Informationsfluss und ergibt sich daraus für mich die Verpflichtung eine korrekte Informationsverteilung einzufordern? Noch vermag ich dazu keine relevante Aussage zu treffen, da mir eine ausreichende Datenbasis fehlt. Es erhärten sich allerdings die Hinweise, dass ich diese Frage mit Ja beantworten muss. Wie kann ich meiner Verpflichtung als Führungsoffizier nachkommen, wenn es Hinweise darauf gibt dass ich von bestimmten Informationen ausgeschlossen werde und dass dies von der Schiffsführung ausgeht? Ist die Tatsache das ich T'Khasim bin und damit nicht dem emotional orientierten Führungsstill entspreche ein Hindernis? Als möglicher Alternativschluss bietet sich noch die Möglichkeit an, dass ich gar nicht als Führungsoffizier gesehen werde. Eine Überprüfung dieser Fragestellungen ist indiziert.

Samstag, 04.12.2375

Commander Thomas Stafford hat auf Empfehlung von Lieutenant Larissa Caylan eine Unterrichtseinheit betreff Moral und Ethik angesetzt. Der durchführende Offizier war Lieutenant Thomas McCullum. Angesichts der dort geäußerten Ansichten kann ich dieses Entscheidung nur gutheißen. Mehrere Besatzungsmitglieder haben die Ansicht geäußert, dass Moral und Ethik den Kontakt mit dem Feind nicht überleben und dass die von Kadett First Class Inoi Jedatha geäußerten Ansichten wirklichkeitsfremd wären. Diese Personen haben die moralischen Maßstäbe der Sternenflotte nicht verinnerlicht. Sie haben nicht verstanden, warum die Sternenflotte ihre Kriege immer nach Sternenflottenart geführt hat, auch wenn es dadurch zu erheblichen Opfern kam. Die besiegten Feinde der vergangenen Kriege sind die Verbündeten von heute das Aevumih Rihanna und das klingonische Imperium.

Die Bestattungszeremonie für Lieutenant Commander Valerie Colt wurde in informalem Rahmen durchgeführt. Die Äußerungen von Petty Officer Third Class Jaqueline Dawson, dass der Lieutenant Commander ein Verräter ist und dass sie ihr am liebsten die Fahne runterreißen möchte sind unangebracht. Da keiner der anderen ranghöheren Offiziere seiner Verpflichtung entsprach, dem entgegen zu treten, habe ich den Lieutenant Commander verteidigt. Ich vermute, dass in, den mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung stehenden, Logdateien sich Informationen befinden die ein solches Verhalten der anderen Offiziere rechtfertigen. Ich musste auf Basis der aktuellen Informationsgrundlage handeln und konnte als Sternenflottenoffizier die Worte von Petty Officer Third Class Jaqueline Dawson nicht unwidersprochen stehen lassen. Die Exeter fing den Notruf eines Frachters auf. An Bord des Frachters Referenz Silok JK45234 befanden sich 5 Betazoiden. Eine Frau, ein Kleinkind und drei Männer. Über das ODN kam die Meldung, dass mit den Betazoiden ein, nicht von den Biofiltern erfasstes, Bakterium an Bord gebeamt wurde. Alle Bereiche in denen sich Personen befinden, die mit den Betazoiden Kontakt haben oder hatten wurden, auf meine Anregung, unter Quarantäne gestellt. Kurz nach der Meldung hinsichtlich der Bakteriumskontamination kommt es zu mehreren Zwischenfällen. Chief Forrester hat Ensign Joran Sias mit einem Phaser betäubt. Ensign Bruce Wagner verlangte, dass Chief Forrester inhaftiert wird. Zu der Zeit stand kein Personal zur Verfügung. Ensign Frank Parker versuchte mit einem Plasmabrenner den Warpkern zu öffnen. Lieutenant JG Eljas Tohkinen konnte ihn davon abhalten. Die Valkyriepiloten inklusive Chief Forrester besetzten ihre Jäger. Lieutenant JG Jaris Lhasa hat festgestellt, dass das betazoidische Kind über die Gehirnwellen eines erwachsenen Betazoiden verfügt und sie konnte keine Hinweise auf eine bakterielle Infektion oder Kontamination entdecken. Ich wurde zusammen mit Lieutenant Lloyd auf die Krankenstation gebeamt, um die Möglichkeiten einer telepathischen Einflussnahme zu untersuchen. Nach erfolgtem Transport materialisiere ich hinter Ensign Yxen Trelim. Er streitet sich mit einer weiteren Person um einen Phaser. Die andere Person wurde durch Ensign Yxen Trelim betäubt. Da ich die Hintergründe des Streites nicht nachvollziehen konnte und Ensign Yxen Trelim verhaltensauffällig war, habe ich den Ensign mit einem Nervengriff betäubt.

Das Kind ist telepathisch aktiv. Die Intensität entspricht der eines erwachsenen Telepathen. Während ich mit Ensign Bruce Wagner sprach, empfing ich das Bild eines Eisbechers. Die betazoide Frau war an mich herangetreten. Sie sagte, sie und ihre Kameraden seien Geheimnisträger und dürften auf keinen Fall in den Cardassianischen Raum gebracht werden. Sie hat darum gebeten, ihr ein Shuttle zur Verfügung zu stellen. Ich habe ihr zugesagt, den Captain darauf anzusprechen. Während des Gesprächs hat mir das betazoidische Kind seine Flasche gegeben. In diesem Moment empfinde ich das Verlangen aus dieser Flasche zu trinken. Der Impuls ging vom Kind aus. Ich konnte aber verhindern, dass der Impuls in die Tat umgesetzt wurde. Ich habe Lieutenant JG Jaris Lhasa über meine Schlussfolgerung in Kenntnis gesetzt. Lieutenant JG Jaris Lhasa hat versucht, das Kind mittels eines Deltawellenemitters ruhig zu stellen, der Versuch war erfolglos. Per Funk habe ich den Captain um ein Gespräch gebeten. Der Captain hat mich, Lieutenant JG Vinzenz Lloyd und Lieutenant JG Jaris Lhasa auf die Brücke transportieren lassen. Ich habe dem Captain vom Anliegen der Betazoiden berichtet. Da keine medizinische Bedrohung bestand und die Quarantäne die geistige Projektion des Kindes nicht aufhalten kann, wurde die Quarantäne aufgehoben. Auf meine Anregung hin wurden alle systemkritischen Positionen doppelt besetzt. Die Betazoiden haben um ein Gespräch mit den Telepathen und den Personen gebeten, die eine telepathische Manipulation erfahren haben. Die Wortführerin hat sich für die Manipulation entschuldigt. Sie sind Teil eines Ordens und das Kind ist der 8. Jeday ihres Ordens. Das Kind hat bereits im Kindesalter die vollen telepathischen Fähigkeiten eines erwachsenen Betazoiden, ohne die entsprechende Kontrolle. Die von Lieutenant JG Jaris Lhasa gemessenen Gehirnwellen des Kindes gehörten zur betazoidischen Wortführerin. Die erwachsenen Betazoiden hatten die Aufgabe, das Kind abzuschirmen, damit es zu einem Anführer ihres Ordens heranwachsen kann. Durch den Ausfall eines ihrer Begleiter waren sie nicht mehr vollständig dazu in den Lage. Sie ersuchte die anwesenden Halbetazoiden und Vulkanier um Unterstützung. Die Wortführerein hat dabei die hohen Anforderungen an die beteiligten Personen betont. Im Rahmen dieser Aktivität haben Petty Officer First Class T'Aloviks und ich dem Kind unsere mentale Disziplin geliehen. Wir haben den Captain von den möglichen Konsequenzen in Kenntnis gesetzt. Der Captain hat ein Sicherheitskraftfeld um den Raum errichten lassen. Lieutenant JG Vinzenz Lloyd und Ensign Julie Conway nahmen Teile der Emotionen des Kindes in sich auf . Alle vier fielen in kindliches Verhalten zurück.

Wir haben versucht, den Raum zu verlassen. Als dies nicht gelang, habe ich versucht, Petty Officer First Class Steven Castle in den Raum zu rufen. Ich habe nach Jefferies-Röhren mit dem Tricorder gescannt, da wir alle den Wunsch verspürten, das Holodeck zu verlassen. Lieutenant JG Vinzenz Lloyd hat die Luke und das Kraftfeld zur Jefferies-Röhre mit seinem Phaser desintegriert. Wir sind 5 Decks bis zur Brücke gekrochen, dabei ist uns Ensign Bruce Wagner gefolgt. Lieutenant JG Vinzenz Lloyd hat die Kraftfelder und Schotts mit dem Phaser durchbrochen. Auf der Brücke angekommen, wurden Ensign Julie Conway und ich zurück zum Holodeck transportiert, da Lieutenant JG Vinzenz Lloyd und Petty Officer First Class T'Aloviks ihre Kommunikatoren abgelegt hatten. Ihr Transport erfolgt im zweiten Versuch. Aus einem mir nicht mehr nachvollziehbaren Grund, verspürte ich das Verlangen Petty Officer First Class T'Aloviks die T'Khasim Nervengrifftechnik zu demonstrieren. Da die ersten Versuche erfolglos blieben, habe die Technik an Ensign Julie Conway ausprobiert, dadurch verlor sie das Bewusstsein. Daraufhin habe ich die Technik erneut an Petty Officer First Class T'Aloviks erfolgreich ausprobiert. Durch das Ausfallen von Ensign Julie Conway und Petty Officer First Class T'Aloviks fiel die vollständige Belastung der Abschirmung auf mich und Lieutenant JG Vinzenz Lloyd. Im selben Moment nahm ich die Gedankenbilder aller Crewmitglieder auf einmal wahr. Meine Mentaldisziplin wurde an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit strapaziert und es gelang mir die Gedankenbilder aus meinem Geist zu verdrängen. In diesem Moment hat Ensign Wagner das Holodeck betreten und nach Waffen gescannt. Ich sah mich gleichzeitig durch seine Augen und durch die von Crewman Vaughn. Er wollte mich auffordern, meinen Phaser abzugeben und setzte dies auch in die Tat um. Ich versuchte seiner Aufforderung zu entsprechen. Der Wahrnehmung von Ensign Wagner konnte ich entnehmen, dass meine ersten Versuche den Phaser abzulegen erfolglos waren. Ich habe einen größeren Teil meiner Aufmerksamkeit meinem Bewegungsapparat gewidmet, dadurch gelang es mir den Phaser abzulegen. Meine Zeitwahrnehmung war getrübt, daher konnte ich nicht feststellen wie lange dieser Belastungszustand dauerte. Mit Ende des Belastungszustandes setzte die kontrollierte Wahrnehmung wieder ein.

Die Betazoiden wurden bei einem Zwischenstopp auf DS9 abgesetzt und die Exeter nahm Torpedomunition auf. Es kam bei Getha zu einer Schlacht, der Feind war uns 2 zu 1 zahlenmäßig überlegen Referenz Silok JK45235. Im Kampf wurde die Exeter durch die Kollision mit einem Breenschiff schwer beschädigt. Das Schiff trieb antriebslos und war durch eine Störung des ODN Netzwerkes sensorisch zu 80 % blind. Die Daten der Sensoren der Valkyries wurden an die Exeter weitergeleitet, um die Sensorenblindheit zu kompensieren. Im Gefecht kam es zu einer unerwarteten Entwicklung. Die Cardassianer wechselten die Seiten. Durch den Seitenwechsel der Cardassianer gewann die Allianz die Oberhand. Es kam zu einem Bündnis zwischen der Allianz und der Cardassianischen Union. Zur Stärkung der Kooperation wurde Personal ausgetauscht. Gul Balor kam mit zwei Begleitern an Bord. Er bat darum, ihm Ensign Bruce Wagner als Begleiter zuzuteilen. Die Anwesenheit der Cardassianer führt zu Konflikten. Der Captain äußerte bei Bekanntgabe des Austausches die Aufforderung man möge raten wer zum Essen kommt. Gul Balor besichtigte das Schiff. Der Gul begegnete mir auf der Brücke, dabei lobte er die Ausstattung der wissenschaftlichen Abteilung und bot an, falls ich Interesse an moderner Ausrüstung hätte, sollte ich mich an ihn wenden. Der Flug nach Cardassia Prime wurde fortgesetzt.

Sonntag, 05.12.2375

Es kommt zur Schlacht um Cardassia Prime Referenz Silok JK45236. Die befehlshabende Gründerin auf Cardassia Prime befahl den Truppen des Dominions im Alpha Quadranten zu kapitulieren. Die Gründe für diese Entscheidung sind mir nicht bekannt. Durch die Maßnamen des Dominions auf Cardassia sind, ersten Schätzungen zu Folge, 800 Millionen Cardassianer getötet worden. Die Verbände der Breen ziehen sich in den Breenraum zurück. Nach Ende der Kampfhandlungen befahl der Captain Antreten in der Messe. Ensign Wagner wird zum Lieutenant JG befördert und zum Chef der Sicherheit ernannt. Der Captain erklärt die Schwierigkeit sich zwischen Ensign Winterson und Ensign Sias zu entscheiden. Da der Captain sich und den ersten Offizier als heißblütig bezeichnete, wählte er den ruhigeren Vertreter zum Leiter der Connabteilung. Ensign Sias wurde zum Lieutenant JG und zum leitenden Connoffizier befördert. Ensign Winterson wurde vom Captain die Tapferkeitsmedallie der Föderation verliehen. Captain Starkov hält eine Ansprache, in der er erklärt, dass der Krieg beendet ist und jetzt neue Herausforderungen auf uns zukommen, da jetzt die Forschung wieder in den Vordergrund tritt. Eine in diesem Zusammenhang gemachte Bemerkung, dass die Operations und Taktikabteilung dadurch mehr Arbeit haben wird, lässt die zukünftigen Probleme für meine Abteilung und mich als leitenden Wissenschaftsoffizier erahnen. Durch den Wert den die Wissenschaftsabteilung, in der Vorstellung der Mehrheit der Schiffsführung, einnimmt ist zu erwarten das es zu Konflikten kommt, wenn nicht qualifiziertes Personal in die Arbeit der wissenschaftlichen Abteilung eingreift, speziell im Bereich der planetaren Erforschung und ich als leitender Wissenschaftsoffizier auf der Einhaltung der Protokolle bestehen muss. Ich habe Petty Officer First Class Steven Castle wegen seines unermüdlichen Einsatzes unabhängig von seiner Aufgabenstellung vor der versammelten Mannschaft belobigt. Ich habe die Belobigung nach dem Leitfaden für Personalführung der Sternenflotte in seiner aktuellen Version gestaltet. Gemäß diesem Leitfaden werde ich ihm empfehlen sich für die Beförderungsprüfung zum Chief Petty Officer anzumelden. Ich werde dem Captain empfehlen, Petty Officer First Class Steven Castle zum frühest möglichen Zeitpunkt zu befördern, auch wenn ich mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sicher bin, ob eine Empfehlung meinerseits der weiteren Karriere des Officers dienlich ist. Der Leitfaden empfiehlt Einsatz im angemessenem Rahmen mit einer Beförderung zu belohnen. Dieses Kriterium ist, im Fall von Petty Officer First Class Steven Castle, erfüllt.

Mit Ende des Krieges wird die Wissenschaftsabteilung wieder ihre alte Aufgabenstellung wahrnehmen, zu forschen. Die Rückkehr des schiffsinternen Personals meiner Abteilung zu ihren wissenschaftlichen Aufgaben wird die Fähigkeit meiner Abteilung wieder herstellen, planetare Erforschungen vorzunehmen. Crewman 1st Class Victor Romanov ist gefallen. Er war als Besatzung der äußeren oberen Sensorenstation eingeteilt. Durch die Kollision mit dem Breenschiff wurde die Abteilung in der er sich befand dekompremiert. Als sein direkter Vorgesetzter finde ich mich in der Pflicht, seine Eltern und seine Frau über seinen Tod in Kenntnis zu setzen. Crewman Romanov hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Dies ist der 6. Brief dieser Art, den ich zu schreiben habe. Ich finde keine Formulierung, die mir angemessen erscheint. Es gibt keine logischen Kriterien für die Gestaltung eines angemessenen Schreibens. Die Fachliteratur empfiehlt die Verdienste der getöteten Person um die Gemeinschaft hervorzuheben, eine persönliche Bemerkung hinsichtlich der Besonderheit der Person hinzuzufügen und das Beleid zu bekundigen. Computer Aufzeichnung anhalten.

Computer Aufzeichnung fortsetzen

Sehr geehrter Herr und Frau Romanov
Es ist meine traurige Pflicht sie davon in Kenntnis zu setzen, dass Ihr Sohn Victor Romanov, in Erfüllung seiner Pflicht im Dienste der Föderation den Tod gefunden hat. Er hat mit seinen Leistungen stets dem Anforderungsprofil entsprochen.

Gez.
Lieutenant JG Silok
leitender Wissenschaftsoffizier USS Exeter

Computer Schreiben speichern und abschicken an die Eltern von Crewman First Class Victor Romanov. Mit dem Ende des Krieges ist der Krieg noch nicht beendet, denn jetzt muss der Krieg in der Vorstellung der Crew beendet werden. Zu viele Mitglieder der Crew lehnen die Werte und Regeln der Sternenflotte zumindest in Teilen ab. Admiral George Dawson könnte in einem Punkt Recht haben. Durch die verkürzte Ausbildung wurden bestimmte Werte der Sternenflotte nicht in ausreichendem Maße verinnerlicht.

Computer Aufzeichnung anhalten
Computer Aufzeichnung fortsetzen

Ich muss meine eigene Leistung neu bewerten. Meine Leistung entspricht nicht dem Anforderungsprofil oder wird nicht als solche bewertet oder wahrgenommen. Während dem Zeitraum in dem ich vom Ensign zum Lieutenant JG befördert wurde, wurden Lieutenant JG Jaris Lhasa und Lieutenant Thomas McCullum jeweils zweimal befördert. Bezieht man die zeitlichen Abstände der jeweiligen Beförderungen in die Berechnung noch mit ein, so er gibt sich zwangsläufig eine noch negativere Beurteilung meiner Leistung im direkten Vergleich. Lieutenant JG Vanessa Williams und Lieutenant JG Vinzenz Lloyd wurden beide direkt zu Lieutenants JG befördert. Als mögliche Erklärung für die schnellere Beförderung könnte man die Versetzung der entsprechenden Führungsoffiziere anführen, da aber meine direkte Vorgesetzte Lieutenant Commander Terron Jarvis ebenfalls versetzt wurde, muss dieses Argument als hinfällig erachtet werden. Ein weiteres mögliches Argument ist der Aufmerksamkeitsfokus der Schiffsführung der in besonderem Maße auf diesen Personen ruht. Da weder die Leistungen meiner Abteilung noch die Leistung von Einzelpersonen meiner Abteilung in den öffentlichen Leistungsbeurteilungen und Belobigungen der Schiffsführung Erwähnung gefunden haben, folgere ich, dass es ein Problem des Aufmerksamkeitsfokus ist. Aufgrund der zuletzt von mir gemachten Beobachtungen und Berechnungen stellen sich mir mit statistischer Relevanz folgende Fragen:

Was kann ich tun um die Leistungen meiner Abteilung mit in den Aufmerksamkeitsfokus der Schiffsführung zu rücken ? Wie kann ich mit der Verbundenheit konkurrieren, die für bestimmte Abteilungen und Personen seitens der Schiffsführung empfunden wird ? Es müsste mir gelingen, der Leistung meiner Untergebenen angemessene Beachtung zu verschaffen. In diesem Punkt waren meine Leistungen bis jetzt unzureichend. Leistung alleine ist nicht ausreichend, zumal die Wissenschaftsabteilung selten, selbst durch überragende Leistung, Aufmerksamkeit bei Offizieren erzielt, die nicht selbst Wissenschaftler sind. Wenn die entsprechenden Offiziere ein halbes Jahr Aufgaben in der Wissenschaftsabteilung wahrnehmen müssten, würde dies die Aufgabe des leitenden Wissenschaftsoffiziers erleichtern. Ich komme hinsichtlich des Stellenwertes meiner Abteilung zu folgender relevanter Schlussfolgerung. Meine Abteilung wird nicht als für das Funktionieren des Schiffes notwendig erachtet, sondern lediglich als Werkzeug welches man einsetzt und dann wenn man es nicht mehr braucht zurück in den Werkzeugkasten legt. Im selben Moment erlischt auch die Aufmerksamkeit. Der tatsächliche Arbeitaufwand der hinter den gelieferten Daten steht, wird nicht erkannt. Angesichts der erheblichen Unterschiede im Qualifikationsprofil der Wissenschaftsoffiziere und der Mehrheit der Schiffsführungsoffiziere ist dies zu erwarten

06.12.2375

Dieser Logabschnitt wird auf einem tragbaren isolierten Datenträger geführt. Wo ich mich zur Zeit befinde, ist für dieses Log ohne Relevanz. Die Aufzeichnungen erfolgen so, dass kein Mitschneiden seitens anderer Personen möglich ist. Die technische Umsetzung ist ohne Relevanz. Ich habe die Logs von Lieutenant Commander Valerie Colt gelesen, daraus ergeben sich folgende Schlussfolgerungen mit akzeptabler Relevanz. Sie hat sich verschiedener Verbrechen schuldig gemacht von denen jedes einzelne von Amts wegen verfolgt wird. Unter der Voraussetzung, dass die von ihr gemachten Aussagen korrekt sind, hat sich Admiral Dawson diverser Verbrechen schuldig gemacht die von Amts wegen verfolgt werden. Bis jetzt sind keine Maßnahmen eingeleitet worden, von denen ich Kenntnis erlangt habe, die auf eine Ermittlung nach den Vorschriften der Sternenflotte schließen lassen, obwohl verschiedene Personen der Schiffsführung und andere Personen bereits über einen längeren Zeitraum teilweise Kenntnis haben von den Aktivitäten des Admirals, daraus ergibt sich für mich die Verpflichtung eine Strafverfolgung sicher zu stellen. Warum es noch nicht zu einer Untersuchung gekommen ist, vermag ich aufgrund unzureichender Datenbasis nicht zu sagen. Da der Admiral, nach den Aussagen von Lieutenant Commander Valerie Colt kriminelle Methoden anwendet, um Strafverfolgung zu verhindern, er der Behörde angehört die mit den Ermittlungen beauftragt würde und eine direkte Anzeige ihn vorwarnen würde, werde ich die Daten auf verschiedenen Wegen an meinen Clan und den hohen Rat weiterleiten. Wie dies bewerkstelligt wird, ist für dieses Log ohne Relevanz. Falls der hohe Rat eigene Ermittlungen anstellt, könnte er diese auch gegen den Widerstand von Admiral Dawson durchführen. Ob sich der hohe Rat entschließen wird, in diesem Fall Maßnahmen zu ergreifen vermag ich nicht zu sagen.

Der Ausschluss meiner Person aus dem Informationsfluss der Schiffsführung hat dazu geführt, dass ich mich veranlasst sah, Lieutenant Commander Valerie Colt gegen die Angriffe von Petty Officer Third Class Jaqueline Dawson zu verteidigen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich kurz erwogen, Petty Officer Third Class Jaqueline Dawson für ihren Ausspruch scharf zu tadeln. Zwar waren andere ranghöhere Offiziere zugegen, doch dies entbindet einen Sternenflottenoffizier nicht von der Verpflichtung sich jederzeit angemessen gemäß den Direktiven der Sternenflotte zu verhalten und Fehlverhalten entgegen zu treten, auch dann wenn es ihn mit ranghöheren Offizieren in Konflikt bringt oder wenn diese dem Fehlverhalten nicht entgegen treten oder es gut heißen. Letztendlich ergibt sich hieraus die Schlussfolgerung, dass es einen Personenkreis innerhalb der Führungsoffiziere gibt, der bevorzugt informiert wird und, dass ich diesem Personenkreis nicht angehöre. Ich kann daher meine Aufgabe als Führungsoffizier nicht wahrnehmen. Wie oft ich bereits aus dem Informationsfluss ausgeschlossen wurde, vermag ich nicht mit akzeptabler Relevanz zu sagen, da ich mir dazu uneingeschränkten Zugang zu allen Schiffsdaten verschaffen müsste und dies wäre strafbar.

Der Lieutenant Commander teilte die Ansicht der Mehrheit der Schiffsführung hinsichtlich von Eingriffen in die Abläufe der Wissenschaftsabteilung, war sich ihres Protokollverstoßes nicht bewusst und sie vernachlässigte die speziellen Sicherheitsbestimmungen hinsichtlich des Umgangs mit gefährlichen Substanzen und Organismen die auch Mitgliedern der Sicherheitsabteilung, unabhängig von ihrem Rang, explizit vom Zugang und Zugriff auf bestimmte Räumlichkeiten und Einrichtungen ausschließen, außer in bestimmten Notfällen. Ob tatsächlich die Gefahr besteht, dass jemand aus der Crew oder Schiffsführung versuchen wird auf die, in der Wissenschaftsabteilung unter Verschluss befindlichen, gefährlichen Substanzen oder Organismen unqualifiziert zuzugreifen und damit das Leben der Crew zu gefährden, vermag ich zur Zeit noch nicht zu sagen. Der Lieutenant Commander teilte den blinden Fleck hinsichtlich der Leistungen des Personals der Wissenschaftsabteilung. Die Leistungen von Petty Officer First Class Steven Castle fanden keine Erwähnung in ihren Berichten, obwohl diese in den Berichten von Lieutenant Bruce Wagner positiv erwähnt wurden. Computer Aufzeichnung beenden.

Zum Seitenanfang

[ Zurück | Storyline | Weiter ]