Tactical Command hat einen Rettungseinsatz für Captain Starkov auf Velos 12 angesetzt. Die Vorbesprechung fand unter der Leitung von Captain van Houten von den Tacticals auf DS9 statt. Die zweite vorbereitende Besprechung fand ohne Captain van Houten statt. Ich weise auf die Verteilung des Personals mit ausreichender Tricorderqualifikation hin. Lieutenant JG Arthur Mulligan widersprach mit der Einschätzung, dass er ebenfalls mit dem Tricorder umgehen könne. Seine Qualifikation entspricht nicht den von mir beschriebenen Kriterien. Woher stammt diese Ansicht wenn man genug über den Tricorder weiß, um seine Grundfunktionen und Grundprogramme zu bedienen? Der Tricorder verfügt über drei Sätze Grundsensoren und für den qualifizierten Anwender lässt sich damit eine Vielzahl von weitergehenden Funktionen durchführen. Ich habe versucht durch ein deutliches Beispiel den Qualifikationsunterschied zu demonstrieren. Ich sagte ich könnte mich in Sichtlinie in 10 Meter Entfernung vor eine Person mit Grundqualifikation stellen während diese versucht mich mit dem Tricorder zu erfassen und mit meinem Tricorder die Erfassung verhindern. Ausgehend von der Körpersprache der Zuhörer habe ich mit relevanter Wahrscheinlichkeit ablehnende Reaktionen hervorgerufen. Dies ist bedauerlich, da die Reaktionen auf vier Fehleinschätzungen beruhen.
Die Zielsetzung der Mission ist folgende: Captain Starkov und ein Admiral der Tactical soll gerettet werden. Die Exeter soll Ablenkungsmanöver fliegen mit klingonischen und Rihannsueinheiten Noch wahrend der Vorbesprechung erfolgte ein Anruf eines Admirals der Sternenflotte, der der Exeter befahl, nicht an dem Einsatz teilzunehmen. Admiral George Dawson befahl laut Captain van Houten, dass der Einsatz durchgeführt wird. Durch die Tacticals erfolgte eine Einweisung in drei Typen von Granaten. Druck, Thermo und Betäubung. Die Abteilungen wurden aufgefordert gewünschte Ausrüstungen aufzulisten. Die weiterführenden Datenanfragen der Wissenschaft wurden allesamt mangels Daten nicht beantwortet. Die Qualifikation des für den Bodeneinsatz eingeteilten Personals erschien mir mit Ausnahme der Tacticals unzureichend. Der Transport zum Velossystem erfolgte durch den Bird of Prey von Captain Korak. Captain Korak lud die in der Messe anwesenden zum Blutwein trinken und zu klingonischer Vorbereitung auf den Kampf ein. Die Einsatzgruppe übernachtete in einem Gemeinschaftsquartier. Der klingonische Offizier, der das Quartier zeigte, war, ob dessen Unbequemlichkeit und die seiner Ansicht daraus resultierende Wirkung, mit relevanter Wahrscheinlichkeit erfreut. Am nächsten Morgen wurde der Restalkohol im Blut aller Beteiligten durch Lieutenant JG Jaris Lhasa neutralisiert. Die Flugzeit betrug 10 Stunden.
Das Team wurde auf die Oberfläche von Velos 12 transportiert. Das Absetzen erfolgte an den korrekten Koordinaten. Während sich die Gruppe noch sammelte, schlugen Schiffstrümmer auf der Planetenoberfläche auf. Der Munitionskoffer für die schweren Waffen und die Granaten wurden durch eine Houdinimine vernichtet. Lieutenant JG John Stark hat mich als Spitze unserer Gruppe eingeteilt. Für die restliche Gruppe wurde nur teilweise eine Marschordnung eingeteilt, welche nicht befolgt wurde. Meine taktischen Handzeichen wurden zu über 50 % nicht beachtet. Ich wurde durch eine Subraummine verletzt, dabei wurde eine Oberschenkelsehne durchtrennt. Diese wurde durch Lieutenant JG Jaris Lhasa wieder zusammengefügt. Eine Mine tauchte nicht wieder in den Subraum ein. Möglicherweise war dies eine Führungseinheit für die anderen Minen. Der Tactical Scharfschütze Gatwick wurde durch eine Houdinimine getötet. Die Minen reagierten auf menschliche Biosignaturen jedoch nicht auf jene von Cardassianern und Jem’Hadar und einheimischen Lebensformen. Durch Projektion von menschlichen Biosignaturen konnten die Minen getäuscht und zur Explosion gebracht werden. Das von Petty Officer First Class T'Aloviks entwickelte Dämpfungsfeld, um den Minen das auftauchen aus dem Subraum zu verunmöglichen, zeigte nur kurzfristig Wirkung. Die Minen passten sich an. Lieutenant JG Eljas Tohkinen entwickelte, mit Hilfe der Trümmer einer nicht vollständig explodierten Mine, eine Möglichkeit die Minen zu entdecken. Der Weg durch das Minenfeld wurde durch die Entdeckungsmöglichkeit vereinfacht. Der Angriff auf die Sendestation erfolgte zu langsam, durch die lokale Übermacht gelang es trotzdem, die Station einzunehmen. Die Vernichtung der Sensorphalanx auf dem Dach der Station erfolgte durch schweren Waffenbeschuss von Schwerwaffenspezialistin McLane. Durch den Beschuss entstand ein Loch im Dach der Station.
In den Rechnern der Sendestation wurde eine Liste der Gefangenen gefunden und ein Hinweis auf eine Warnung, die von der Station abgesandt wurde. Lieutenant JG Vinzenz Lloyd, Ensign Julie Conway, Petty Officer Second Class Patrick-Fitzgerald O'Kenner und Petty Officer Third Class Jaqueline Dawson wurden gefangen genommen. Die Außentür der Relaisstation wurde durch Dominion-Einheiten verriegelt. Das Loch in der Decke wurde durch eine Sprengfalle blockiert. Ich habe die Sprengfalle zur Explosion gebracht. Trotzdem war es nicht möglich, durch das Loch das Gebäude zu verlassen da das Loch von mehreren Personen beschossen wurde. Ensign Julie Conway hat mich gefragt, ob es mir möglich wäre, sie bei der mentalen Lokalisation von Lieutenant JG Vinzent Lloyd zu unterstützen. Mangels Zeit war es nicht möglich dies umzusetzen. Schwerwaffenspezialistin McLane schoss mit ihrer schweren Waffe eine Lücke in die Wand. So konnte die Gruppe aus der Sendestation entkommen. Schwerwaffenspezialistin McLane und Ensign Julie Conway wurden auf dem Weg zur Energiestation von Jem'Hadar gefangen genommen. Unterwegs wurde die Signatur eines Föderationsrunabout erfasst. Bei der Eroberung der Energiestation, erlitt Petty Officer First Class T’Aloviks eine Phaserverbrennung. Die Energiestation versorgte das Energieschild des Gefängnisses mit Energie. Durch Ausschalten der Energiestation zum richtigen Zeitpunkt, hätte ein Rettungsteam in das Gefängnis eindringen können, bevor der Notstromreaktor des Gefängnisses ansprang. Ein Team bestehend aus Lieutenant JG Arthur Mulligan, Lieutenant JG Jaris Lhasa, Lieutenant JG Eljas Tohkinen, Ensign Lilian Winterson und mir wurde entsandt, die Befreiung durchzuführen. Bei Eintreffen am Gefängnis war aufgrund von Kommunikationsproblemen die Umschaltung auf Notversorgung bereits erfolgt. Lieutenant JG Eljas Tohkinen brachte das Schild des Gefängnisses mit einem modifizierten Phaser zum Zusammenbruch. Die restliche Gruppe rückte nach. Bei der Erstürmung des Gefängnisses wurde Schwerwaffenspezialistin McLane getötet durch die Jem'Hadar. Die anderen Gefangenen konnten lebend befreit werden.
Das Gefängnis wurde von dem Flugabwehrgeschütz beschossen. Beide Gruppen marschierten zur Grenze des Transporterscramblerfelds. Ich trug McLanes Körper auf dem Marsch zur Grenze des Transporterscramblerfelds. Aufgrund der taktischen Situation konnten uns die Klingonen nicht abholen. Der Admiral der Tacticals wurde inklusive Runabout gefangen. Chief Forrester, Ensign Bruce Wagner, Lieutenant JG Arthur Mulligan und Petty Officer First Class T’Aloviks zogen los, um das Runabout zu holen. Die Restgruppe rückte ihnen langsam nach. Beide Anführer, Lieutenant JG John Stark und Jaris Lhasa, entfernten sich von der Gruppe und wurden beide betäubt. Zu diesem Zeitpunkt sah ich mich veranlasst, beide gemäß Direktive 17 ihres Kommandos zu entheben. Die Gruppe führerlos zurückzulassen, war die letzte einer Anzahl von Entscheidungen die mich zu diesem Schritt veranlassten, durch ihre Betäubung entfiel die Notwendigkeit. Als ranghöchster einsatzfähiger Offizier übernahm ich das Kommando, ließ die Gruppe tiefer in den Wald zurückweichen und entsandte Crewman First Class Michael Vaughn und Petty Officer Third Class Jaqueline Dawson um die beiden zu bewachen. Die Annäherung an die beiden war nicht möglich, da sie im Schussfeld von zwei Heckenschützen lagen. Der weitere Weg war uns verwehrt, da er laut Ensign Noel Cowen im Sicht und Schussfeld von Jem'Hadar lag. Die taktische Situation war aussichtslos. Meine Gruppe verfügte noch über zwei qualifizierte Phaserschützen und die Marschgeschwindigkeit war aufgrund der Verletzten stark eingeschränkt. Bei einem entschlossenen Angriff der Bodentruppen des Dominions, wäre unsere Verteidigung zusammengebrochen. Ich konnte nicht zulassen, dass der Captain und der Admiral wieder in die Hände des Dominions fallen. Sie sind beide Geheimnisträger und das Dominion durfte nicht an diese Geheimnisse gelangen. Der Schutz der Föderation wog in diesem Fall schwerer als das Leben des Captains und des Admirals. Aufgrund der emotionalen Bindung der Crew an den Captain musste ich mit aktiver Gegenwehr rechnen, falls ich meine Absicht den Captain nicht lebend in die Hände des Dominions fallen zu lassen, vorher bekannt gegeben hätte. Ich hatte meine Position in der Gruppe so gewählt, dass ich ein freies Schussfeld auf den Admiral und den Captain hatte. Während des Positionswechsels hatte ich meinen Phaser auf Desintegrieren gestellt.
Die Ankunft des Runabouts entband mich von der Notwendigkeit, diese Entscheidung zu treffen. Durch das Deckungsfeuer des Runabouts konnten Lieutenant JG John Stark und Lieutenant JG Jaris Lhasa geborgen werden. An Bord des Runabouts verließ die Gruppe Velos 12 und wurde vom Schiff von Captain Rakh-Nar aufgenommen. Auf dem Rücktransport nach DS9 wurde eine Feier für die Wiederkehr des Captains angesetzt und nach klingonischen Maßstäben umgesetzt. Die Tochter von Captain Rakh-Nar Grilka focht einen Kampf mit einem anderen klingonischen Crewmitglied aus, dabei ging es um einen Rangordnungskampf.
Es fand ein Debriefing der Gruppenführer statt. Ich erwog dazuzustoßen, um die Berichte zu ergänzen. Es wurde eine Nachbesprechung angesetzt. Captain van Houten sagte, dies wäre ein Clusterfuck und die Exeter wäre ab sofort nicht mehr Mitglied eines Rapid Response Teams. Captain Starkov protestierte gegen diese Vorgehensweise. Der anwesende Commodore nahm den Protest zur Kenntnis und verkündete, dass die Exeter vorerst bei den Tacticals bleiben würde, diese Leistungen aber Konsequenzen haben würden. Die Nachbesprechung erfüllte die Wortdefinition dieses Wortes nicht. Ich habe Ensign Ian Masterson gefragt wie ich meine Entscheidung an Lieutenant JG John Stark und Lieutenant JG Jaris Lhasa, sie wegen ihrer Fehlentscheidungen abzulösen, kommunizieren soll. Er hat mir dazu geraten, beide direkt darauf anzusprechen.
Die Mannschaft kritisierte gegenüber Commander Thomas Stafford die Art des Gruppendebriefings. Commander Stafford wies daraufhin, dass dies die Standardvorgehensweise der Tacticals ist. Einige Kritikpunkte der Mannschaft empfand ich als falsch und wies in diesem Zusammenhang daraufhin, dass sich alle Anwesenden der Sternenflotte ohne Vorbehalte verpflichtet hatten. Im Rahmen der zweiten Abschlussbesprechung mit Commander Stafford über den Einsatz auf Velos 12 wies ich auf Fehler hin, dass wir nicht dem Standard der Sternenflotte entsprochen haben und die meiner Einschätzung nach fehlerhaften Entscheidung Lieutenant JG Jaris Lhasa als stellvertretende Anführerin einzuteilen, sie, die einzige Ärztin des Teams. In einer Situation wo die stellvertretende Anführerin gefordert ist auch gleichzeitig die Ärztin gefordert ist, es daher zu einer Ressourcenverknappung der Ressource Jaris kommt, da sie nicht zeitgleich das Team im Gefecht führen und die Verwundeten versorgen kann. Ensign Bruce Wagner brachte den in diesem Zusammenhang fehlerhaften Einwand, dass sie große Erfahrung mit den Cardassianern hat, verknüpft mit der Einschätzung das sie dadurch Erfahrung als Teamführerin hat und als Teamführerin geeignet ist. Er hat meinen Einwand, betreff der Verfügbarkeit von Lieutenant JG Jaris Lhasa, nicht verstanden. In der Abschlussbesprechung habe ich mit keinem Wort ihre Qualifikation in Frage gestellt, sondern ihre Verfügbarkeit. Ich habe nicht auf diese Fehleinschätzung hingewiesen. Mir stellt sich die Frage, soll ich auf diese Fehler hinweisen? Lieutenant JG Jaris Lhasa ist eine gute Ärztin. Sie hat Erfahrung mit den Cardassianern und hat gegen sie gekämpft, dies qualifiziert sie aber nicht als Gruppenführerin, genausowenig wie es sie disqualifiziert. Ihre Entscheidungen als Gruppenführerin, insbesondere jene die dazu führte, dass sie und Lieutenant JG John Stark beide abseits der Gruppe betäubt wurden, muss - angesichts der Tarnfähigkeit der Jem’Hadar und der Qualität der eingesetzten cardassianischen Truppen - mit statistischer Relevanz als gravierende Fehlentscheidung eingestuft werden. Die Gruppe verlor dadurch beide Anführer. Ensign Noel Cowen wies während der Abschlussbesprechung auf die mögliche bessere Verteilung qualifizierten Tricorderpersonals hin. Ensign Bruce Wagner bemängelte das Stützen auf den Tricorder, dabei offenbart er die gleiche Unkenntnis des Leistungsumfangs eines Tricorders wie Lieutenant JG Arthur Mulligan. Aufbauend auf den Erfahrungen des letzten Jahres teile ich die Einschätzung von Lieutenant Commander Janara Darim nicht, dass es keinen Schulungsbedarf im Umgang mit dem Tricorder und seinen Möglichkeiten gibt. Die Vorta im Gefängnis wurde durch ein Teammitglied getötet. Zumindest laut Aussage von Lieutenant JG Jaris Lhasa, die gehört hatte wie jemand dies befahl und dies dann ausgeführt wurde. Der Lieutenant behauptete, nicht erkannt zu haben wessen Stimme dies war. Unter normalen Umständen würde eine relevante Wahrscheinlichkeit für eine Lüge seitens Lieutenant JG Jaris Lhasa sprechen, berücksichtigt man das mögliche Stressniveau so ist keine Schlussfolgerung mit statistischer Relevanz hinsichtlich des Wahrheitsgehaltes möglich. Lieutenant JG John Stark sagte auf Anfrage von Commander Stafford, er hätte nicht gesehen dass jemand auf die Vorta geschossen hatte. Wenn der Lieutenant der Täter ist, hat er mit dieser Formulierung wahrheitsgemäß geantwortet ohne seine mögliche Täterschaft zu offenbaren. Direkt im Anschluss an diese Aussage hat Ensign Julie Conway den Commander um ein Gespräch unter vier Augen gebeten.
Die Zeichen emotionalen Aufruhrs waren unübersehbar. Teile dieser Reaktionen waren ungerechtfertigt, da die betreffenden Personen Vorgehensweisen nach den Vorschriften der Sternenflotte teilweise ablehnten. Computer Aufzeichnung beenden.