Storyline

Starfleet Operations Con 3

Persönliches Computer Logbuch - T'Aloviks

27. Dezember 2374: Durch die Verbindung der Alliierten Kräfte mit dem Romulanischen Imperium konnten weitere Erfolge im Krieg gegen das Dominion errungen werden. Heute führten die alliierten Kräfte einen Angriff im Chin’toka-System durch, dessen Ziel es war ein planetares Verteidigungssystem zu eliminieren. Aufgrund einer technischen Schwachstelle, die in der Energieversorgung des gesamten Verteidigungssystems durch nur eine Energiequelle besteht, kann das System vernichtet werden. Mit ist unklar, warum eine derartige Schwachstelle in das System integriert wurde. Im Anschluss an die Vernichtung konnten offensichtlich auch Streitkräfte auf dem Planeten in einem feindlichen System abgesetzt werden, was erstmals im Rahmen dieser Kriegshandlungen geschah. Zusammen mit den erfolgreichen Schlachten der letzten Wochen ist an Bord der Exeter eine positive Motivation an den Tag getreten.

31. Dezember 2374: Aufgrund des Jahreswechsels im terranischen Kalender wurde an Bord der Exeter eine Feierlichkeit abgehalten, deren Höhepunkt die Detonation einiger Antimaterieladungen im umliegenden Weltraum zum Tagesbeginn war. Ich wohnte dieser Feierlichkeit bei und nahm auf Anraten von Ens. McCullum geringe Mengen eines alkoholischen Getränks zu mir.

5. Januar 2375: Durch einen erneuten Kontakt mit meiner Frau Jane erfuhr ich heute, dass sie die Verhandlungen erfolgreich abschließen konnte und 2 Hektar weiterer Ackerfläche erwerben konnte. Laut ihrer Planung beabsichtigt sie, zusammen mit ihren Mitarbeitern auf dieser Fläche weitere Zitrusfrüchte anzubauen, deren Ertrag sie an einen andorianischen Naturkosthändler verkaufen möchte. Offensichtlich scheint die Bereitschaft einer stationär wohnenden Gesellschaft, vollständig auf natürlich hergestellte Nahrungsmittel zu verzichten, deutlich geringer zu sein als auf einem Raumschiff. Demnach scheint auch der Absatz der Zitrusfrüchte auf der Erde sowie in angrenzende Kolonien gesichert zu sein.

16. Januar 2375: In den letzten Tagen konnten die Streitkräfte der Klingonen unter dem Befehl von General Martok einige Siege erreichen.

9. Februar 2375: Im Rahmen weiterer Angriffe der klingonischen Flotten im feindlichen Territorium konnte unter anderem die Planetenbasis im Trelkasystem vernichtet werden. Diese Tatsache führte offenbar zu einer Reaktivierung der Erinnerungen an die Mission der Exeter dort, was zu vermehrten Gesprächen über diese Mission führte.

17. Februar 2375: Eine Fehlfunktion der ODN-Relais auf Deck 9, Sektion 4 fordert heute meine gesamte Aufmerksamkeit. Offensichtlich scheinen die Datenpuffer unsynchronisiert in die Datenmatrix des Hauptcomputers überspielt worden zu sein, was eine gravierende Datenfragmentierung zur Folge hat. Durch den Austausch der entsprechenden Relais und eine Rekonfigurationssoftware, die ich mit Hilfe von PO O’Kenner programmierte, konnte der Schaden eingegrenzt werden.

22. Februar 2375: Mit Hilfe der romulanischen Flotten gelingt eine Rückeroberung des Planeten Benzar. Offensichtlich scheint sich in den letzten Monaten die Situation für die alliierten Kräfte deutlich zu verbessern, was auch an Bord der Exeter zu Vermutungen führt, den Krieg bald gewinnen zu können. Trotz mangelhafter taktischer Fähigkeiten kann ich diese Vermutung nicht teilen.

1. April 2375: Ich werde Opfer eines Streiches, der auf einer kulturellen Besonderheit der Menschen beruht, die kausal mit dem Datum des Tages verknüpft ist. PO Castle bestellt mich um 4:27 Uhr zu einer dringenden Wartungsdiagnose in das Wissenschaftslabor, welches ich jedoch leer vorfinde. Die Art des Streiches ähnelt in der Form sehr meinen Erlebnissen auf der USS York. Aufgrund meines persönlichen Verhältnisses mit PO Castle gehe ich jedoch nicht von einer feindseligen Motivation dieses Streiches aus, wie das an Bord der York der Fall war.

16. April 2375: Ich kontaktiere meine Mutter, die sich nach wie vor auf der Erde aufhält. Sie berichtet von Fortschritten bei der Gründungsarbeit eines neuen Instituts für Sprachforschung als Zweigstelle der Fakultät für Exolinguistik der Universität zu Verus. Als Standort wählte sie einen Vorort der Stadt San Francisco. Die Nähe des Instituts zur Akademie der Sternenflotte soll sich positiv auf das Forschungsklima und die Anzahl lernwilliger Studenten ausüben. Selvik plant, in etwa 4 Jahren einen regulären Forschungsbetrieb aufnehmen zu können. Ihre bisherigen Versuche, ihre Forschungsergebnisse von Verus III zu erhalten, scheiterten, da sich dort seit der Invasion der Jem’Hadar keine geeignete Administration bilden konnte, um die Anfrage zu beantworten.

25. April 2375: Im Rahmen einer Kampfhandlung bei Ricktor Prime konnte dem Dominion erheblicher Schaden zugefügt werden, der jedoch auch mit der Vernichtung von 115 Schiffen der Sternenflotte und 30000 Mannschaftsmitgliedern einhergeht. Dennoch stuft die taktische Abteilung diesen Angriff als erfolgreich ein.

7. Mai 2375: Ich habe heute mit Jane gesprochen. Sie missbilligt die fehlende körperlicher Nähe zu mir. Trotz der Tatsache, dass ich in der Lage bin, derartige Emotionen fast vollständig zu verdrängen, würde ich ein baldiges Wiedersehen positiv bewerten. Da Jane nicht in der Lage ist, sich von derartigen Emotionen zu reinigen, kann ich nur Vermutungen anstellen, was ihre Emotionen in Bezug auf die räumliche Trennung betrifft. Um diesen Zustand zu beenden, fragte sie an, ob eine kurzfristige Beurlaubung aus meinem Dienst möglich sei. Aufgrund der derzeitigen Lage gehe ich nicht davon aus, dass ein Landurlaub möglich ist. Sie war leicht verärgert über diesen Zustand, konnte jedoch meine Argumente nachvollziehen.

18. Mai 2375: Ich nehme Kontakt zu Lt. Cmdr. Markus an Bord der USS York auf. Anlässlich seines Geburtstags schließe ich mich an die kulturellen Gebräuche seines Volkes an und spreche ihm meinen Glückwunsch aus. Logisch betrachtet besteht jedoch kein Anlass, einer Person zur Vollendung eines Lebensjahres zu gratulieren, da sie selbst keinen Beitrag zum Fortschritt der Zeit geleitet hat.

10. Juni 2375: Im Kalandra-Sektor kann ein weiterer Sieg gegen die feindlichen Streitkräfte errungen werden. Auch an dieser Position ist die taktische Situation des Feindes nun deutlich geschwächt. An Bord der Exeter ist man zunehmend erfreut über die anhaltend guten Nachrichten von der Kriegsfront.

29. Juni 2375: Im Rahmen meiner Tätigkeit im Maschinenraum hatte ich heute die Möglichkeit, erstmals administrative Aufgaben durchzuführen. Ich plante die Arbeiten der Wartungsteams für den morgigen Tag und legte meine Vorschläge Lt. (jg) Tohkinnen vor. Trotz einiger Änderungen an meinem Vorschlag bewertete Lt. (jg) Tohkinnen meine Arbeit positiv.

9. Juli 2375: PO Torka warf heute Nachmittag ein Gefäß mit lebenden Nahrungsmittel durch das Quartier. Mehrere skelettlose Lebensformen fielen dabei auf meine Schlafstätte.

12. Juli 2375: Die Beta-Wartungsphase konnte heute erfolgreich abgeschlossen werden. Sowohl die Teams Gamma 7 als auch Beta 2 haben dabei hauptsächlich die Plasmainjektoren wechselseitig gereinigt und gewartet. Die Arbeiten wurden effizient durchgeführt. Da ich in die Planungen involviert war, schlug ich Lt. (jg.) Tohkinnen vor, auch in Zukunft die Wartungspläne zu seiner Entlastung vorab zu erstellen.

14. Juli 2375: Ein offensichtlich plötzlich erteilter Missionsbefehl nötigte uns heute zu einem extrem dringenden Verlassen Vulkans. Offensichtlich scheint es sich um einen extrem zeitnah zu erledigenden Auftrag zu handeln, da sämtliche Besatzungsmitglieder, welche sich nicht an Bord befanden, nicht an Bord zurückkehren konnten. Zwar ist für mich eine derartige Situation nicht logisch, da das Schiff mit der derzeitigen Besatzungsstärke nicht voll einsatzfähig ist, dennoch scheint es massive Gründe für derartige Befehle zu geben. Aufgrund dieses Aufbruches sind nur 69 Prozent der Crewmitglieder der technischen Abteilung an Bord, was zu einer Neuorganisation der Wartungsteams führen muss.

26. Juli 2375: Die erhöhte Geschwindigkeit von dauerhaften Warp 9 führen zu einer enormen Belastung der Maschinen. Wir haben die Wartungsteams Alpha 4 bis Beta 3 für die Plasmaflussregulation abgestellt und sämtliche Routinewartungen der Warpspulen ausgesetzt.

28. Juli 2375: Die erneute Verlängerung meiner Arbeitszeit auf 12,75 Stunden verminderte heute geringfügig meine Leistungsfähigkeit. Ich arbeitete heute in Team Gamma 3 und Beta 4 an der Umleitung der sekundären EPS-Leiter, was eine Aufrechterhaltung der enormen Belastung der Antriebssysteme möglich machte. Lt. (jg) Tohkinnen hat sämtliche Wartungen an der Reaktionskammer bis auf weiteres ausgesetzt, da innerhalb der nächsten Tage nicht von einer Verminderung der Geschwindigkeit, die für diese Arbeiten nötig ist, auszugehen ist. Nach wie vor sind keinerlei Details über die anstehende Mission bekannt. Diese Art der Bordpolitik ist für mich höchst fragwürdig und unlogisch.

29. Juli 2375: Ein heute durchgeführter Zwischenstopp im Orbit um Trill für eine kurze Zeitdauer ermöglichte kurzfristige Wartungsarbeiten. Die Teams Alpha 2 bis 5 entlüfteten das Plasmasystem, Beta 2 und 4 führten eine Integritätsmessung der Feldspulenstärke durch und Gamma 2 reparierte eine EPS-Leitung in einem systemnahen Verteilerknoten. Ich beteiligte mich an den Arbeiten der Teams Alpha 3, Beta 2 sowie Gamma 2 und koordinierte teilweise die Arbeiten der Beta-Teams. Obwohl der Stopp nur kurzzeitig war, konnten alle Arbeiten erfolgreich durchgeführt werden, was unter den gegebenen Vorraussetzungen und dem engen Terminziel als extrem effizient anzusehen ist. Auf Trill wurden einige Hilfsgüter abgeliefert sowie eine Person an Bord gebeamt.

31. Juli 2375: EPS-Verteilerknoten 17 und 12 sind ausgefallen und können aufgrund der Personalstärke nicht repariert werden. Die von der Operations durchgeführte Deaktivierung der Quartiere wurde fortgesetzt. Unser Quartier musste aufgrund dieser Tatsache nicht mit zusätzlichen Bewohnern belegt werden. Reparaturteam Alpha 2 ist krankheitsbedingt ausgefallen, was die Einteilung des Personals erschwerte.

3. August 2375: Nach der 500 Stunden-Inspektion wurde heute ebenfalls die Beta-Inspektion ausgesetzt. Die Antriebssysteme arbeiten dennoch mit ausreichender Effizienz.

5. August 2375: Einige Crewmitglieder wurden von einem Schiff auf Rendezvous-Kurs an Bord geholt. Da sich in dieser Gruppe kein technisches Crewmitglied befand, entspannt sich die Situation in der technischen Abteilung nicht. PO Kaleb berichtet mir, dass die auf Trill an Bord gebeamte Person ihn bei der Durchführung eines Rituals unterstützen wird.

6. August 2375: Die Information wird bekannt, dass es sich offensichtlich um eine diplomatische Mission handelt, aufgrund dessen eine romulanische Delegation an Bord gebeamt wird. Da dies ein Sicherheitsrisiko darstellt, etablieren Lt. (jg) Tohkinnen und ich ein Sicherheitssystem im Maschinenraum, welches im Intervall von 30 Sekunden eine Zugangscode-Abfrage fordert. Zudem definieren wir ein Sicherheitscode-System, das auf verbale Anordnung in verschiedenen Stufen wichtige Bereiche des Maschinenraums mit einem Kraftfeld versieht und die Hauptkonsole verschlüsselt. Eines der Protokolle sieht auch die Situation einer Geiselnahme im Maschinenraum eines technischen Crewmitglieds vor, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tode der Person führen kann. Dabei werden sowohl Geisel als auch Geiselnehmer im Maschinenraum eingesperrt und sämtliche Terminals verschlüsselt. Da auch in der Sicherheitsabteilung nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht, kann die romulanische Delegation nicht dauerhaft überwacht werden, was zu mehreren erfolglosen Zugriffen auf die Konsolen des Maschinenraums führt. An dieser Stelle können keine Daten abgerufen werden. Später stellt sich jedoch heraus, dass offensichtlich umfangreiche Daten durch Beobachtung und Mitschrift erfasst und zu einem späteren Zeitpunkt an einen romulanischen Warbird transferiert wurden. Ich arbeite mit der wissenschaftlichen Abteilung an der Entschlüsselung der kodierten Daten um eine Übersicht der übertragenen Daten zu erhalten.

Nach der Ankunft an einer Kolonie der Bajoraner stellen sich Verhandlungen mit der Spezies Breen ein, die die Auslieferung von Cpt. Starkov fordern. Es handelt sich offensichtlich um zähe Verhandlungen, deren Ergebnis ist, dass die Breen androhen, Föderationskolonien zu zerstören, wenn Cpt. Starkov nicht ausgeliefert werden sollte. Laut einer taktischen Analyse ist die Föderation nicht in der Lage, taktisch auf diese Drohung zu reagieren. Ich konstruierte in Zusammenarbeit mit PO Kaleb eine Vorrichtung, die nach einem Zufallsmuster Biosignale zerstreut, was einen nicht erlaubten Transport von Cpt. Starkov unter allen Umständen verhindern soll. Das Gerät arbeitet auf Basis einer modular angepassten Kraftfeldtechnologie, die in ihrer Signatur fraktal erarbeitete Zufallsmuster aussendet, deren Amplitude und Frequenz durch einen Phasengenerator gesteuert die Biosignale des Captains nicht erkennbar macht. Da sich taktisch gesehen keine Möglichkeit bietet, das Problem mit den Breen zu lösen, entschließt sich Cpt. Starkov, dem Auslieferungsgesuch stattzugeben. Offensichtlich soll er auf der Breen-Heimatwelt für den Mord an einer hochrangigen Person belangt werden, die er bei der Flucht aus einer Gefangenschaft dort vor längerer Zeit durchführen musste. Weder ging ich davon aus, das Cpt. Starkov der Auslieferung stattgibt, noch dass die Crew der Exeter dies schlussendlich nicht zu verhindern weiß. Persönlich stufe ich die Entscheidung hochgradig logisch ein. Die von Cpt. Starkov getroffene Entscheidung ist nicht nur im Sinne des Wohles einzelner und vieler Personen sinnvoll, sondern verdient zudem aufgrund der nicht emotionsfreien Entscheidungsbasis das höchste Maß an Respekt, welches mir möglich ist, einer Person zuteil werden zu lassen. Die Entscheidung von Cpt. Starkov war der eines im tiefsten Kohlinar befindlichen Vulkaniers absolut würdig.

Cpt. Starkov übertrug das Kommando an Cmdr. O’Reardon. Beide hielten der Situation angemessene Ansprachen vor der Mannschaft. Im Verlauf des weiteren Tages erhält die Exeter eine bedeutende Befehlsänderung: Cmdr. O’Reardon wird als amtierender Captain seines Amtes entmächtigt und auf die Erde versetzt. Lt. Cmdr. Stafford übernimmt die Aufgabe des kommandierenden Offiziers. Zudem wird die Exeter einer Spezialeinheit für schnelle, taktische Notfalleinsätze unterstellt. Die Exeter nimmt Kurs auf Sternenbasis 251. Ich informiere mich über die Aufgaben eines Schiffes im Verband der sogenannten Rapid-Response-Einheit und komme zu dem Schluss, dass ich für die hauptsächlich taktischen Einsatzaufgaben ungeeignet bin. Zwar ist mir bewusst, nur durch praktische Erfahrung Fertigkeiten im Bereich der Taktik sammeln zu können. Aufgrund massiver taktischer Unzulänglichkeiten, wie sie beispielsweise im Verlauf des Holodeck-Trainings auffielen ist davon auszugehen, dass ich im Rahmen derartiger Missionen nicht nur mein sondern auch das Leben anderer Crewmitglieder gefährden könnte, was sich logisch nicht mit meiner Auffassung vereinbaren lässt. Ich formuliere einen Versetzungs- und Entlassungsantrag. Nach Rücksprache mit dem amtierenden Captain Stafford erfahre ich, dass die neue Aufgabe der Exeter vermutlich nur für eine einzelne Mission aufrecht erhalten wird, die die Befreiung von Cpt. Starkov beinhaltet. Ich lege dem Captain meine Überlegungen dar und reiche den Versetzungsbefehl auf Vorbehalt ein. Weiterhin konnte heute das erste Treffen der von mir initiierten Projektgruppe zur Erforschung des Quantenslipstreamantriebs durchgeführt werden. Die Gruppe sichtete Ergebnisse und diskutierte das weitere Vorgehen. Diverse thematisch interessante Ideen und Modelle sowie Quellenverweise wurden aufgezeigt und angesprochen. Ich vermute zur Zeit bei gleichbleibender Motivationsstärke und Ideenreichtum einen erfolgreichen Projektausgang. Im Verlauf des Abends wird das Jubiläum des von der Gebärwirtin losgelösten Lebens von Lt. Caylen als Geburtstag gefeiert. Auch hier gratuliere ich im Rahmen der kulturellen Achtung. Im Verlauf des Abends diskutiere ich mit Lt. Caylen die Beweggründe meines Versetzungsbefehls.

7. August 2375: Wir erhalten die Nachricht, das die Streitkräfte der Breen in der Nacht einen überraschenden Angriff durchgeführt haben. Dabei wurden fünf Kolonien, eine Raumstation, die Akademie der Sternenflotte, das Hauptquartier der Sternenflotte, bedeutende Baudenkmäler der Erde und die Halle der Föderation zerstört. Erste Schätzungen der Opfer liegen im Bereich zwischen 6 und 10 Millionen. Massive emotionale Ausbrüche erfassen die gesamte Mannschaft und sind derart massiv, dass es mir schwer fällt, die Eindrücke abzuschirmen. Obwohl ich in den letzten Monaten keinerlei Probleme bei derartigen Übungen hatte, war es mit nicht möglich, die massiven Emotionen entsprechend zu beseitigen. Hauptaugenmerk meiner Aufmerksamkeit sind der Gesundheitszustand meiner Frau Jane, meiner Mutter Selvik und die Realisierung der Tatsache, dass die extrem logische Entscheidung Cpt. Starkovs nicht zur Verhinderung mehrerer Millionen Toter beigetragen hat. Direkt im Anschluss verkünde ich dem Forschungsteam massive Maßnahmen die Geheimhaltung des Forschungsprojekts betreffend. Einer Analyse von Lt. (jg) Lloyd zu Folge hätte die Errungenschaft einer derartigen Technologie für die feindlichen Streitkräfte einen taktischen Vorteil, der die Niederlage in dieser kriegerischen Auseinandersetzung sicher macht. Ich bin gezwungen, aufgrund dieser Tatsache massive Sanktionen den Zugriff und die Kommunikation das Projekt betreffend zu verhängen. Mir ist es nicht möglich, die Motivation der Gruppe auch aufgrund des Ereignisses dahingehend zu erhalten, dass eine Forschung nun umso wichtiger ist, um einen taktischen Vorteil unsererseits erhalten zu können. Die Exeter wird in leichte Kampfhandlungen verwickelt. Auf Sternenbasis 251 wird Cmdr. O’Reardon von Bord gebeamt, die Exeter nimmt erneut mit hoher Warpgeschwindigkeit Kurs auf Deep Space 9.

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