24.3.2374: Die aufgrund der nicht vorhandenen Nachricht von Sovek bereits sehr hohe Wahrscheinlichkeit seines Todes wurde heute bestätigt. Um 17:43 Uhr trage ich hiermit den Tod Soveks in das Logbuch ein. Mit Sovek verbrachte ich lange Jahre meiner Ausbildung auf Verus III. Selvik befindet sich nach wie vor auf der Erde. Verus III gilt als zur Zeit vollständig besetzt, Details über weitere zivile Opfer sind nicht bekannt. Dies gilt ebenfalls für den Zustand der Infrastruktur, insbesondere der Universität zu Verus, die nach wie vor einen hohen intellektuellen Status auf Vulkan sowie in der Föderation besitzt. Aufgrund des bisherigen Vorgehens des Dominions im Kontext weiterer besetzter Planeten ist von einer Zerstörung wichtiger Gebäude nur bei einem taktischen Vorteil auszugehen. Dennoch ist der Anteil in Mitleidenschaft gezogener Gebäude nach Schätzungen durch qualifizierte Personen hoch.
31.3.2374: Einsatzbeginn der USS Exeter NCC 76988. Die erste Mission beordert die Exeter an den Rand eines taktisch zur Zeit wenig relevanten Sektor zwecks Grenzpatroullie. Aus technischer Sicht schätze ich das Schiff als technisch hochwertiges System ein. Alle Systeme arbeiten innerhalb normaler Parameter, umfangreiche technische Rekonfigurationen sind zur Zeit nicht notwendig. Das technische Team arbeitet ebenfalls effizient zusammen. Lt. (jg.) Eljas Tohkinen integrierte sich zufriedenstellend in die bestehende Kommandokette der technischen Abteilung. Aus Sicht der Arbeitsintensität gestaltet sich die derzeitige Missionsphase als gering. Trotz der zur Verfügung stehenden Ressourcen verzichte ich zur Zeit auf eine intensivere Arbeit am Quantenslipstreamprojekt, da ich davon ausgehe, zur Zeit keine relevanten Fortschritte erzielen zu können. Mir wird ein Quartier auf Deck 4 zugeteilt. Im selben Raum sind Petty Officer Steven Castle und Petty Officer Rohan Lucas Torka untergebracht.
12.4.2374: Ich kontaktiere meinen Mentor, der sich seit dem Angriff auf Verus III auf Vulkan aufhält. Ich bitte ihn um Unterstützung bezüglich der Kontrolle meiner kontakttelepathischen Fähigkeiten, die sich im Laufe der bisherigen Zusammenarbeit mit Mitgliedern anderer Spezies als hinderlich herausstellten. Ausschlaggebendes Beispiel dafür war eine Gratulation durch Lt.Cmdr. Terron anlässlich meiner Beförderung zum Petty Officer 1st class. Mein Mentor nennt mir eine Anzahl meditativer Übungen, die ich im Laufe der nächsten Tage durchzuführen gedenke. Einige Übungen beinhalten auf die Handinnenflächen beschränkten Körperkontakt zu einer humanoiden Spezies. Ich wähle Petty Officer Steven Castle als an dieser Übung beteiligte Person. Bei ihm handelt es sich um die zeitlich am längsten mit mir bekannte Person an Bord der Exeter, die bereits in der Vergangenheit fortgeschrittene Diskretion bezüglich persönlicher Angelegenheiten bewiesen hat. Die Übungen führen zu einer genauen Lokalisierung der semitelepathischen Fähigkeit und zur Feststellung der Eigenschaft dieser. Nach Aussage meines Mentors kann diese Kenntnis zu einer gezielten Kontrolle führen.
17.4.2374: Auf dem Holodeck führe ich die ersten meditativen Übungen durch, um das Wesen der Fähigkeit, bei körperlichem Kontakt eine geistige Verbindung herstellen zu können, ergründen zu können.
23.4.2374: Die gemeinsame Nutzung des selben Quartiers mit Petty Officer Rokan Lucas Torka gestaltet sich als problematisch. In den vergangenen Wochen war er nicht in der Lage, seine persönlichen Gegenstände an dafür geeigneten Positionen unterzubringen. Statt dessen positioniert er abzulegende Gebilde zunehmend auch mit hoher Geschwindigkeit an scheinbar zufällig ausgewählten Lokalitäten im Quartier. Meiner intensiven Bitte, dies zu unterlassen, wurde nicht Folge geleistet. Im Gegensatz dazu gestaltet sich die Zusammenarbeit in unserer Funktion als Techniker als zufriedenstellend.
29.4.2374: Petty Officer Rohan Lucas Torka äußerte sich zum wiederholten Mal negativ über sein geschmackliches Empfinden beim Verzehr von durch Replikatoren zubereitete Nahrung. In Folge dessen bereitete er heute erstmals die Mahlzeit zu Beginn des Tages auf einer Kochplatte im gemeinsam bewohnten Quartier zu. Dies führte zu einer erheblichen Geruchsbelästigung aufgrund der zur Zubereitung verwendeten Inhaltsstoffe. Seiner Ankündigung zufolge wird eine derartige Nahrungszubereitung ab diesem Zeitpunkt regelmäßig stattfinden.
1.5.2374: Weitere Meditationsübungen waren erfolgreich.
7.5.2374: Anlässlich einer kulturellen Darbietung erkunde ich ab heute die Möglichkeit, durch ein Gerät akustisch Töne zu einem mathematischen Muster zu kombinieren und dadurch möglicherweise meditative Übungen effizienter zu gestalten.
12.5.2374: Die kommunikative Zusammenkunft mit dem Ziel des Wissenserwerbs und Austauschs gestaltete sich als effektive Möglichkeit, weitere Informationen über relevante Themen zu den Schiffssystemen der USS Exeter NCC 76988 zu erwerben, die bei künftigen Aufgaben im Rahmen meiner Funktion als Techniker zum Einsatz kommen werden, was als Lehrgegenstand der Zusammenkunft bezeichnet worden ist. Aufgrund der Zusammenkunft war es mir nicht möglich, den Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums der eigenständigen von der Gebärwirtin losgelösten Existenz des Wirtskörpers außerhalb der Geburtsumgebung im Kontext des interstellaren Raumes des Petty Officer Adrian Kaleb beizuwohnen. Ich übermittelte eine entsprechende Botschaft per Subraum.
17.5.2374: Erneut gestaltet sich die Benutzung des gemeinsamen Quartiers mit Petty Officer Rohan Lucas Torka als problematisch. Aufgrund von Nahrungsmittelresten, die im Rahmen der Zubereitung der Frühstücksmahlzeit entstanden und auf die von mir benutzte Schlafgelegenheit ausgelagert wurden, war es mir nicht möglich, meine mehrstündige Ruhephase liegend dort zu verbringen.
25.5.2374: Nach der erfolgreichen Absolvierung mehrerer Meditationsübungen schloss ich heute die Phase der genauen Erkennung der Fähigkeit ab. Da das genaue Wesen und die Position dieser Fähigkeit nun als bekannt definiert werden kann, vermag ich ab jetzt, möglichst präzise Kontrolle über berührungsempfindliche Aktionen durchführen zu können. Im Rahmen der meditativen Übungen bat ich Petty Officer Steven Castle der Übung beizuwohnen. Der herbeigeführte Körperkontakt unserer Handinnenflächen, der bei vielen humanoiden Spezies als Begrüßungsritual durchgeführt wird führte nach erfolgreicher Abschirmung zu keinerlei unbeabsichtigtem telepathischen Schattenbild. Die von meinem Mentor vorgeschlagenen Rituale können demnach hiermit als erfolgreich eingestuft werden. Möglicherweise werden sich die Erkenntnisse meinerseits als wertvoll erweisen, wenn ich Petty Officer Enomis Rendlim wie gewünscht assistiere, einige ihrer emotionalen Eigenschaften kontrollieren zu können. Dennoch stellte ich bei im Anschluss durchgeführten Wiederholungen fest, dass ein Erfolg der Abschirmung nicht mit Sicherheit gegeben ist. Demnach werde ich körperlichen Kontakt auf notwendige Situationen beschränken und auch hier nicht ohne eine vorherige Konzentrationsphase den Kontakt herstellen können. Dennoch erachte ich die Erlangung dieser Fähigkeit als sinnvoll, um eine Anpassung im Kontext der Zusammenarbeit mit Mitgliedern anderer Spezies herbeiführen zu können, ohne dadurch eine Aufgabe eigener kultureller Werte erwirken zu müssen.
27.5.2374: In mehreren relevanten Datenbanken begann ich heute die Suche nach einem geeigneten Instrument zur Erzeugung auditiver Wellen, die nach einem mathematischen Muster angeordnet werden. Hierbei selektiere ich nach den Kriterien "Herstellbarkeit", "motorische Anforderung zur Bedienung des Gerätes" sowie "Größe des erzeugten Instruments"
4.6.2374: Erneut stellt sich die Verwendung eines gemeinsamen Quartiers mit Petty Officer Rohan Lucas Torka als problematisch dar. Erneut waren benutzte Bekleidungsstücke, die auf meiner Schlafgelegenheit abgelegt wurden, Anlass einer nicht durch mich provozierten verbalen Auseinandersetzung. Bei einer gleichbleibenden Intensität der Auseinandersetzungen werde ich weitere Schritte gegen das Verhalten von Petty Officer Rohan Lucas Torka einzuleiten gesuchen. Dennoch gestaltet sich die dienstliche Zusammenarbeit als einfacher. Grundsätzlich ist von einer Trennung privater und dienstlicher Belange auszugehen. Aufgrund der tiefen emotionalen Beweggründe kann eine solche Trennung bei Officer Torka jedoch nicht vorrausgesetzt werden.
24.6.2374: Der Antrag zur Aufnahme eines Forschungsprojektes am Quantenslipstreamantrieb wird heute bei Cmdr. Terron eingereicht. Falls die dienstliche Zeiteinteilung Toleranzen gestattet, werde ich in der kommenden Zeitperiode weitere Forschungen anstellen.
30.6.2374: Für die wahrscheinliche Möglichkeit einer Genehmigung des Forschungsantrags habe ich heute alle relevanten Daten zusammengetragen. Diese Daten werden als Grundlage der zu leistenden Forschungsarbeit dienen.
4.7.2374: Nach einer weiteren Konsultation relevanter Datenbanken fiel die Entscheidung zum Bau eines Schallwellen erzeugenden Musikinstruments heute zugunsten der vulkanischen Lyra. Die weiteren Schritte werden eine Kollektierung relevanter Baudetails, technischer Datenpläne und Fertigungsanweisungen sein. Meinen Forschungen entsprechend sind mehrere Versionen der vulkanischen Lyra bekannt. Ich favorisiere eine traditionelle Variante des Instruments, die ohne elektronische Komponenten klangerzeugend wirkt. Von diesem Modell existieren nur originale Aufzeichnungen in vulkanischer Sprache. Aufgrund molekularer Abweichungen im Material ist es nicht zulässig, das Instrument oder Materialien für die Herstellung durch Replizierung zu erstellen. Demzufolge ist nur eine manufakturelle Produktion nötig.
15.7.2374: Die Zubereitung eines Frühstücks durch Petty Officer Rohan Lucas Torka führte heute zu einer Aktivierung der Sicherheitskraftfelder im gemeinsam bewohnten Quartier. Während der Zubereitung der als takerlanische Eier bekannten Speise wurde Officer Torka durch eine einkommende Nachricht seines Bruders abgelenkt und ignorierte die weitere Zubereitung der Speise, deren Molekülen daraufhin sämtliche Flüssigkeit entzogen wurde, was eine rauchartige Aggregatszustandsänderung zur Folge hatte, die ihrerseits zu einer Aktivierung der entsprechenden Notfallprozeduren führte. Eine erneute Kontamination meiner Dienstkleidung durch Gerüche der übermäßig stark erhitzen Speise konnte nicht vermieden werden. Ich werde an geeigneter Stelle Beschwerde gegen Petty Officer Rohan Lucas Torka einlegen.
22.7.2374: Der bisherige leitende Chefingenieur Lt. Franz Mersdonk wird auf die USS Majestic versetzt. Seine Position an Bord der USS Exeter NCC 76988 wird durch Lt. (jg.) Eljas Tohkinen besetzt. Aufgrund der bisherigen Zusammenarbeit sind durch diese personelle Änderung keine Komplikationen zu vermuten. Im Rahmen einer Feierlichkeit anlässlich der Beförderung von Lt. Franz Mersdonk zu Lt.Cmdr. Franz Mersdonk, bei der das technische Personal der Exeter anwesend war, wurde er verabschiedet. Lt.Cmdr. Mersdonk sicherte zu, durch regelmäßige Transmissionen einen Kontakt zum technischen Personal aufrecht zu erhalten.
23.7.2374: Lt. (jg.) Eljas Tohkinen wird zur Sternenbasis 375 beordert, um technische Unterstützung bei der Rekonfiguration eines Schildgittersystems zu leisten. Er übergibt mir als ranghöchstem Unteroffizier die leitende Funktion im Maschinenraum. Dieser Zustand wird anhalten, bis entweder Lt. Tohkinen zurückkehrt oder das neue Personal der USS Exeter NCC 76988, darunter ein Techniker Ens. Frank Parker eintrifft, der dann die leitende Position im Maschinenraum übernehmen wird.
23.7.2374, Nachtrag: Ich habe die Personalakte von Ens. Frank Parker angefordert, um die Führungsqualität sowie die technische Qualifikation zu studieren. Über letztere konnte ich leider keine genauen Kenntnisse erlangen. Sein persönlicher Lebenslauf ist nicht kongruent mit meinen persönlich definierten Vorraussetzungen für einen Offizier in leitender Position. Sein erster Aufnahmetest an der Sternenflottenakademie scheiterte, weiterhin beinhaltet seine Akte einen offiziellen Verweis, der nicht näher definiert ist. Zudem ist ein Austritt aus der Sternenflotte für einen Zeitraum von vier Jahren verzeichnet, der mit der Versetzung auf die USS Exeter NCC 76988 endet. Ich werde persönliche Nachfragen diesbezüglich einleiten. Persönlich halte ich die Entscheidung für fragwürdig, Offiziere, die nicht im Dienst der Sternenflotte stehen, zu reaktivieren und in leitender Funktion einzusetzen.
25.07.2374: Der Dienst im Rahmen der neu eingeteilten Alpha 1-Schicht gestaltete sich als weitgehend ereignislos. Eine Analyse der Systemvorfälle am gestrigen Tag ergab keine Ergebnisse, wonach davon auszugehen ist, dass es sich um eine bauteilvarianzenabhängige Fehlfunktion handelte. Im Anschluss an meinen Dienst hielt ich mich im Bereich der Offiziersmesse auf, was eine Konversation mit Petty Officer Steven Castle zur Folge hatte. Eine anschließende Visitation im Maschinenraum führte zu einer Konversation mit Petty Officer Torka, der seine dienstfreie Zeit im Maschinenraum verbrachte. Trotz fehlender persönlicher Kompetenz muss Petty Officer Torka als engagiert und leistungsfähig eingestuft werden.
Während meines Aufenthaltes im Maschinenraum ergaben sich Komplikationen mit der Lebenserhaltung auf zwei Decks, was zu einer kontinuierlichen Erhöhung der Raumtemperatur führte. Noch während das Problem analysiert wurde, trat Ens. Frank Parker seinen Dienst als leitender Offizier im technischen Bereich an. Gemäß Protokoll übergab ich die Leitung dieses Funktionsbereichs an Ens. Frank Parker. Weiteren Analysen zufolge konnte die technische Fehlfunktion der Lebenserhaltung durch nicht näher spezifizierte Probleme der Energieversorgung erklärt werden. Alle Abteilungsleiter sowie deren Stellvertreter wurden zu einer Besprechung gerufen, an der ich als zweitranghöchstes Crewmitglied des Bereichs Technik teilnahm. Cpt. Sergej Starkov informierte über eine anstehende Mission, mit der die USS Exeter beauftragt wurde. Der Einsatzbefehl war meiner Einschätzung zufolge unklar formuliert und wies einen exorbitant großen Spielraum für die relevanten Missionsziele auf. Missionsziel war die Anbordnahme mit folgender Untersuchung von Fragmenten eines Trümmerfeldes, dessen Position von einem Sternenflottenschiff mit der Aufgabe zur Aufklärung weiter Regionen des Weltraums mehrere Lichtjahre in einer von cardassianischen Truppen besetzten Weltraumregion geortet worden war. Die weiteren Ziele der Mission wurden in das Ermessen der führenden Offiziere der USS Exeter NCC 76988 gelegt. Meine zentrale Fragestellung definierte sich als die der Zweckmäßigkeit der Sammlung zerstörter Schiffsfragmente bei einer immensen Gefährdung der Besatzung und des Schiffes aufgrund der Position des Trümmerfeldes. Fragen meinerseits nach den Beweggründen einer solchen Mission wurden von den leitenden Offizieren bis zu einem gewissen Grad beantwortet, an dem eine zunehmende Intensität der Stimmintonation auf eine zu intensive Befragung nach den weiteren Missionszielen schließen ließ. Persönlich begründete sich die intensive Befragung auf die Vorfälle der Geiselbefreiung der Isabella Williams, bei der meine nachträglichen Überlegungen ergaben, dass bei dieser Mission eine intensivere und kritische Befragung nach den Missionszielen anzuraten gewesen wäre.
In Abstimmung mit der Operations sowie der Wissenschaft erarbeitete die technische Abteilung einen Suchalgorithmus, mit dem eine Sonde programmiert werden soll, die möglichst schnell einen Sucherfolg im feindlichen Gebiet ermöglichen soll. Als Parameter schlug ich zunächst (1) die Suche nach Überlebenden, (2) einen Scan nach für Speichermedien benutzten Materialien sowie (3) die Analyse der Materialien der Trümmer vor. Während des dritten Schritts sollte das Scanergebnis mit der Datenbank der beim Bau von Sternenflottenschiffen verwendeten Materialien abgeglichen werden, was eine Identifizierung von fremden Komponenten oder möglicherweise unbekannten Technologien ermöglichen sollte. Die vorgeschlagenen Modifikationen wurden in die Sonde programmiert und stellen sich beim Einsatz als praktikabel heraus, nachdem die USS Exeter NCC 76988 die Grenze der Föderation unbemerkt passiert und das Trümmerfeld erreicht hat. Es wurde eine Anzahl Datenspeichermodule gefunden, die im Anschluss in der wissenschaftlichen Abteilung analysiert und entschlüsselt wurden. Aufgrund der aktuellen Einsatzsituation im feindlichen Gebiet wurde der Behebung der technischen Probleme der Lebenserhaltung eine hohe Priorität zugeordnet. Diagnosen von Ens. Frank Parker ergaben, dass die Fehlfunktionen durch verunreinigtes Deuterium entstanden sind, das durch Verschmutzung die relevanten Systeme beeinträchtigt hat. Ich unterrichtete Ens. Parker von den Systemproblemen der letzten Woche und untersuchte den Schaden auf eine mögliche Parallele zum derzeitigen Problem. Es war mir möglich, eine Neutrinoverunreinigung zu diagnostizieren, die möglicherweise auf unbekannte Art Auslöser für die Systemfehlfunktionen sein könnte. Zunächst wurde der entsprechende Deuteriumtank vom System getrennt, um eine weitere Kontamination zu vermeiden. Durch das fehlende Deuteriumvolumen ist mit einer taktischen Leistungseinschränkung von 12,5% zu rechnen. Durch eine systemübergreifende Analyse von Petty Officer Patrick-Fitzgerald O'Kenner war eine genaue Definition des Problems möglich. Die Neutrino-Verunreinigung der Deuteriumvorräte führte zu einer Kontamination der bioneuralen Schaltkreise, die daraufhin in ihrer Funktion eingeschränkt Fehlberechnungen produzierten und auf diese Weise die relevanten Systemprobleme verursachten.
Mit Petty Officer Rokan Lucas Torka war es mir möglich, die beschädigten bioneuralen Schaltkreise gegen funktionsfähige Gelpacks zu ersetzen. Aufgrund der Materialzuteilung verfügte die USS Exeter NCC 76988 zum Zeitpunkt lediglich über zwei Gelpacks, die für Ersatzzwecke eingesetzt werden konnten. Um eine Beeinflussung weiterer Systeme zu verhindern, ersetzten wir die betroffenen Schaltkreise durch ein Datenkonvertierungsinterface, dass zur Aufnahme isolinearer Speicher- und Prozessormodule fähig ist. Auf diese Weise konnten die betroffenen Systeme, bei denen es sich hauptsächlich um die vordere Shuttlerampe handelte, vorrübergehend funktionsfähig gehalten werden. Eine Analyse der betroffenen bioneuralen Gelpacks, die nach Absprache mit Lt. (jg.) Arthur Mulligan in der wissenschaftlichen Abteilung durchgeführt werden sollte, wurde von Lt. (jg.) Silok nur nach einer zeitlichen Verzögerung vorgenommen, an deren Anschluss eine Analyse weiterer Gelpacks von Lt.Cmdr. Terron Jarvis abgelehnt wurde. Dieser Vorfall wurde Lt. Mulligan berichtet. Im Laufe der Reparaturen der beschädigten Systeme konnten die betreffenden Speicherelemente entschlüsselt werden. Im Anschluss wurde eine weitere Besprechung initiiert, zu der die stellvertretenden Abteilungsleiter nicht geladen wurden. Aufgrund der fortgeschrittenen temporalen Variable und der bereits in einem kurzen Intervall beginnenden Dienstzeit, die mit einer vierstündigen Dienstverrichtung auf der Brücke beginnt, entschloss ich mich zu einer mehrstündigen Ruhepause. Eine Information des technischen Personals durch den Abteilungsleiter Ens. Parker die Ergebnisse der zweiten Führungsbesprechung betreffend blieb leider aus. Petty Officer Castle informierte mich im Anschluss über den aktuellen Missionsstatus. Demnach haben die entschlüsselten Daten ihren Ursprung in einem Computerspeicher eines Raumschiffes mit der Kennzeichnung USS Yoshima und stellen mehrere Logbucheinträge der Crew dar, deren Aufgabe es war, speziell ausgebildete taktische Offiziere im cardassianischen System abzusetzen. Diese sollten dort verbleiben und einen Stützpunkt für weitere Operationen errichten. Im Rahmen dieser Mission scheint das benannte Schiff zerstört worden zu sein. Der geschilderte Vorgang liegt acht Jahre in der Vergangenheit. Im Rahmen der Besprechung wurde beschlossen, die aus 25 Personen mit spezieller taktischer Ausbildung bestehende, auf einem Planeten abgesetzte, Gruppe zu lokalisieren und zu retten. Offensichtlich kamen drei Systeme mit je mehreren Planeten für eine Absetzung der Gruppe in Frage. Zwei der Systeme sollen am folgenden Tag durch Aussenteams mit Shuttlen aufgesucht werden während das dritte System durch die USS Exeter NCC 76988 aufgesucht wird. Seiner Information zufolge wurde Petty Officer Steven Castle einem Aussenteam unter der Leitung von Lt.Cmdr. Stafford zugeteilt. Das Risiko der näheren Untersuchung dieser Aktion wurde vom leitenden Personal als vertretbar eingestuft.
26.7.2374: Aufgrund der nur kurzen Ruheperiode war es mir nicht möglich, selbige in einem zeitlichen Rahmen zu beenden, der es gestattet hätte, die routinemäßigen Vorgänge vor Beginn des Dienstes durchzuführen. Kurz vor Beginn des Brückendienstes überprüfte ich die technischen Spezifikationen des Runabouts, in welchem ein Personalmodul platziert wurde. Ich konnte Petty Officer David Drinkmann die technische Abnahme bestätigen. Im Anschluss versah ich zunächst einen vierstündigen Dienst auf der Brücke, während dessen die drei Systeme besucht wurden, die als mögliche Absturzstelle der Gruppe mit spezieller taktischer Ausbildung gelten. Das erste System wurde durch ein Shuttle von Cmdr. O'Reardon und einigen Crewmitgliedern untersucht, das zweite System wurde von Lt.Cmdr. Stafford mit einem Team untersucht, in dass auch Petty Officer Steven Castle eingeteilt wurde. Nach dem Start der beiden Teams begab sich die USS Exeter NCC 76988 zum dritten relevanten System, in dem nach der Ankunft drei Planeten von Lt. (jg.) Silok als mögliche Planeten mit einer erhöhten Überlebenswahrscheinlichkeit eingestuft und intensiver gescannt wurden. Im Rahmen dieser Untersuchung ergab sich einer der Planeten als mögliche Notlandestelle der Gruppe mit spezieller taktischer Ausbildung und wurde von einem Außenteam bestehend aus Cpt. Starkov, Lt. (jg.) Silok, Ens. Frank Parker und Crwm Kaivar Pelothel näher examiniert, jedoch nicht als Notlandestelle definiert.
Anmerkung: Die Einteilung des Außenteams war erst zum Zeitpunkt der Rückkehr klar definiert. Weder wurde eine eindeutige Personalliste vor Missionsbeginn noch ein Transporterlogbuch gespeichert. Im Anschluss der Untersuchungen wurde das System als Ziel gesetzt, in dem Lt.Cmdr. Stafford mit seinem Team ausgesetzt wurde. Im Verlauf der Rückreise agierten zwei cardassianische Schiffe gegen uns, die die Anwesenheit der USS Exeter NCC 76988 im durch sie beanspruchten Raum entdeckt hatten. Um eine Übertragung der Information der Anwesenheit der USS Exeter NCC 76988 zu verhindern, mussten beide als feindlich eingestuften Schiffe ausser Gefecht gesetzt werden. Im Rahmen der feindlichen Konfrontation kam es zu einer Kollision eines cardassianischen Kriegsschiffes mit der Exeter, was eine Zerstörung des vorderen Shuttledecks zur Folge hatte. Während der Ankunft im System, in dem Lt.Cmdr. Stafford mit seinem Team abgesetzt wurde erfuhren wir von einem Absturz des Runabouts auf einem Planeten, der durch eine explodierte Plasmaleitung ausgelöst wurde. Im Rahmen der technischen Abnahme des Shuttles konnten keine technischen Störungen oder Materialprobleme an der betreffenden Plasmaleitung identifiziert werden. Der weiteren Information zu Folge wurde das Außenteam auf dem Planeten von Lt.Cmdr. Stafford getrennt, der ohne weitere Unterstützung vier Überlebende der ursprünglich fünfundzwanzig Mitglieder der Gruppe mit spezieller taktischer Ausbildung ausfindig machen konnte. Die Gruppe hatte während der vergangenen acht Jahre auf dem Planeten gelebt und dort Maßnahmen eingeleitet, eine funktionsfähige Infrastruktur einzurichten. Weiteren Informationen zufolge wurde die Gruppe vor einem kurzen Zeitpunkt mit einem tödlich wirkenden biologischen Erreger infiziert, der als biologisches Kampfmittel der Cardassianer eingesetzt und im Rahmen des Ökosystems des Planeten, auf dem die Gruppe mit spezieller taktischer Ausbildung notgelandet war, getestet werden sollte. Durch den Kontakt des Außenteams der USS Exeter NCC 76988 ist auch von einer Infektion der Crewmitglieder auszugehen. Unter erhöhten Quarantänebedingungen wurde das Team sowie die Überlebenden der Gruppe mit spezieller taktischer Ausbildung in die Wissenschafts- und Krankenstation gebeamt, wo innerhalb kürzester Zeit ein Impfstoff entwickelt werden sollte.
Um im Rahmen der akut drohenden Kampfhandlungen einen Ausfall der Quarantänekraftfelder und eine damit zwangsläufig folgende Infektion der gesamten Besatzung der USS Exeter NCC 76988 zu verhindern, leiteten Ens. Frank Parker und ich die EPS-Systeme des nicht mehr zur Verfügung stehenden Shuttledecks in die relevanten Quarantänekraftfelder um. Durch die Zerstörung des Shuttledecks insbesondere der Hangartür war auch eine Abholung des Shuttles mit der Besatzung unter der Leitung von Cmdr. O'Reardon nicht möglich. Dennoch wurde das Shuttle inklusive der Besatzung durch einen mir nicht im Detail bekannten Vorgang durchgeführt. Anmerkung: Aufgrund der personellen Situation wurde die Dienstzeit der Alpha 1-Schicht verdoppelt. Weiterhin stellte sich die teilweise Zerstörung des vorderen Schiffsrumpfes infolge der Kollision mit dem cardassianischen Kriegsschiff als Gefahr für die Schiffsintegrität dar, da während des Warpflugs ablösende Trümmerteile den Deflektor beschädigen und somit das zur Erhaltung des Warpflugs notwendige Deflektorfeld zusammenbrechen könnte. Ens. Frank Parker ordnete eine gezielte Detonation der betreffenden Sektionen des Schiffes an, um die gefährdenden Trümmer zu entfernen. Petty Officer Rokan Lucas Torka überwachte und initiierte im Anschluss die Sprengung der Sektion und koordinierte gleichfalls den leichten Rückwärtsflug, um die relevanten Trümmer in entgegengesetzter Richtung zu entfernen. Das Verfahren kann als erfolgreich eingestuft werden. Im Rahmen der stärkeren Erschütterungen des Schiffes kollidierte meine Schulter mit einem Schott und konnte nicht mehr in der gewohnten Weise bewegt werden. Da das gesamte medizinische Personal im Rahmen der Quarantänemaßnahmen unabkömmlich war, suchte ich den kommandieren Offizier auf um mich nach einem diensthabenden medizinischen Notfallteam zu erkundigen. Da offensichtlich alle qualifizierten Crewmitglieder in die Findung des Impfstoffes involviert waren, nahm Cpt. Starkov die Reponierung meines Schultergelenks auf der Hauptbrücke der USS Exeter NCC 76988 lokalisiert selbst vor. Im Rahmen einer vorherigen Examination des Gelenks kam es zu einem erhöhten Körperkontakt zwischen Cpt. Starkov und mir, der auf Cpt. Starkovs Finger und meine luxierte Schulter lokalisiert war. Ich schätze diesen Zeitpunkt als sinnvoll ein, die erlernten Techniken zur Unterdrückung eines mentalen Schattenbildes anzuwenden. Aufgrund der extremen Situation und dem langanhaltenden Kontakt, der sich zur Reponierung des Arm auf den gesamten Arm ausweitete und somit eine enorme Konzentration forderte, war es mit nicht möglich, das Schmerzempfinden im Augenblick der Reponierung des Schultergelenks zu unterdrücken, was zu einem mäßig lauten Schrei meinerseits führte. Dieses als Emotion in einer Extremsituation anzurechnende Verhalten führte zu einer Situation, der ausgesetzt zu sein sich für mich als unbefriedigend darstellte was zu einem sofortigen Verlassen der Brücke nach einer entsprechenden Dienstfreistellung durch Cpt. Starkov führte. Ich nutzte die folgende Zeit für eine Übung auf dem Holodeck, die meine extreme Belastung minimieren sollte.
Im Anschluss erkundigte ich mich bei Cpt. Starkov nach dem Gesundheitszustand von Petty Officer Steven Castle. Seiner Aussage zufolge ist er ebenfalls durch den Virus infiziert worden und leidet unter den Symptomen der Krankheit. In Bezug zum extrem schlechten Gesundheitszustand von Lt.Cmdr. Stafford ist nicht von einer Genesung auszugehen. Die Wahrscheinlichkeit für den Tod von Steven Castle liegt meiner Einschätzung nach zur Zeit bei 76,8 Prozent. Demnach ist bei gleichbleibenden Bedingungen nach dem Lebensende von Sovek und Vekor vom Tod einer weiteren Person aus meinem persönlichen Umfeld auszugehen. Im Anschluss meiner Befragung des Captains folgte ich der Einladung von Lt. (jg.) Vinzenz Lloyd das strategische Spiel Schach mit ihm zu bestreiten, dessen Regeln mir jedoch nur in den Grundzügen vertraut sind. Meiner Erwartung zufolge gestaltete sich der Spielverlauf zunächst zu gunsten Vinzenz Lloyds, bis sich mir die taktischen Feinheiten des Spiels offenbarten. Der taktische Verlust einiger wichtiger Spielfiguren war jedoch nicht mehr auszugleichen und führte so zu einem Unterliegen meinerseits. Eine Widerholung eines solchen Spiels ist jedoch geplant. Im Anschluss zog ich mich in das Arboretum zurück um hier Meditationübungen zu absolvieren. In dieser Zeit ereigneten sich einige weitere für den Missionsverlauf relevante Ereignisse. Hauptsächlich konnte nach umfangreichen Tests ein geeigneter Impfstoff gegen den Erreger gefunden werden, der von den cardassianischen Truppen zur biologischen Bekämpfung der feindlich eingestuften Streitkräfte getestet werden sollte. Gleichzeitig konnte offensichtlich eine geeignete Matrix für den Biofilter des Transporters entwickelt werden. Folge der aufgeführten Aktionen war, dass entgegen meiner Einschätzungen, die nicht vom Überleben der betroffenen Crewmitglieder ausgingen, alle infizierten Personen die Infektion im Rahmen der Toleranzen unversehrt überstanden haben. Die Wirkung des zur Anwendung gekommenen Impfstoffes schwächte die Personen, denen selbiges injiziert wurde erheblich. Bei Lt. (jg.) Silok führte der Impfstoff gleichfalls zu einem Verlust seiner Fähigkeit, Kontrolle über seine emotionalen Zustände behalten zu können. In folge dessen wurde meine Anfrage bezüglich seines Gesundheitszustands durch eine emotional motivierte Antwort beantwortet, die in dieser Form unerwartet aufgetreten war. Während des Abendessens wurde ich Zeuge weiterer Zustände, bei denen Lt. (jg.) Silok keine Kontrolle über seine emotionalen Empfindungen zu haben schien. Aufgrund der Tatsache, das es sich bei einem solchen Zustand um eine nur für einen Vulkanier verständliche Situation handelt, ging ich nach einer Bewertung relevanter Parameter von einer nicht vorhandenen Kompetenz bei der Behandlung solcher Zustände bei dem Personal der Counseling-Abteilung der USS Exeter NCC 76988 aus. In einem persönlichen Gespräch mit Counselor Caylan bot ich nachhaltig Unterstützung an, falls im Rahmen der Behandlung Fragen bezüglich bestimmter Medikationen oder Anwendungen auftreten könnten, die sich aufgrund der Besonderheiten der vulkanischen Spezies auftun könnten.
Ebenfalls im Verlauf der dienstfreien Zeit ereignete sich ein Gespräch mit Ens. Ian Masterson über den hygienischen Zustand des von Petty Officer Torka, Petty Officer Castle und mir bewohnten Quartiers. Nach kurzer Rücksprache initiierte Ens. Ian Masterson eine Kontrolle des Quartierbereichs. Aufgrund der nur kurzen Ruheperiode, die rechtzeitig zu Beenden mir nicht möglich war und somit zu einem Ausbleiben der routinemäßigen Vorgänge vor Beginn des Dienstes mit sich führte, führte die Kontrolle des Quartierbereichs nach einer Entfernung der Nahrungsreste auch zu einer negativen Bewertung meiner Schlafgelegenheit, die sich nicht in einem ordnungsgemäßen Zustand befand. Ein anschließendes Antreten der gesamten Crew kann als Abschlussbriefing der Mission bezeichnet werden. Cpt. Sergej Starkov stellte den Erfolg der Mission fest. Im Rahmen des Auftrags, die Trümmer eines möglichen Schiffes der Sternenflotte zu analysieren, konnte eine seit acht Jahren vermisste Gruppe mit spezieller taktischer Ausbildung lokalisiert und gerettet werden, wobei von den ursprünglichen fünfundzwanzig Mitgliedern der Gruppe vier überlebten. Im weiteren konnte ein möglicherweise zeitnah zur Anwendung gekommener biologischer Erreger, der als Kampfstoff eingesetzt werden sollte unschädlich gemacht werden und so eine Anwendung verhindert werden. Cpt. Starkov übermittelte einen ausdrücklichen Dank des Kommandos der Sternenflotte. Gleichzeitig informierte Cpt. Sarkov über die bevorstehende weitere Mission. Im nahegelegenen Coridan-System sei es zu einer Schlacht gekommen, in das die USS Exeter NCC 76988 zur Unterstützung berufen wurde. Im weiteren konzentrierte sich die Arbeit während des Abends auf die Vorbereitung der effektiven Beseitigung möglicher Schäden durch einen Angriff feindlicher Streitkräfte. In Zusammenarbeit mit den Abteilungen Operations und Taktik entwickelte die technische Abteilung ein Notfallverfahren, bei dem zusätzliche Energie durch die Abschaltung aller Notfallsysteme zur Verfügung gestellt werden kann. Im Rahmen dieses Verfahren werden sämtliche Notfall-Fluchtkapseln sowie die Notfalltransporter deaktiviert. Unmittelbar nach Beginn des Angriffes wurde ich durch eine Explosion in einer Plasmaleitung beschädigt und verlor das Bewusstsein. Nach nachträglicher Information fand ein Notfalltransport in die Krankenstation mit anschließender Behandlung aufgrund akuter Plasmaverbrennungen statt. Der Angriff konnte meiner Information zu Folge für die Streitkräfte der Sternenflotte erfolgreich beendet werden, wobei jedoch durch die feindlichen Truppen das Ziel, eine wichtige Mine die der Förderung von Dilithiumkristallen dient, zu zerstören erreicht wurde. Im Laufe des Abends war mein Körper wieder in der Lage, ein Bewusstsein herzustellen. Nach Information durch die behandelnde Ärztin Lt.Cmdr. Duboit handele es sich um mittelschwere Verbrennungen im Bereich des Gesichts, die medizinisch versorgt werden konnten. Auf eigenen Antrag konnte ich die medizinische Station verlassen um den internen Nachbesprechungen in der Offiziersmesse folgen zu können. Aufgrund der massiven optischen Veränderung in meinem Gesichtsbereich wurde ich mehrfach aufgefordert, Informationen über meinen gesundheitlichen Status zu geben. Unter anderem informierte sich Cmdr. Michael O'Reardon über meinen Zustand und zeigte sich irritiert über die Farbe der Wunden, die sich in meinem Gesicht im Rahmen der Plasmaleitungsexplosion gebildet hatten. Aufgrund meiner Analyse im Kontext zum Verhalten des Commanders extrapoliere ich temporär nicht vorhandenes Wissen über die Kupferbasis vulkanischen Blutes.
27.7.2374: Aufgrund der Reparatur- und Montagearbeiten im Bereich der Brücke, die durch ein technisches Team des Reparaturdocks, an der die USS Exeter NCC 76988 nach Beendigung der Kampfhandlungen angedockt hatte durchgeführt wurde, verspätete sich der Beginn der Alpha1-Schicht. Im Rahmen der weitestgehend ereignislosen Schicht konnte eine Ebene-1-Diagnose der beschädigten Systeme abgeschlossen werden. Ebenfalls konnte die Lösung des Problems der Verunreinigung im Deuteriumtank, die eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit der bioneuralen Schaltkreise mit sich brachte, initiiert werden. Eine detaillierte Abschlussbesprechung aller beteiligten Abteilungen ist für den 29.7.2374 geplant, im Rahmen dieser Besprechungen werden alle weiteren Details des Problems protokolliert werden. Im Anschluss trat die gesamte Crew im Bereich des Holodecks an um einer allgemeinen Abschlussbesprechung der Missionen beizuwohnen. Im Rahmen dieser wurden einige Crewmitglieder der USS Exeter NCC 76988 um den Betrag von einer bis mehrerer Rangstufen befördert. Weiterhin fanden personelle Umstrukturierungen statt im Rahmen derer drei personelle Führungspositionen dreier neu gebildeter Fluggruppen bestehend aus den Raumjägern der Valkyrie-Klasse besetzt wurden. Entgegen der nicht unbeachtlichen Wahrscheinlichkeit einer Beförderung von Petty Officer Steven Castle aufgrund mehrerer relevanter Parameter kam es nicht zu selbiger. Ein Gespräch mit Ens. Frank Parker konnte die genauen Beweggründe seines vierjährigen Austritts aus der Sternenflotte nicht klären. Der Grund für seinen mit dem Dienstbeginn an Bord der USS Exeter NCC 76988 beginnenden Wiedereintritt in die Sternenflotte begründete Ens. Frank Parker mit dem Tod seiner Frau durch cardassianische Streitkräfte. Entgegen der von mir geäußerten Vermutung handelt es ich bei seinem Wiedereintritt nicht um ein emotional auf dem Gefühl der Rache basierenden Handeln.