Storyline

Excalibur Con 2

Auszug aus dem Computerlogbuch U.S.S. Exeter & persönliche Logbucheinträge Cpt. Starkov

Sternzeit 51001.5
Die Exeter befindet sich auf dem Weg, den Kommandanten der 6. Flotte - Admiral Williams - zur Front nach Sternbasis 375 zu bringen. Aufgrund zugenommener Maquis-Aktivitäten hat der Admiral angeordnet, den Kurs entlang der Badlands geringfügig zu modifizieren. Dies gibt uns die Möglichkeit den ein oder anderen Maquis zu orten ohne einen zu schwerwiegenden Umweg zu riskieren und dürfte nur wenige Stunden kosten.

Pers. Logbuch Sergej Starkov
Gar nicht mal so einfach den Logbucheintrag so zu formulieren, daß es nicht direkt ersichtlich wird, daß wir nur deshalb den Kurs ändern um diesen Ferengi zu treffen. Sofern er sich überhaupt dort befindet. Manche würden wahrscheinlich behaupten wir greifen nach Strohhalmen aber unsere Möglichkeiten werden immer beschränkter. So krank dieser Mistkerl von O´Neill ist, er besitzt immer noch ein unglaubliches Geschick sich zu verstecken.

Sternzeit 51030.1
Wir sind am Quaratanebel mit einer Dominionflotte zusammengetroffen. Während uns die großen Kreuzer ignoriert haben, wurden wir von insg. 2 Verbänden kleinerer Jem´Hadar-Jäger angegriffen, von denen zwei letztendlich einen Kamikazekurs eingeschlagen hatten. Das Schiff wurde schwer beschädigt und wir waren gezwungen uns in den Nebel zurückzuziehen, wo uns die Jem´Hadar nicht folgten. Anhand der Detonationen durch den Kamikazeangriff besteht die Wahrscheinlichkeit, daß sie uns für vernichtet halten.

Pers. Logbuch
So drastisch falsch liegen die mal nicht damit. Wenn uns beide Jäger getroffen hätten, dann wären wir trotz Ablativpanzerung nur noch ein Haufen Partikel. Einen schlechteren Zeitpunkt konnte sich das Dominion wirklich nicht aussuchen. Aber noch sind wir nicht zerstört und ich habe auch nicht vor es so weit kommen zu lassen.

Nachtrag:
Um die Flotte zu warnen haben wir einen Runabout ausgesandt, da die Langstreckenkommunikation durch den Nebel blockiert wird. Laut Schadensberichten haben wir 34 Tote zu beklagen, darunter unseren 1. CONN-Offizier und die stellvertretende Sicherheitschefin. Die Besatzung des Runabout hat die Order nach der erfolgten Warnung nicht wieder in den Nebel zurückzukehren bis wir wieder selbstständig diesen verlassen.

Pers. Logbuch
Selbst wenn sie glauben uns erledigt zu haben, ich denke nicht, daß die Jem´Hadar nicht wenigstens ein oder zwei Schiffe noch für einige Zeit zurücklassen. Wir können nur hoffen, daß die drei Jungs denen zeigen wie Sternenflottenmitglieder fliegen können. Habe gerade erfahren, daß Ensign Jenkins wohl erst einmal ausfallen wird. Ich fürchte es war ein Fehler Drinkmann und Torwin mit dem Runabout zu schicken. Wenn sie nicht zurückkommen haben wir innerhalb kürzester Zeit 4 unserer fähigsten Piloten verloren.

Bin gerade von einem kleinen Rundgang zurück. Ich hasse es durch derart beschädigte Schiffe zu wandern, vor allem dann wenn es meine sind. Aber die Crew leistet wirklich hervorragende Arbeit und mit ein wenig Glück werden wir in wenigen Stunden diesen Nebel wieder verlassen können.

Sternzeit 51030.6
Wir haben wieder soviel Antriebskraft, daß es uns möglich war uns an den Rand des Nebels vorzutasten. Dort konnten wir den Runabout orten, welcher inzwischen wieder zu uns zurückgekehrt ist. Das Absetzen der Nachricht an die Flotte war offenbar erfolgreich. Näheres hierzu findet sich im Bericht von Ensign Drake.

Sternzeit 51030.8
Dank der herausragenden Leistung der gesamten Crew wurde das Schiff wieder in einen akzeptabelen Zustand versetzt, so daß wir unseren Kurs fortsetzen können.

Nachtrag:
Das Schiff wurde durch eine Explosion beschädigt. Offenbar handelte es sich um eine Mine, welche technisch vergleichbar mit den bekannten Landminen namens ´Houdini´ ist, welche das Dominion einsetzt. Unsere Schilde haben die Mine nicht als Bedrohung erkannt. Bei der Explosion kam unsere stellvertretende Chefmedizinerin ums Leben und der erste Offizier wurde schwer verletzt. Ensign Silok und sein Team arbeiten daran uns eine Möglichkeit zu eröffnen, wie wir diesen Minen entgehen können. Bis dahin ist ein Weiterflug nicht möglich.

Pers. Logbuch:
Eins muß man den Gründern lassen, sie sind ziemlich gewitzt darin sich neue Garstigkeiten auszudenken. Würde liebend gerne mal eine solche Mine vor die Nase eines ihrer Raumer setzen. Ich hoffe ja, daß wir hier schnell wieder wegkommen. Inzwischen habe ich eine Nachricht von Mobak erhalten. Er hat die Flotte geortet und es vorgezogen einen neuen Rendevouzpunkt zu bestimmen. Eine Warnung an uns wäre auch eine nette Idee gewesen. Ich hätte nicht übel Lust diesem kleinen Kriecher seine Ohren noch länger zu ziehen als sie ohnehin schon sind. Wir werden sehen was seine Informationen wert sind.

Sternzeit 51030.9
Es ist uns gelungen einen Weg durch das Minenfeld zu finden, an dessen Ausgangspunkt ein zerstörter Dominionfrachter trieb. Diese Minen waren offenbar dessen Ladung. Wir haben einen Notruf von einem Ferengifrachter aufgefangen und begeben uns zu dessen Koordinaten.

Pers. Logbuch:
Auf diese Weise erklären wir wenigstens den nochmaligen Umweg. Bin wirklich gespannt, was der Kerl uns zu sagen hat. Das wird mit Sicherheit kein Spaß - Verhandlungen mit einem Ferengi. Glücklicherweise haben wir derzeit einen Kadetten an Bord, welcher eben dieser Spezies angehört. Ich werde ihn beauftragen das Gespräch zu führen. Unterstützt von Williams und Stark denke ich, daß er gute Chancen hat. Werden wir mal sehen was das doplomatisch-theoretische Wissen von Williams und Stark wert ist.

Sternzeit 51031.0
Wir haben den Ferengifrachter erreicht. Die technischen Probleme des Frachters erwiesen sich als nicht besonders schwerwiegend und konnten durch ein Technikerteam recht schnell behoben werden. Interessant erwies sich jedoch die Tatsache, daß der Kapitän des Schiffes Informationen über einen Planeten in der entmilitarisierten Zone vorweisen konnte, an welchem sich mehrere gesuchte Maquismitglieder aufhalten würden. Admiral Williams befahl daraufhin den Kurs zu diesem Planeten zu ändern.

Pers. Logbuch
Eine durchaus glaubhafte Chance. Harrison sollte sich dort aufhalten, welcher vor kurzem vor O ´Neill geflüchtet war. Anscheinend macht O´Neills Wahn inzwischen auch vor seinen eigenen Leuten nicht halt, aber das haben wir ja schon beim Anschlag auf der Akademie gesehen. Wir werden ein verkleidetes Team runterschicken. Dummerweise können wir nicht offen agieren. Zum einen weil Harrison sofort verschwinden würde, wenn unser Schiff in Sensorreichweite des Planeten kommt, zum anderen weil offene Aktionen der Sternenflotte in der entmilitarisierten Zone die Aufmerksamkeit der Cardassianer auf sich ziehen könnten. Nicht das unsere Beziehungen derzeit besonders gut wären, aber na ja...

Ensign Silok hat mich darauf angesprochen, daß sich die Wissenschaftler ein wenig ausgegrenzt fühlen. Offenbar funktioniert der Informationsfluß an Bord doch nicht so, wie man sich das vorstellt. Obwohl sie sich bisher sehr gut macht, muß diese Crew wohl doch noch in gewissen Bereichen ein wenig zusammenschweißen.

Sternzeit 51031.7
Wir haben den betreffenden Planeten im Tokara-System erreicht und halten uns außer Sensorreichweite. Wir werden ein unkentlich gemachtes Shuttle mit einem Außenteam hinabsenden, welches die gesuchten Personen  - diese befinden sich offenbar in einer gastronomischen Einrichtung - lokalisieren und unauffällig festsetzen wird.

Pers. Logbuch:
Am liebsten würde ich selbst runtergehen, aber mein Gesicht ist in Maquiskreisen inzwischen zu bekannt. Wahrscheinlich würde ich nicht mal in diese Kneipe reinkommen, bevor man auf mich schießt. Das Gleiche gilt für Stafford. Also wird Lloyd den Trupp führen. Sein Gesicht könnte durch die Veröffentlichungen der besten seines Jahrganges zwar auch bekannt sein, doch er ist so beharrlich darauf, daß er sich mit Freuden von Doc Caine verunstalten läßt. Denke das sollte reichen. Hoffentlich passt sein Auftreten dort unten zu seinem Outfit. Bei Dawson und Jaris habe ich da keine Bedenken, aber alle anderen stammen doch aus relativ behüteten Verhältnissen. Na wir werden sehen...

Nachtrag:
Das Außenteam hat die Verdächtigen lokalisiert. Eine Festsetzung erweist sich jedoch als schwierig. Aus diesem Grunde wird Lt. Commander Stafford mit einem Eingreiftrupp die Festnahme durchführen. Aufgrund seiner Erfahrung bei der Tactical Force sollte diese Aktion keine Hinweise auf die Sternenflotte bieten.

Sternzeit 51031.8
Der Einsatz der Eingreiftruppe verlief planmäßig und die Verdächtigen wurden festgenommen. Nach einem kurzen Verhör erwies sich der Gefangene Harrison als kooperativ und erörtete uns sogar eine Möglichkeit den gesuchten Terroristen O´Neill zu ergreifen, welcher sich angeblich mit dem - ebenfalls gesuchten - Commodore Roberts und seiner Geisel Isabella Williams auf Dorvan 4 befindet. Einem Planeten in cardassianischen Hoheitsgebiet. Nach Absprache mit Admiral Williams haben wir nun Kurs auf diesem Planeten gesetzt.

Pers. Logbuch:
Krieg ist zuweilen eine praktische Sache, zumindest wenn es darum geht ungefragt Grenzen zu passieren. Wahrscheinlich werden einige Leute den Admiral kritisieren, daß er ein Schiff mit knapp 180 Mann Besatzung riskiert für die Rettung seiner Tochter und die Festnahme zweier Verräter. Aber das sind zumeist solche Leute, welche keine persönlichen Bindungen zu Leuten pflegen, welche an der Front dienen oder dergleichen. Wie dem auch sei. Diesmal wird O´Neill nicht entkommen.

Sternzeit 51032.3
Wir haben das Dorvan-System erreicht und uns von der Sonne aus langsam auf den Zielplaneten Dorvan 4 zugetastet, wobei wir die Scanner mit einer in einem Kometen getarnten Sonde verstärkt haben. Die Basis weist starke Schäden auf und wird zum Zeitpunkt unseres Eintreffens von zwei cardassianischen Keldon-Kreuzern attackiert. Lt. Commander Stafford ist mit zwei Einsatzteams mit einem Runabout und einem Shuttle auf den Planeten geflogen um die Stürmung der Maquisanlage vorzunehmen. Die Exeter hat den Kampf mit den Keldon aufgenommen, doch aufgrund der nicht vollständigen Kampfbereitschaft müssen wir uns aus dem System zurückziehen. Kommunikationsversuche mit den Cardassianern über unsere Absichten wurden ignoriert.

Nachtrag:
Sobald es uns möglich war sind wir in das System zurückgekehrt um den Außenteams beizustehen. Die Keldon-Kreuzer hatten das System inzwischen verlassen. Glücklicherweise haben sie offenbar unser Außenteam nicht weiter behelligt. Die Außenmission ihrerseits war insoweit erfolgreich, daß Isabella Williams befreit werden konnte. Commodore Roberts wurde von Malcolm O´Neill getötet, welcher mit seinem modifizierten Raider flüchtete. Es war jedoch aufgrund der Ergebnisse der Wissenschaftsabteilung möglich, der Signatur des Schiffes zu folgen, welche besagte, daß O´Neill mit seinen verbleibenden Leuten auf Dorvan 5 geflüchtet ist. Dort gibt es eine Siedlung humanoider nordamerikanischstämmiger Indianer, welche vor 20 Jahren dort ansiedelten und seit der Schaffung der entmillitarisierten Zone unter cardassianischer Gerichtsbarkeit stehen. Wir kontaktierten den dortigen Stammesführer Häuptling Makatu, welcher uns erklärte, daß O´Neill in der Kolonie war. Die Indianer waren jedoch nicht bereit ihn auszuliefern, da er sich nach ihren Ansichten nichts zu Schulden hatte kommen lassen. Jedoch eröffnete Häuptling Makatu eine Möglichkeit gemäß ihrer Riten, welche die Auslieferung O´Neills doch noch bewirken könnte. Näheres wollte er jedoch erst am nächsten Tag besprechen. Die Exeter hat daraufhin das System verlassen und wurde in einen nahegelegenden Nebel gesteuert, welcher uns für die Langstreckensensoren cardassianischer Schiffe nicht erkennbar machte.

Pers. Logbuch:
Ich habe gedacht ein Klingone hätte mir ins Ohr geniest als ich diese Worte des Häuptlings hörte. O´Neill ein aufrechter Mann und guter Freund? Was bedeutet Makatu eigentlich in Indianersprache? ´Naives Wiesel´?. Ich hätte nicht übel Lust gehabt, Stafford noch einmal mit einem Eingreifteam runterzuschicken. Aber Counselor Caylen hatte wohl recht mir diesen strafenden Blick zuzuwerfen. So einen von der Sorte der aussagt ´Denk nicht mal dran´. Manchmal glaube ich, daß sie doch irgendwelche telepatischen Fähigkeiten hat. Also dann eben auf die diplomatische Tour. Doch irgendwie fürchte ich, daß O´Neill morgen nicht mehr da sein wird.

Sternzeit 51033.5
Die Exeter ist nach Dorvan 5 zurückgekehrt und wir haben wieder Kontakt zu Häuptling Makatu aufgenommen. O´Neill war tatsächlich noch anwesend, doch während des Gesprächs des Häuptlings mit uns orteten wir plötzlich Phaserfeuer und einen Transport mehrerer Personen zu einem getarnten Schiff, welches uns sofort angriff. Der Raider erwies sich mit seinen aufgerüsteten Disruptoren und seiner Tarnvorrichtung als ein äußerst gefährlicher Gegner und hätte die angeschlagene Exeter sicherlich zerstört. Doch erwies sich die geringe Masse und Stärke seiner Hülle als Schwachpunkt. Somit befahl ich, den Raider zu rammen, was ihn tatsächlich zerstörte. Selbstredend wurde auch die Exeter in schwere Mitleidenschaft gezogen, doch hielt das Schiff stand. Kurz vor der Explosion seines Schiffes transportierte sich O´Neill mit 3 Personen an Bord der Exeter, konnte jedoch von den Sicherheitskräften gestellt werden.

Pers. Logbuch
Irgendwie kann ich ein gewisses Gefühl der Genugtuung nicht leugnen als O´Neill dort unten angefangen hatte zu schießen. Zumindest konnte der Häuptling auf diese Weise deutlichst seinen Irrtum erkennen. Aber die ganze Sache war natürlich überhaupt kein Spaß, auch wenn es auf dem Planeten keine Toten gab. Die hätte es fast hier oben gegeben und ehrlich gesagt ist es wirklich ein Wunder, daß kein weiteres Besatzungsmitglied den Tod fand. Als O´Neill dann sogar an Bord des Schiffes gebeamt war, hielt mich nichts mehr in meinem Sessel. Aber als ich beim Maschinenraum ankam, da war der Kerl schon betäubt. Sah mit seinem neuen Gesicht nicht wirklich besser aus und ich hätte es ihm liebend gerne mit dem Phaser ein wenig nachbehandelt. Aber nun gut, so kam er wenigstens in Arrest. Obwohl ich nicht der einzige war, der solche Gedanken hatte. Der Admiral gab sogar die leise Anweisung im Falle einer Flucht die Phaser der Sicherheit auf Desintegrieren zu stellen. Kann gut verstehen, daß er ihn nicht mehr sehen wollte. Aber so weit kam es ja dann doch nicht und wir konnten unser höchst mitgenommenes Schiff dann doch zur Station bringen. Hm... inzwischen ist die Crew von Bord, die Systeme sind nahezu alle unten und außer einem hin- und wiederkehrendem Knirschen ist es höchst angenehm ruhig hier. Mal sehen wie lange es dauert dieses Wrack wieder herzurichten. Wenn es überhaupt möglich ist.... und wenn nicht? Wäre wirklich mehr als schade, wenn diese Crew auseinandergerissen würde. Sie alle haben bemerkenswertes geleistet und wenn ich an den Haufen Kadetten denke, die ich auf Alpha-Resus 2. kennengelernt habe und was für eine brauchbare Crew sie nun darstellen... Na ja, dann werde ich mich mal daran machen das Schiff als letzter zu verlassen... wie es sich gehört.

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Offizieller Bericht von Cmdr. M. O'Reardon an das Sternenflottenkommando

27.12.2373, 00:00 Uhr (SD 50989.0)
Die U.S.S. EXETER verlässt die McKinley Station im Erdorbit mit Ziel Sternbasis 375 (an der cardassianischen Front). Ihre offizielle Mission besteht darin, die Fronttruppen zu verstärken und an der cardassianischen Grenze zu patroullieren. Ausserdem geht der als Kommandeur der 6. Flotte wiedereingesetzte Admiral Williams an Bord. Die U.S.S. EXETER soll ihn auf Sternbasis 375 absetzen. Die Strecke von ca. 50 Lichtjahren legt die U.S.S. EXETER bei einer Geschwindigkeit von Warp 9 innerhalb von ca. 14 Tagen zurück.

11.01.2374, 00:00 Uhr (SD 51030.1)
Die U.S.S. EXETER wird von einem Kampfverband des Dominion überrascht. Die Großkampfschiffe setzen ihren Weg nach DS9 fort, während zwei Geschwader Angriffsjäger die U.S.S. EXETER in ein Gefecht verwickeln. Nach Zerstörung mehrere Schiffe zieht sich die U.S.S. EXETER in einen Nebel zurück, um Reperaturen durchzuführen. Die Dominionschiffe folgen nicht in den Nebel. Die Verluste betragen 34 Mann, 5 Verletzte. Die Gefechtsschäden betreffen u.a. die Torpedowerfer und das Kommunikationssystem, so dass Cpt. Starkov ein Runabout startklar machen lässt, um DS9 und dem Flottenkommando eine Warnung des bevorstehenden Angriffs zukommen zu lassen. Nachdem die wichtigsten Systeme instandgesetzt wurden, bewegt sich das Schiff an den Rand des Nebels. Das Runabout kehrt von seiner Mission zurück.

11.01.2374, 12:00 Uhr (SD 51030.8)
Die Dominionschiffe sind weg, haben jedoch die Grenze des Nebels mit Subraumminen verbarrikadiert. Eine Mine explodiert an der Aussenhülle und reisst in Loch in Deck 3, Sektion 12. Das Quartier der dort anwesenden stellvertretenden Chefmedizinerin, Lt.jg. Winter, wird vollständig zerstört. Commander O'Reardon wird von herumfliegenden Trümmerteilen gefährlich verletzt und stationär auf der Krankenstation behandelt.

Die Reperaturen sind fortgeschritten, das Schiff ist wieder eingeschränkt einsatzfähig. Captain Starkov lässt wieder Kurs setzen. An den angegebenen Zielkoordinaten befindet sich jedoch nur leerer Raum und eine Ferengi-Warpsignatur. Einige Zeit später kehrt der Ferengi zurück. Lt. Williams, Ens. Stark und Cadet Jey'Loq verhandeln über den Aufenthaltsort eines Kontaktmanns zum Maquis. Nach Zusage von Handelskonzessionen erhalten sie die Koordinaten des Maquis.

Der Captain lässt Kurs auf das Tokara-System setzen. Ein Aussenteam, bestehend aus Lt.jg. Lloyd, PO3 Dawson, Cad. Jaris, Crwm. Taylor und Crwm. Anderson soll den Mann ausfindig machen und von ihm die Koordinaten einer Maquis-Basis bekommen, wo sich Malcolm O'Neill, Jason Roberts und ihre Geisel, Isabella Williams, aufhalten könnten. Während sich die U.S.S. EXETER im Orbit eines inneren Planeten versteckt hält, fliegt das Aussenteam mit einem äußerlich veränderten Runabout auf den Zielplaneten.

Das Aussenteam kehrt ohne Informationen zum Schiff zurück. Daraufhin befiehlt Captain Starkov, die Bar zu stürmen. Lt.Cmdr. Stafford führt ein zweites Einsatzteam an und betäubt die in der Bar anwesenden Maquis mit Hilfe einer Anästesin-Gasgranate. Recherchen haben in der Zwischenzeit ergeben, dass sich im Körper des Kontaktmanns Spuren von Agitilium befinden könnten. Dies schränkt die Möglichkeiten auf zwei Personen ein. Diese werden mit in das Runabout genommen, das den Planeten daraufhin wieder verlässt. Admirals Williams macht dem Kontaktmann das Angebot, sein Strafmaß und das seiner Komplizen auf 1-2 Jahre Resozialisierungsanstalt zu reduzieren - wenn er mit der Sternenflotte kooperiert. Er geht darauf ein und übergibt die Koordinaten des vermutlichen Aufenthaltsortes der Geisel.

Captain Starkov lässt Kurs auf Dorvan IV, innerhalb der Grenzen der cardassianischen Union, setzen. Die Sensorenscans ergeben, dass vor kurzem cardassianische Schiffe im System waren. Die Maquis-Basis ist vorhanden, jedoch stark zerstört, die Sensoren der Basis sind ausgefallen. Zwei Aussenteams werden zusammengestellt, um die Schildgeneratoren der Basis auszuschalten, die das Herausbeamen der Geisel verhindern. Team 1 wird angeführt von Lt.Cmdr. Stafford, Team 2 von Ensign Stark. Innerhalb von 10 Minuten gelingt es Team 1, einen Schildgenerator auszuschalten. Team 2 braucht etwas länger und dringt dann in die Basis ein. Im folgenden Häuserkampf werden einige Teammitglieder verletzt, u.a. erleidet Ensign Drake Verletzungen durch eine Sprengfalle. In der Zwischenzeit wird die U.S.S. EXETER von zwei cardassianischen Schlachtkreuzern der Keldon-Klasse angegriffen und sieht sich zum Rückzug gezwungen. Sie muss den Planetenorbit verlassen und kehrt später zurück.

Ens. Stark verhandelt mit den Maquis über deren Kapitulation. Jason Roberts wird von Malcolm O'Neill tödlich verwundet. O'Neill flieht auf sein Schiff und lässt die Geisel zurück. Isabella Williams wird sofort medizinisch versorgt. O'Neill ist in der Zwischenzeit spurlos verschwunden. Das Aussenteam wird an Bord gebeamt und alle Verletzten medizinisch versorgt. Die wissenschaftliche Abteilung erarbeitet in der Zwischenzeit eine Lösung, um die Schiffssignatur von O'Neills Raider aufzuspüren, da dieser über eine Tarnvorrichtung verfügt. Es gelingt ihr, die Signatur sichtbar zu machen. Sie führt nach Dorvan V, dem Nachbarplanet.

Captain Starkov lässt Kurs setzen und ruft den Anführer der dort lebenden Menschen. Vor ca. 20 Jahren besiedelte eine Gruppe indianischer Kolonisten den Föderationsplaneten. Mit Abschluss des cardassianisch-föderalen Friedensvertrages fiel der Planet jedoch an die cardassianische Union. Die dort lebenden Indianer hatten damals ihren Status als Bürger der Föderation aufgegeben und mit den Cardassianern vereinbart, dass sie dort weiterhin leben dürfen. Über das Schicksal der Kolonisten ist seitdem nichts mehr bekannt.

Aufgrund der niedrigen Technologiestufe des Planeten sendet die U.S.S. EXETER ihre Grußbotschaft zunächst auf der falschen Frequenz. Erst nach einiger Zeit und dem durchprobieren sämtlicher Frequenzen antwortet Häuptling Makatu und bestätigt, dass O'Neill sich in der dortigen Siedlung befindet. Er ist jedoch nicht bereit, ihn an Captain Starkov zu übergeben. Stattdessen schlägt er vor, dass die Besatzung ihn am nächsten Tag besucht, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Captain Starkov willigt ein und lässt das Schiff an einen Ort manövrieren, wo er es für sicher vor Entdeckung durch die Cardassianer hält.

12.01.2374, 12:00 Uhr (51033.5)
Captain Starkov kontaktiert Häuptling Makatu, um sein Kommen anzukündigen. O'Neill erfährt davon und flüchtet auf sein Schiff. Es kommt zu einem Raumgefecht zwischen der U.S.S. EXETER und O'Neills Raider. Der Raider stellt sich als technisch aufgewertet heraus und setzt dem Schiff schwer zu. Daraufhin befiehlt Captain Starkov, das feindliche Schiff zu rammen. Bei diesem Manöver wird der Raider zerstört und die U.S.S. EXETER nimmt weiteren starken Schaden. O'Neill, der sich inzwischen einer chirurgischen Gesichtsveränderung unterzogen hat, kann rechtzeitig an Bord gebeamt werden.

Die U.S.S. EXETER nimmt mit höchstmöglicher Geschwindigkeit Kurs auf Föderationsraum. Anschließend geht sie auf ihren Ursprungskurs mit Ziel Sternbasis 375. Dort angekommen lässt Captain Starkov das Schiff evakuieren, da es kaum noch in raumflugtauglichem Zustand ist. Malcolm O'Neill wird der Stationssicherheit übergeben, Admiral Williams belobigt die gesamte Besatzung der U.S.S. EXETER und befördert Cad. Jaris Lhasa zum Ensign zu Felde und Crewman 3rd class Anara Kell zum Crewman 2nd class. Admiral Williams überträgt Captain Starkov das Kommando über ein Schiff der Akira-Klasse, welches wieder den Namen "Exeter" tragen wird.

Cmdr. M. O'Reardon
Erster Offizier
U.S.S. EXETER NCC-26531

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Perönliches Computerlogbuch - Lt. Commander Thomas Stafford

Das war eine dieser Missionen die ich liebe. Nachdem wir mit vielen Doppel- und Dreifachschichten die neuen Systeme der USS Exeter endlich optimiert hatten, lief das komplett erneuerte Schiff der Ambassador Klasse etwa 8 Wochen später als geplant vom Stapel. Die Besatzung war an der einen und anderen Stelle noch ein wenig aufgestockt worden, um einen halbwegs normalen Schichtplan zu ermöglichen. Dennoch waren wir personell um etwa 50% unterbesetzt was nicht zuletzt durch die plötzliche Erkrankung von Lt. Commander Terron, unserer leitenden Wissenschaftlerin, noch unterstrichen wurde.

Aber trotz all dieser Probleme begannen wir voller Motivation unsere Mission. Offiziell war die Sache einfach. Wir sollten Admiral Williams zur Sternenbasis 375 bringen, damit er dort wieder das Kommando über die 6. Flotte übernehmen konnte, und die Fronttruppen verstärken. Inoffiziell führte der Kurs uns nah an der entmilitarisierten Zone und den Badlands vorbei wo wir uns mit einem Ferengiinformanten treffen wollten, welcher uns angeblich etwas über den Aufenthaltsort der Verräter O'Neil, Roberts und Degenhardt mitteilen konnte. Das würde uns dann auch logischer Weise zu der entführten Tochter des Admirals, Isabella Williams, bringen. Doch bevor wir den Treffpunkt erreichten überraschte uns eine Flotte des Dominion, welche aus 49 Angriffsschiffen, 5 Kreuzern und 2 schweren Kreuzern bestand. Während der größte Teil dieser Einheit uns nicht weiter zu beachten schien und seinen Kurs fortsetzte, griffen uns 2 Geschwader der Angriffsschiffe an.

Ein oder zwei dieser Schiffe wäre für unser modernisiertes und schwer gepanzertes Schiff kein Problem gewesen, doch 2 Geschwader brachten uns in ernsthafte Gefahr. In kürzester Zeit nahmen wir viele schwere Treffer hin und die Torpedorampen fielen aus. Eine Flucht war unmöglich, da die Dominionschiffe viel schneller und viel manövrierfähiger waren als wir. Es gelang mir noch, zwei dieser Schiffe zu zerstören, bevor die Explosion einer Leitung neben meiner Station mir das Bewusstsein raubte. Als ich etwa eine Stunde später auf der Krankenstation wieder zu mir kam, war schon alles vorbei. Man erzählte mir, dass wir mehrere Hüllenbrüche erlitten und uns in einen stellaren Nebel, welcher die Sensoren blockierte, gerettet hatten. Hier trieben wir jetzt ohne Antrieb, einem Minimum an Energie und etlichen zerstörten Systemen. 34 Besatzungsmitglieder waren tot, 5 waren schwer und viele leicht verwundet.

In dieser Nacht leistete unsere kleine Rumpfcrew Unglaubliches. Während Lt. Mersdonk und sein Ingenieursteam innerhalb von 6 Stunden sämtliche Schäden nahezu beseitigten, setzte unser Runabout, die USS Grand Canyon, unter dem Kommando von Ensign Drake außerhalb des Nebels eine Nachricht an die Sternenbasis ab, da auch die Kommunikation innerhalb des Nebels nicht funktionierte bzw. ausgefallen war und wir aufgrund der ebenfalls ausgefallenen Torpedostarter keine Sonde starten konnten. Dabei entkamen sie noch zwei zurückgebliebenen Dominionschiffen.

Als wir am nächsten Tag den Nebel verlassen wollten liefen wir zu allem Übel auch noch auf eine Subraummine, welche aus einem zerstörten Dominiontransporter stammte und mit vielen anderen planlos durch den Nebel schwebten. Das Dominion hatte also den Nebelrand vermint und einer der Minenleger war zerstört worden. Die Explosion verursachte keinen wirklich schweren Materialschaden, kostete aber unsere stellvertretenden CMO, Lieutenant (JG) Winter, das Leben und verletzte unseren ersten Offizier schwer.

Nachdem unsere Wissenschaftler einen Weg durch dieses zufällig entstandene Minenfeld gefunden hatten, konnten wir endlich unsere Mission fortsetzen. Wir trafen den Informanten dann auch einige Stunden später, da auch dieser vor dem Dominion geflohen war. Lt. Vanessa Williams, Ensign Stark und der ferengische Cadet Jey'Loq verhandelten mit ihm und konnten die gewünschten Informationen erhalten, welche uns zwar nicht direkt zu O'Neill führten, doch zu einem Mann, welcher Harrison hieß und bis vor kurzem zu seiner Wiederstandsgruppe gehört hatte. Er verließ diese aber vor einigen Wochen, da er mit O'Neills Methoden nicht einverstanden war. Jetzt waren er und einige seiner Leute auf der Flucht vor O'Neill.

Bis zum Erreichen des Planeten, der im Tokara System lag und auf dem sich Harrison aufhielt, standen Geiselbefreiungssimulationen auf dem Plan um später schnell und präzise die Rettung von Isabella Williams und die Gefangennahme von O'Neill, Roberts und Degenhart durchführen zu können. Nach dem sich die beiden ausgesuchten Einsatzteams beim ersten und leichteren Übungsteil angestellt hatten wie die Axt im Walde, schwanden meine Hoffnungen auf eine erfolgreiche Mission. Ich will hier nicht ins Detail gehen, doch ich muss gestehen ich war aufs äußerste schockiert und verärgert über soviel Unfähigkeit. Auch wenn der ein oder andere durchaus fähig erschien, hatten die Teams als Ganzes versagt. Sicherheitschefin Lieutenant T'Opak und Petty Officer Valmont, welche die Übung mitgeleitet hatten, waren gleichermaßen enttäuscht. Der Lt. Commander (a.D.) Geremy Livingston, welcher seine komplette Dienstzeit bei der Sicherheit verbracht hatte und jetzt unser Casinochef ist, konnte auch nur noch mit dem Kopf schütteln.

Erstaunlicher Weise trat dann eine fast 100%tige Wende ein. Beim zweiten und schwierigeren Durchlauf erfüllten die Teams ihre Aufträge sehr gut. Hier kam ich nicht umher, das Team 2 unter Lieutenant (JG) Lloyd, welcher hier als Teamleader eingesprungen war, besonders für das besonnene Vorgehen zu loben. Bis auf ein kleines Disziplinproblem, was der Lieutenant aber schnell abstellte, gab es hier keine Probleme und noch nicht einmal einen Verletzten. Der Junge könnte aber meiner Meinung nach etwas selbstbewusster und forscher sein, denn am Wissen mangelt es ihm nicht. Mangelndes Selbstbewusstsein kann auf Dauer für einen Offizier ein Problem werden. Bis auf die immer noch mangelnde Geschwindigkeit beim Vorgehen war es ein gelungener Einsatz.

Das soll jedoch nicht heißen, das das andere Team schlecht war. Alles in allem war ich persönlich, letztendlich, sehr stolz auf beide Teams, wegen des absolut deutlichen Lernerfolgs. Selbst Lieutenant T'Opak hatte nur noch wenig zu bemängeln. Die Leute sollten dankbar sein, denn sie haben in T'Opak eine äußerst fähige und geduldige Ausbilderin, welche alles bis ins kleinste Detail erklärt und begründet hatte.

Danach erreichten wir den vom Ferengi angegebenen Planeten. Es wurde ein als Schmuggler getarntes Einsatzteam in eine Bar geschickt in der sich der Ex-Maquis Harrison und seine Leute aufhalten sollten. Der verdeckte Einsatz war zwar nicht von Erfolg gekrönt, doch wir konnten den Kreis der für Harrison in Frage kommenden Personen auf zwei einschränken. Danach musste sich das Einsatzteam zurückziehen um eine Gefährdung für Leib und Leben zu vermeiden. Da die unauffällige Variante unseres Plans versagt hatte, schickte der Captain mich mit einer Eingreiftruppe nochmals auf den Planeten. Nach dem der Versuch, die bestimmten Personen in das Landeshuttle zu beamen gescheitert war, stürmten wir das Haus, betäubten die Anwesenden und nahmen die Zielpersonen mit. Meiner Meinung nach hätten wir das gleich machen sollen, doch da gehen die Meinungen wohl auseinander. Ich kann nicht leugnen, das mir die Aktion eine willkommene Abwechselung beschert hat.

Mit den Koordinaten, welche Harrison nach Verhandlungen mit dem Captain preisgegeben hatte, machten wir uns dann zu O'Neills Basis im Dorvan System auf. Dort angekommen fanden wir eine, bereits durch schweren Beschuss beschädigte Basis vor, welche von 2 Schutzschilden abgeschirmt war. Den Hauptschlag sollte ein Einsatzteam unter der Leitung von Ensign Stark führen, welcher ein Team aus den beiden Trainingsteams zusammenstellte. Das zweite Team, welches den abgelegeneren Schutzschild ausschalten sollte, kommandierte ich. Noch während wir mit unseren Shuttles starteten wurde die Exeter von zwei Kreuzern der Keldon-Klasse angegriffen, welche aufgrund des angeschlagenen Zustands unseres Schiffes eine extreme Gefahr darstellten. Nachdem wir aber trotz aller Widrigkeiten unbeschadet gelandet waren, setzten wir den uns zugewiesenen Generator schnell außer Betrieb. Als wir jedoch zum Shuttle zurückkehrten, fanden wir nur noch einen Krater vor. Nach Aussage von Chief Gomez, welcher als Wache in der Nähe des Schiffes geblieben war, hatte ein wohl verirrter Torpedo die Vernichtung verschuldet.

Also bewegten wir uns zum Runabout von Starks Team um uns so den Rückflug zu ermöglichen. Leider stellten wir fest, dass die Exeter nicht mehr antwortete und aus dem Orbit verschwunden war. Das Schlimmste befürchtend gab ich meinem Team den Befehl Position um den Bunker herum zu beziehen, um ggf. Unterstützungsfeuer zu geben. Ensign Stark enttäuschte allerdings das in ihn gesetzte Vertrauen nicht. Er befreite die Geisel und nahm die meisten der Maquis-Kämpfer gefangen. Leider gelang O'Neill wieder einmal die Flucht. Roberts wurde im Laufe der Operation von O'Neill getötet. Tja, was soll ich jetzt dazu sagen? Der unrühmliche Tod eines verzweifelten Mannes, welcher sich gegen seine eigenen Ideale auflehnte. Doch wer weiß, was ein anderer in seiner Situation getan hätte? Doch eines, so erfuhr ich, ist Fakt. Er hat Isabella Williams mit seinem Leben geschützt, als O'Neill sie töten wollte und ist dabei gestorben. Die Sternenflotte hatte einen guten Kommandanten ignoriert und ich frage mich ob wir uns nicht alle mitschuldig gemacht haben. Nun ja...

Zumindest waren wir alle erleichtert, als sich unser Captain bei uns meldete und erklärte, dass sich die Exeter nur kurz zurückgezogen hatte. Dann kehrten wir an Bord zurück. Das Widersehen der Familie Williams war zumindest sehr rührend, doch ich zog mich dann kurz zurück, weil ich irgendwie mit solchen Situationen nicht klarkomme. Wenn der Admiral jemandem danken kann, dann Mr. Stark und seinem Team. Ich habe nur meinen Job gemacht und den Generator gesperngt. Wir folgten dann O'Neills Spur zum Nachbarplaneten, wo er sich bei einigen indianischen Kolonisten aufhielt. Noch bevor wir, nach Erlaubnis des Häuptlings, auf den Planeten beamen konnten, floh O'Neill auf seinen Raider und griff die Exeter an. Ich weiß nicht was an diesem Schiff verändert wurde, doch muß ich gestehen, dass es uns überlegen war. Da unsere Quantentorpedos, aufgrund der jüngsten Schäden nicht abgefeuert werden konnten, blieb dem Captain nichts anderes übrig als das Schiff zu rammen.

O'Neill beamte sich zwar noch mit Degenhardt und zwei Getreuen auf die Exeter, konnte aber nach einem harten Kampf überwältigt werden. Der Verräter hatte auch noch sein Aussehen chirurgisch verändern lassen, was kurzzeitig zu Verwirrung führte. Der Weg zur Sternenbasis 375 war dann das letzte Abenteuer dieser Reise. Doch Officer T'Aloviks und sein Team machten es irgendwie möglich. Als wir die Basis erreichten waren die Schäden dann so groß, dass sich eine Reparatur nicht mehr lohnte.

Der Admiral belobigte die ganze Mannschaft und beförderte unsere neue Medizinerin, Cadet Jaris, per Feldernennung zum Ensign und Kell zum Crewman 2nd Class. Weiterhin wurde die Exeter als Museumsschiff außer Dienst gestellt und soll wohl nach Kriegsende als solches genutzt und dann erst repariert werden. Der Captain bekam ein neues Kommando über ein Schiff der Akira-Klasse, welches auch den Namen Exeter tragen wird und das Flagschiff der 6. Flotte werden soll.

Eines frage ich mich die ganze Zeit: War das Ganze den Verlust eines guten Schiffes und 35 Tote wert? Letztendlich würde ich sagen ja. Denn es zeigt, dass es uns etwas wert ist für unsere Ideale einzutreten um zu verhindern, dass Leute wie O'Neill machen können was sie wollen. Tja, das war es dann wohl. Die letzte Reise der USS Exeter. Ich denke die alte Lady hat noch einmal kurz gezeigt, dass die Ambassador-Klasse eines der besten Schiffe ihrer Zeit war und auch heute noch ein Trumpf in der Flotte ist. Doch irgendwann ist eben alles vorbei. Ich werde jetzt erst einmal Terron Jarvis kontaktieren und hoffe, dass es ihr besser geht. Morgen mache ich dann meine Einzelauswertung. Computer... speichern und Ende.

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